@Lysaya Wenn irgendwas gesundheitlich jetzt sofort zwingend notwendig, dann mach ich es auch ohne Diskussion. Nun ist das Zähne putzen aber nichts, was ich jetzt sofort machen muss, weil mein Hund ansonsten in ein paar Wochen in Narkose zur Zahnreinigung muss. Ich habe Zeit das ganze schön zu clickern und da fände ich es höchst unfair meinen Hund täglich in Panik und Angst zu versetzen, sodass sie sich zitternd vor mir versteckt. Das muss wirklich nicht sein.
Muss es denn für dich unbedingt eine elektrische Zahnbürste sein?
Ich habe über die Ultraschallzahnbürsten schon öfter gelesen, dass sie nichts bringen, deswegen will ich da nicht so viel Geld für ausgeben. Bei der elektrischen Zahnbürste weiß ich eben von mir selbst, dass die die Zähne viel sauberer macht als eine Handzahnbürste.
Das Geräusch der Zahnbürste ist auch nicht das Problem, es ist eher die Vibration. Sie da dran zu gewöhnen dauert viele Wochen oder Monate, da fange ich aber erst mit an, wenn das normale Zähneputzen richtig gut klappt, ohne dass ich alle 2 Sekunden belohnen muss, weil sie sonst die Kooperation einstellt. Ich habe mir ein Buch zum Medical Training gekauft, ich fand die Vorgehensweise dort sehr schön, dass nur auf freiwilliger Basis gearbeitet wird, der Hund sagt dir, wann er bereit ist und kann auch selbst entscheiden, wann es zu viel ist. Damit fahren wir super, auch wenn es lange dauert.
Ich mache nicht noch mal den Fehler wie beim Krallen schneiden, dass sie da einfach mit Zwang durch muss, weil ich es so will. Es hat mich viele Monate gekostet, das Krallenzangendrama wieder in den Griff zu kriegen.