Ich persönlich in ein relativ ruhiger, geduldiger Mensch, den man nicht so schnell zur Weißglut bringt. Ich gerne stiller Beobachter, introvertiert, ziehe meine Kraft aus der Ruhe, bin harmoniebedürftig, rege mich selten über irgendwas auf. Allerdings möchte ich geistig auch gefordert werden, sauge viele Informationen auf, bilde mich gerne weiter. Ich bin mittelmäßig aktiv, mag Natur und Ruhe, aber umgebe mich auch gerne (in dosiertem Maß) mit netten Menschen.
Mit meiner ersten Hündin habe ich eine sehr ruhige ausgeglichene, lernfreudige, sehr unkomplizierte, leichtführige und weiche Hündin bekommen. Vieles schätze ich an ihr sehr und sie war der perfekte erste Hund, den man sich hätte wünschen können. So genau kann ich gar nicht sagen, was für Rassen zu mir passen würde, dazu müsste ich viele glaub ich erstmal selbst führen, um genau zu wissen, was es bedeutet, so eine Rasse zu haben.
Was ich jedenfalls nicht mag, ist Eigenständigkeit und Sturheit beim Hund. Ich möchte einen Hund, der gerne mit mir zusammenarbeitet, mit dem ich mich nicht reiben muss. Auch wenn ich ein ruhiger Mensch bin, heißt das nicht, dass mein Hund unbedingt so ruhig sein muss, wie meine Ersthündin. Ich will zwar auch keinen absolut überdrehten Hibbel, weil ich das anstrengend finde, tendenziell glaube ich aber, dass ein Hund, der etwas Energie hat, auch von meiner eher ruhigen und geduldigen Art profitieren würde.
Ich arbeite gerne mit meinem Hund zusammen, ich mag Hundesport und möchte einen Hund, der sich leicht dafür begeistern lässt. Mein Hund muss aber nicht Everybodys-Darling sein, weil ich es auch nicht bin. Ich gehe nicht auf Hundewiesen oder schwätze nicht mit etlichen anderen Hundehaltern, es ist ok, wenn mein Hund keinen Kontakt zu fremden Hunden haben will, aber er soll auch nicht völlig unverträglich sein, das wäre schon ein Problem. Höfliche Ignoranz ist in Ordnung.
Womit ich auch nicht gut klar komme, ist eine trampelige Art, jegliche Individualdistanz missachtend, ohne Körpergefühl. Dafür bin ich selbst zu feinfühlig und mag es schon nicht, wenn Menschen zu aufdringlich und unachtsam sind. Tendenziell mag ich die weichen, sensiblen und leichtführigen Hunde lieber.
Mein Rüde (Chihuahua-Mix) finde ich vom Wesen her richtig super, er ist immer gut gelaunt, menschenfreundlich, lernt gerne, lässt sich gut motivieren, ist relativ leichtführig, hat aber mehr Energie als meine Ersthündin, ohne dabei aufgedreht und nervig zu sein.