Beiträge von pimpfi

    Also ich wunder mich ehrlich gesagt stark. Du hast doch über Idexx machen lassen? Ich guck mal, ob ich noch ein paar Blutbilder gleich finde, aber fakt ist, dass me. der titer >50 schon aussagt, dass dein Hund mit Anaplasmen in Verbindung gekommen ist. Dein Hund hat ähnliche Symptome wie meiner damals und dazu die leicht erniedrigten Thrombozyten. Er hat Symptome, hat einen gut erhöhten Titer und soll nicht behandelt werden?

    Ja, ich meinte deine Hündin ;-). Da es eine Hündin ist, sollte das alles passen. Karli ist ein fast 9 jähriger kastrierter Rüde, der sich draußen allerdings gar nicht wirklich für andere Hunde interessiert. Aber Hutch ist ein 4 Jähriger Schäferhund, der eigentlich nur bunte Knete im Hirn hat. Diese Woche sieht es aber bei mir eher schlecht aus. aber demnächst gern mal :-)

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    Das ist Hutch, ein Puschel aus SV-Zucht, gefallen in einem Wurf stockhaariger Eltern. Ich glaube so wie er ist, wäre er perfekt für euch. Er ist freundliche zu Hund und Mensch, aber Menschen nur, wenn er merkt, dass ich mit ihnen etwas zu tun habe, andere werden ignoriert. Hutch ist ein DSH, der zwar Hundesport macht, und das auch nicht zu schlecht, aber er wäre auch ohne glücklich. Für ihn ist dabei sein alles.
    Ich kann euch absolut zum DSH raten, aber guckt euch die Linien ein wenig an. Wir haben bei uns auf dem Platz noch einen Hund, der nach ähnlicher Linie gezogen wurde und er ist vom Wesen und der Ausgeglichenheit ähnlich wie meiner.

    Ich erzähl Dir jetzt mal die Geschichte von Karli. Mein Hund war etwa 4 1/2, angefangen hat alles mit einer verätzt aussehenden nase, wo er 4 wochen lang cortison bekommen hat und einfach nicht mehr mein hund war, damals dachten wir, die nase kam durch ein gedüngtes feld, heut bin ich mir nicht mehr sicher, ob es nicht der anfang der anaplasmose war. Innerhalb von 1 Jahr hab ich unmengen an Tierarztkosten produziert, einfach, weil ich mich nicht damit zufrieden gab, dass mein Hund angeblich von fast einem auf den anderen tag gealtert sein soll. Karli hat nicht gelahmt, hatte nicht die typischen Symptome, die man immer bei Anaplasmose gelesen hatte, nein, er war nur träger, baute von der Kondition her ab und im Hochsommer dachte ich, ich habe einen 13 jährigen hund an der leine. Seine SD Werte waren auch nicht die besten, aber immer im unteren Referenzbereich. Seine Thrombozytenwerte waren nicht magisch im Keller,aber erniedrigt, für meinen TA aber auch noch im Rahmen. Nach fast einem Jahr auf und ab (er war ja auch nicht jeden Tag so träge drauf), hab ich meinen hund in absprache mit meinem TA in der Tierklinik vorgestellt. Der dort behandelnde Tierarzt stellte Karli einen Tag lang auf den Kopf (Röntgen Rücken und Hüfte), TRH Test wegen der Schilddrüse und nur aufgrund der Blutwerte und der erniedrigten Thrombozytenwerte machte er einen Anaplasmosetest. Noch bevor das Testergebnis da war, war sein Verdacht in diese Richtung gegangen.

    Raus kam: evtl. CaudaEquina, was aber nur mit einem CT richtig gesehen werden kann, wovor mir aber selbst der TA dort abriet, falls bei den anderen Test´s erst mal was raus kommt.

    Eine SDU, die aber auch erst behandelt wird, wenn der Anaplasmose test negativ wäre, da Anaplasmose die SD beeinflusst und es kam Anaplasmose raus, die im Nachhinein bei meinem Hund sogar über 12 Wochen mit Doxy behandelt werden musste.
    Karli geht es seitdem nicht schlecht und er ist auch wieder belastbarer, als in dem Jahr, aber es sind halt Nachwehen der Anaplasmose geblieben. Die SD hat sich nie wieder richtig erholt, so dass wir seit Anfang des Jahres nun doch Hormone geben müssen. Mit warmen Wetter hat er arg Probleme und vor jeder OP müssen wir den Thrombozytenwert bestimmen lassen, da dieser sich auch nicht richtig erholt ( wobei er beim letzten Test jetzt nach Jahren mal wieder im Normbereich war). Ob die Spätfolgen damit zusammen hängen, dass bei ihm die Anaplasmose lang unendeckt war, weiß ich nicht, aber ich vermute es.
    Ich persönlich würde Dir aus eigener Erfahrung raten, den Test gleich zu machen und nicht erst noch 2 Wochen zu warten, einfach weil man dann Gewissheit hätte und im Notfall zeitnah handeln könnte.

    Doch, das ist mein Ernst.
    Alle Pro Wolf fordern von jedem einzelnen von uns teils massive Einschränkungen.
    Die einzige Begründung ist "Weil ist Wolf." Und? Wozu das bitte?

    Warum muss jeder der sich Tiere hält alles wie Fort Knox umzäunen, alle sollen Gebiete meiden, wenn man in den Wald geht ist man selber schuld, etc, aus welchem logischen Grund denn?
    Wozu nutzt uns der Wolf etwas? Was verbessert er? Was bringt er ein außer seiner Anwesenheit?
    Haben wir zuviel Wild, das wir ihn brauchen?
    Gibt es einen einzigen Grund warum der Wolf so viel wichtiger ist als alles andere?

    Ich frage mich, was warum der Mensch die Berechtigung hat zu entscheiden, wer auf unserem Planeten leben darf und wer nicht?