Karli war bei der BH schon 2 1/4, bei ihm hab ich aber auch erst angefangen zu trainieren, als er etwa 1 1/4 war.
Bei Hutch hab ich mit etwa 5 Monaten angefangen, bis er so 14 Monate war, dann gab es op bedingt eine pause von etwa 4 Monaten, zur Vorbereitung hatten wir dann noch etwa 5 Wochen, er hat dann mit 19 Monaten die BH abgelegt.
Beiträge von pimpfi
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Zuchtpapiere sagen absolut nichts aus. Die kann jeder Deppe mit einem stinknormalen PC auch selbst drucken.
Echt??? Mein PC kann nicht drucken... mein Drucker schon, blöderweise würde der das Siegel vom SV nicht schaffen in die Papiere zu drucken...
Sorry, aber selten so einen sinnlosen Kommentar gelesen

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Ja, ich denke haeufig wird viel zu schnell substituiert, es gibt auch diverse Leiden die den T4 runterhauen ohne mit der SD zu tun zu haben.
Richtig, und ich denke das ist das Problem, warum es zur Modekrankheit gewurden ist. Viele lesen im Internet Symptome einer SDU, die auf Ihren Hund treffen könnten, gehen zum TA und machen einen Test, test sagt SDU... einige TA´s geben sich hiermit zufrieden. Es kann aber glücklicherweise auch anders gehen.
Karli hatte über ein Jahr lang immer wieder Probleme mit der Haut, hat zugenommen, hatte einen großen Leistungsverlust. Über das Blutbild kam dann erst einmal raus, dass der T4 Wert weit unten ist. Blöderweise passte ein anderer Wert nicht zum Bild eines typischen Schildis. Mein TA hat erst einmal probeweise substituiert, natürlich ging der T4 Wert dann hoch. Doch so richtig wollte mein TA nicht dran glauben und wir haben das Forthyron wieder ausgeschlichen. Es gab immer wieder einbrüche... immer wieder substituiert und dann ausgeschlichen, weil das gesamtbild nicht passte. Als mein TA nicht mehr weiter kam, hat er uns in die Tierklinik überwiesen. Dort wurde ein TRH Test gemacht, der eindeutig aussagte, dass Karli eine SDU hat. Jedoch wurde zeitgleich festgestellt, dass Karli auch Anaplasmose hat. Die SDU wurde nicht behandelt, weil man erst einmal die Anaplasmose behandeln musste, denn durch die Anaplasmose kann auch eine SDU hervor gerufen werden. Ende vom Lied, anaplasmose ist derzeit bekämpft (er ist symptomfrei) und seit dem hat sich auch seine Schilddrüse wieder erholt.
Fazit, man sollte auch untersuchen, warum eine SDU auftritt.
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Ehrlich? DSHs sind Assis
Vertragen sich oft nicht mit anderen Hunden weil sie laut und prollig sindwobei ich das vorrangig aus der leistungslinie kenne. Bei den Hochzuchthunden, die ich kenne (7 an der Zahl) ist genau ein einziger, der prollig ist dabei.
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So, jetzt schreibt mal eine Schäferhundhalterin. Fakt ist als allererstes, der DSH fühlt sich draußen zwar Pudelwohl (meiner liegt liebend gern auf der Terasse), aber ein Garten ist nicht zwingend nötig, wichtig ist eher, dass der Schäferhund bei seinem Rudel sein kann, zumindest wenn man so einen Weicheischäfer hat, wie ich ihn habe.
Nun zum Thema allein sein: Vorab, meine beiden müssen leider an 4 Tagen auch gute 9h allein bleiben... und sie leben noch und es geht ihnen gut...manchmal spielt das leben eben anders als man denkt.
Ich hab mir Hutch als Zweithund zu einem ersthund dazu geholt, der ohne probleme allein bleiben konnte, der ist relaxt ohne ende.... Hutch jedoch ist ein Mamakind, es hat gut über 1 Jahr gedauert, bis er einigermaßen enstpannt mit Karli allein bleiben konnte... er ist jetzt 2 Jahre alt und ich kann sagen, er bleibt zwar mittlerweile gut allein und ist auch einigermaßen entspannt, aber bei weitem nicht so wie Karli. Bei Hutch kann 3 Monate alles gut gehen, er macht nix kaputt, schleppt max. mal irgendwas rum und dann hackt es mal wieder in der Birne und z.b. die Couch muss dran glauben... sicher kann man bei ihm selbst jetzt nach 2 Jahren noch nicht sein. Meine Meinung ist ein wenig, Karli ist ein Mix aus zwei recht selbstständigen Rassen, daher hat er auch kein Problem mit dem allein sein. Hutch jedoch ist ein richtiger Mamaknatscher... daher auch das Problem.
Also es ist machbar, einen schäfer in der wohnung zu halten und auch eure Lebensumstände sind machbar, aber ihr müsst euch halt auch auf einige Hürden einstellen ;-)
lg
Manu -
IRJGV hab ich mir fast gedacht, aber wie gesagt, wenn es um DSH geht, versteh ich einfach mal gar nicht, warum man über diese Dissidenz züchtet. "Vom Schwarzen Panther" hatte ich mir damals auch mal angeschaut und der preisliche Aspekt war genau meine abneigung gegen diesen Züchter, weil ich mir halt sage, ein Langstockhaar fällt oft in einem normalen SV Wurf, wo ich einen welpen für 500-600 Euro bekomme, da find ich die Preise vom "schwarzen Panther" überdimensional, allgemein ist mir damals aufgefallen, dass die Züchter unter dem Deckmantel "Altdeutscher Schäferhund" oft überdimensional hohe Preise verlangen, wenn man überlegt, dass diese Hunde nix anderes sind als Langstockhaar Schäferhunde.
Warum schaust du nicht einfach zu gegebener Zeit auch bei SV Würfen nach, Langstockhaar fällt immer wieder in einem Wurf.
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Grundsätzlich, ich bin mittlerweile pro VDH Hund- aber was die Kosten angeht, ein kleines Beispiel, dass das irrelevant sein kann, wo der Hund her kommt:
Karli: mittlerweile 6 Jahre Labrador Beagle Mix vom Bauernhof
Anschaffung: 120 Euro
Impfen, Wolfskralle entfernen, Chip setzen: ca. 300 Euro
Impfen Jahr 1-6: 150 Euro
Zwingerhusten Jahr 4: 100 Euro
div. Bisswunden: 150 Euro
Bindehautentzündung: 50 Euro
Zahn ziehen, weil abgebrochen: 70 Euro
Allergie gegen Chemie in gedüngtem Feld: 200 Euro
Untersuchungen bzgl. Schilddrüse und Leistungsverlust: 350 Euro
endlich Diagnose Anaplasmose ( Gesamtcheck, Blut, Röntgen Rücken/Hüfte) 180 euro
div. Bluttests weiterhin wegen Anaplasmose: 400 Eurodato etwa angefallene Kosten: 2070 Euro in 6 1/2 Jahren
zum Vergleich:
Hutch DSH vom SV aktuell 2 Jahre (Impfung für Jahr 2 steht noch aus)
Anschaffung: 450 Euro (weil Einhoder)
Impfung nur Jahr 1: 35 Euro
Entfernung innenliegender Hoden inkl. Röntgen für SV: 370 Euro (ziehen wir hier mal 100 euro für das Röntgen ab)
Kotuntersuchung weil im Welpenalter widerkehrender blutiger Kot: 50 Euro
Salbe wegen Welpendermatitis: 20 Euro
Nochmaliges Röntgen wegen Auswertung SV-ED: 80 Euro
OP 1 Bein wegen ED: 1340 Euro
2. OP gleiches Bein, wegen Zwischenfall: 960 Euro
Nachuntersuchungen (Röntgen wegen OP) 240 Euro
Verbandswechsel über 6 Wochen 250 Euro
Bluttest bzgl. anaplasmose: 80 Euro
Bisswunde: 75 EuroDerzeit Kosten in 2 Jahren: 3850 Euro
noch ausstehend: OP 2. Bein ca. 2000 EuroWer findet den Fehler? Was ich damit sagen will, man kann einfach was die Kosten angeht nicht pauschalisieren, ob der VDH Hund günstiger ist, als der Mix vom Bauernhof
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Unter Gebrauchshundeverband find ich nix so wirklich aussagendes bei google, somit auch keine Zuchtordnung etc. Wenn jemand unter Gebrauchshundeverband züchtet, frage ich mich natürlich auch, warum die Hunde dann allesamt nur eine BH haben sollen
... mir wäre das suspekt... wie gesagt, ich stehe der Dissidenz, was den Langhaar angeht zwar aufgeschlossen gegenüber, aber nur, wenn es vernünftige Dissidenz Vereine sind... wobei eins muss ich ja sagen, der Rocko ist schon ein augenschmaus
.... nur aussehen ist nicht alles... sagt eine, die einen Hund aus SV hat, der zwar wunderschön ist und wesensmäßig total toll, aber leider ed hat 
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Um mal aufzuklären, prinzipiell bin ich auch für einen Hund aus dem VDH, allerdings gibt es eine Ausnahme, wo ich sogar auf den VDH verzichten würde und das ist in dem Fall der LSVD, in dem die Züchterin auch züchtet. Hintergrund ist folgender: Bevor der SV vor zwei Jahren oder so den Langstockhaar Schäferhund wieder aufgenommen hatte, gab es für solche keine Zuchtzulassung, da zuchtausschließend. Schon viele Jahre zuvor haben Liebhaber den Langstockhaar außerhalb des SV weitergezüchtet. Es gab 2 Vereine, die aber nie in den VDH aufgenommen wurden, einer war der LSVD. Soviel ich weiß ist der einzige Unterschied nur gewesen, dass hier halt Langstockhaar gezüchtet werden durften, Zuchtvorraussetzungen und Untersuchungen waren identich mit denen vom SV. Schaut man sich auch mal die Züchterseite an, wird man feststellen, dass sowohl die Deckrüden, als auch die Hündinnen fast alle SV-Ahnentafeln haben. Der eine Deckrüde "von der Wilsdruffer Flur" kommt z.b. aus einem SV-Zwinger gleich hier um die Ecke.
Es gibt einen minimalen Grund, warum ich zuerst beim SV Züchter nach einem Langstockhaar schauen würde und ja, da bin ich ein wenig knausrig, dass ist einfach nur der Preis. Als ich wegen Hutch gesucht hatte, waren die Langstock aus dem LSVD meißt um die 300 Euro teurer, als beim SV-Züchter.