Beiträge von Lagurus

    Wie hier schon gesagt wurde, keine Rücksichtnahme auf die Hunde, geht nur, wenn die Hunde dafür passend sind und dass dann nicht unangenehme Konsequenzen hat. Besonders fair finde ich es trotzdem nicht, die Hunde haben es sich ja nicht ausgesucht mit uns zusammen zu wohnen, sie sind eh nur aus egoistischen Gründen bei uns, da gestehe ich Ihnen auch zu Bedürfnisse auszuleben, an denen ich keinen großen Spaß habe.

    Das macht er bei Frust einfach immer und hat er schon immer gemacht, ich weiß nicht was ich mehr außer Frustrationstoleranz üben machen soll

    Wenn er das Warten vor dem Gassi gehen nicht aushalten kann, dann würde ich das frustfreier gestalten, indem ich Leckerlies auf den Boden streue oder Leckerlies in ein Schnüffelkissen streue, sodass er einen Moment beschäftigt ist. So kann man das Warten positiv besetzten. Und man kann die Futtergabe dann immer ein wenig weiter hinauszögern oder nur eine kleine Menge streuen und immer wieder nachtstreuen, wenn es aufgefressen ist, und die Zeitabstände dazwischen vergrößern. Aber erstmal würde ich mit Futter den Frust aus der Situation nehmen.

    Ich kann den Konflikt auch verstehen, hier gibt es bewusst getrennte Runden. Wenn ich immer mit beiden Hunden zusammen gehen würde, würde immer einer seine Bedürfnisse hinten anstellen und Frust runter schlucken müssen, weil entweder die Trödeltante nicht trödeln darf oder der aktivere permanent gebremst werden muss. Das Nova fiepst, macht er nicht, weil er eine nervige Arschgeige ist, es ist einfach frustrierend für ihn und Frust trainiert man nicht ab, indem man ihm immer Frust aussetzt und erwartet, dass er schon damit klar kommt. Und auch wenn er lernt, denn Frust auszuhalten, ändern es nichts dran, dass es trotzdem frustrierend ist für ihn.

    Für mich als Mensch ist das auch einfach nicht entspannt, wenn die Hunde so weit auseinander sind, es kann hier im Feld immer mal ein Traktor kommen, wo man schnell die Hunde wieder beisammen haben muss. Hier kriege ich das nicht immer unter einen Hut, dass beide Hunde voll auf ihre Kosten kommen. Mein junger Rüde hat kein Bock ständig zu warten und das würde den Frust enorm steigern. Und je größer sein Radius wird, desto schlechter wird er für mich kontrollierbar. Und die Trödeltante will nicht hinterher hetzen. Wenn der aktivere Hund einer ist, der sich schnell auf Beschäftigungsspielchen mit dem Besitzer einlässt, dann kann man den in der Wartezeit auch mal ablenken, aber wenn der Hund eben nicht so drauf ist und der lieber Umwelt erkunden will und das vorallem in seinem Tempo, dann ist da immer Konfliktpotenzial. Um man zwei Hunde mit unterschiedlichen Bedürfnissen gut unter einen Hut kriegt, ist also enorm Hundeabhängig.

    Das ist hier auch gar kein Altersthema, meine Hündin ist mit 11 Jahren nun auch nicht viel langsamer oder weniger belastbar als früher, sie hat einfach nur andere Bedürfnisse.

    So ganz normal hört sich da smit Livi aber auch nicht an, würde sie gesundheitlich auf dne Kopf gestellt? Hat sie vielleicht Schmerzen im Bewegungsapparat?

    Meine Hunde haben auch unterschiedliche Bedürfnisse und wir gehen hier tatsächlich deswegen auch oft getrennt. Da wir aber 2 Personen sind, lässt sich das gut managen. Luigi ist einerseits viel flotter unterwegs, aber könnte auch Stunden auf Mäusewiesen verbringen. Betty trödelt und schnuffelt mehr und hat auch ein langsamere Grundtempo. Und Mäusewiesen interessieren sie nicht so, ich muss sie dann immer mit Futtersuchspielen beschäftigen, während Luigi Mäuse sucht.

    Ich mache einen Intensiv Online Kurs (mit regelmäßigen Videocalls) bei einer ehemaligen Schülerin von ihr und habe da bald auch eine Trainingswoche vor Ort. Ich bin sehr angetan. Mir wurde super viel erklärt, warum wieso weshalb was wie im Hund auslöst. Ich habe extrem viel gelernt, kommt mir alles immer sehr schlüssig und logisch vor und ist viel auf wissenschaftlichen Erkenntnissen begründet. Es ist natürlich alles extrem Wattebausch (was ich nicht negativ meine), wer davon aber nicht so viel hält, ist falsch bei ihr.

    Bei mir dürftest du dabei bleiben, auch jetzt mit Corona (es gibt schließlich kein gesetzliches Verbot hier, dass man keinen mehr reinlassen darf). Ich schlag mich nicht alleine mit einem großen Hund rum, der potenziell Angst beim föhnen bekommt, da brauche ich unter Umständen die Hände des Besitzers.

    Aber das wird sehr unterschiedlich gehandhabt und gerade jetzt mit Corona lassen die meisten eher keinen dabei.

    Och, gibt auch Hundesalons die Schlammbehandlungen anbieten, auch für Kurzhaarhunde.

    Das mache ich auch, um lose Haare möglichst gut zu entfernen. Aber besagte Bulldogge soll nur gebadet werden, da geht es gar nicht ums haaren. Ich habe das Gefühl, dass sie denkt, ich kann das einfach besser, als sie selbst. Der Bully ist jedenfalls sehr nett und macht gut mit, auch wenn er es kacke findet.

    schaut ein Groomer da auch nach?

    Ich gucke nicht bei jedem Hund, aber wenn ich das Gefühl habe, sie riechen stärker aus dem Maul gucke ich immer rein und weise den Besitzer darauf hin.