Es gibt natürlich Hunde, die lernen schneller als andere, aber mir scheint, dass du recht viel von deinem Hund verlangst und auch keinen guten Weg hast, deinem Hund überhaupt was beizubringen.
Zu große Schritte? Hmmm... aber was kann ich denn tun, als es ihm 1000 mal vorzumachen?
Wenn das bisher deine einzige Taktik war, dem Hund was zu zeigen und er soll es nachmachen, dann wundert mich nicht, dass er nichts kapiert. Meine Hündin kann etliche Tricks, keinen einziegen würde sie aber durch diese Methode lernen. Das ist schon eine außerordentlich hohe Leistung, wenn der Hund rein durch Nachahmumg lernt.
Solche Sachen baut man ganz kleinschrittig auf. Ich liebe dafür ja Clicker-Training, aber man kann auch einfach ein Marker-Wort nehmen. Wenn der Hund einen Knopf an einer Lampe mit der Pfote drücken soll, würde ich erstmal ganz kleinschrittig beibringe, dass er überhaupt lernt, irgendwas selbstständig mit seiner Pfote zu berühren und jede kleine Annährung an diesen Gegenstand wird geklickt und belohnt. Oder erstmal mit Pfötchen geben anfange, damit er lernt Pfoten einzusetzen, also beispielsweise Leckerlie in die Hand und wenn er anfängt an der Hand mit der Pfote zu kratzen, klicken und Leckerlie geben.
Auch die Nase gezielt einzusetzen beim Suchen müssen viele Hunde erst lernen. Da würde ich es nicht gleich so schwer machen und des Leckerlie verbuddeln. Den Hund kurz ablenken, Leckerlie in seine Nähe legen und dann suchen lassen und den Radius vergrößern, aber das Leckerlie erstmal nicht verstecken, sondern wirklich sichtbar hinlegen. Allein die Radius Vergrößerung sorgt ja schon dafür, dass er das Leckerlie irgendwann nicht sofort auf den ersten Blick sieht (oder auf unebenen Untergrund, beispielsweise im Gras, sieht er es auch bei kleinem Radius nicht sofort), er muss da erst mal lernen die Nase einzusetzen, bevor man Leckerlies komplett unsichtbar versteckt.