Beiträge von Lagurus

    Wie soll sie sich denn dann entscheiden können? Wenn es daheim in keinster Weise angeboten wird?

    Kinder essen doch nicht ihre gesamte Kindheit lang nur in den eigenen 4 Wänden. Außerhalb der eigenen 4-Wände wimmelt es doch nur vor Fleischangeboten. Wenn es im Kindergarten oder in der Schulkantinen isst was es will, oder das Pausen-Wurstbrot vom Kumpel, können die Eltern da wenig ausrichten.

    Mit ging es darum, dass so ziemlich alle Berichte und Studien, die ich gelesen habe, davon abraten, Heranwachsende vegan zu ernähren, da wichtige Bausteine für die gesunde Entwicklung fehlen würden, bzw. die veganen Alternativen minderwertig sind. Ausgewogene vegetarische Ernährung hingegen sei problemlos machbar.

    Welche Berichte/Studien waren das? Die Ernährungsgesellschaften in Deutschland, Schweiz und Österreich lehnen in der Tat vegane Ernährung von Kindern ab, Ernährungsgesellschaften in den USA, Großbritanien, Australien und Kanada halten vegane Ernährung hingegen auch für Kinder für eine gesunde Alternative.
    Warum die DGE vegane Ernährung teilweise ablehnt, da könnt ich mir bei deren Begründungen manchmal an den Kopf fassen. Fakt ist aber, dass man sich aber grundsätzlich damit beschäftigen muss, wie man eine bedarfsdeckende vegane Ernährung zusammenstellt, wenn man diese für Kind, Erwachsene oder Schwangere gesund sein soll. Allerdings sollte man das bei jeder Ernährungsform, ich behaupte mal, dass die meisten Mischköstler-Kinder sich bei weitem nicht bedarfsdeckend ernähren, wenn ich da so die Kinder in meinem Familien und Bekanntenkreis so sehe (was halt daran liegt, dass Kinder eben oft sehr wählersich sind und Nudeln mit Ketchup bevorzugen).

    Hätte ich Kinder, würden diese vegan ernährt werden. Aber ich würde nichts verbieten, wenn das Kind eben woanders mal was anderes essen möchte, dann soll es das, bei mir zu Hause würde ich das aber wohl eher nicht kaufen. Ich würde auf Aufklärung setzen und meinem Kind von Anfang an erklären, wo diese tierischen Produkte her kommen. Entscheiden muss es dann selbst (außerhalb der hemischen 4-Wände).
    Im Kindesalter bekommt man immer eine Art von Ernährung vorgeschrieben, kein Kind kann da völlig frei wählen, wie viele Eltern bekochen ihre Kinder vegan, wenn es sich das wünscht, obwohl sie selbst nicht vegan sind?
    Wenn ich mir vegane Youtuber-Familien so anschaue, dann läuft das da ind er Regel auch so, dass es zu Hause nur vegan gibt, die Kinder aufgeklärt werden und auch viel nachfragen, bei einem anderen Kindergeburtstag dann doch mal auch ein Stück Kuchen dort mitessen (und das auch dürfen) und zumindest Fleisch meist von sich aus auch woanders ablehnen.

    Ehrliches Interesse: gibt es eine repräsentative Studie, die vegane Ernährung bei Kindern im Wachstum als positiv bewertet?

    Lass mich das später mal in meinem Buch "Vegan Klischee Ade" nachschlagen, da zieht der Autor anhand wissenschaftlicher Studien zumindest zum das Fazit, dass auch für Kinder eine bedarfsdeckende vegane Ernährung möglich ist (wenn sie gut geplant ist und man weiß worauf man achten muss). Da sind ja auch zig Studien referenziert. Ob es da nun eine Studie gibt, die genau das sagt, weiß ich nicht, vielleicht sind es auch zig Studien aus denen man die Ergebnisse zusammenfasst.

    @Pinky4 Ich halte es für deutlich unwahrscheinlicher einen Partner zu finden, der nur tierische Produkte aus artgerechter Haltung isst, als einen Veganer. Ich finde ersteres viel viel schwerer, vorallem, wenn man außerhalb isst, kein Eis, kein Kuchen, keine Schokolade, nur in Restaurants mit Bio-Fleisch zu essen, Essen bei Freunden und Familie wird schwierig und dann die permanenten Diskussionen mit anderen, warum man "ihr" Fleisch und "ihre" Milchprodukte nicht essen will, obwohl man weder Veganer oder Vegetarier ist.
    Das wirklich durch zu ziehen halte ich auch für deutlich schwerer als tatsächlich vegan zu leben.

    Bei uns leiert der nur ein bisschen aus, also nicht vergleichbar mit so billigen Strickpullis von Kik oder Trixie, die leiern wirklich extrem aus. Die Equafleece werden hier nur ein kleines bisschen größer, was bei uns aber dazu führt, dass er dann eigentlich optimal sitzt.

    Ja ist wirklich ein bissl kurz, aber wenn du Glück hast, weitet er sich noch ein bisschen und wird länger, bei uns ist das zumindest so, frisch gewaschen ist er einen kleinen Tick zu kurz, nach dem ersten Spaziergang sitzt er dann super von der Länger her ;)

    Sry, aber das ist wirklich überhaupt nicht Gang und Gebe. Es ist, wie so vieles reine Erziehungssache.

    Ich meinte damit, dass Rüden das eben machen und man da ein Auge drauf haben muss, meiner Hündin musste ich nie irgendwas beibringen, wo sie pinkeln darf und wo nicht, das muss man bei einem Rüden eben machen, bei einer Hündin ist es eher selten, dass sie von sich aus Autos, Mauern, Fahrräder, Laternen oder sonst was anpinkelt.
    Ich habe nicht damit gemeint, dass jeder Rüdenhalter seinen Hund immer ürberall hinpinkelt lässt. Ich mag mich auch nicht noch mal wiederholen, indem was ich geschrieben habe ;)