Beiträge von Nebula

    Wenn der Deckrüde teuer ist, ist der Welpe teurer als üblich?
    Was macht den Deckrüden teuer bei den Collies? Titel im Ausstellungsring?

    Gibt verschiedene Faktoren, die das beeinflussen.
    Einmal ist ein Rüde, der schon Deckerfahrung hat und (gute) Nachzuchten vorweisen kann teurer als ein "jungfräulicher". Das macht wahrscheinlich auch das meiste aus.
    Ein Rüde mit guten Showergebnissen ist sicher auch teurer, einer mit gute Sportergebnisse aber auch.
    Und dann natürlich wie gefragt er ist. Ein genetisch frei-von-allem in tricolor, der auch vom Inzuchtgrad her quasi mit (fast) allem kompatibel ist, kann sicher eher einen höheren Preis verlangen als ein blue merle -/- Rüde der auch noch DM trägt.
    Importrüden sind auch teurer, logisch.

    Und ja, das macht sich in der Regel bei den Welpen bemerkbar - ist halt ein Unterschied, ob die Decktaxte 300€ oder 2000€ beträgt. Und dann kommt noch dazu, ob sich das ganze auf 4 oder 10 Welpen verteilt.

    Naja, wenn sich die Züchter diesbezüglich einig wären, ginge das auch ohne Vorschriften vom Club aus. Bei meiner Rasse ist der DM-Test auch nicht Pflicht, trotzdem testen die meisten ihre Zuchthunde (sogar im Ausland), wenn denn Verdacht besteht (weil zB. der Rüde Träger war oä.), obwohl die Krankheit wirklich nicht sehr verbreitet ist. Gezüchtet wird mit denen aber trotzdem, man muss ja nicht zwingend eine Hündin behalten, die die Trägerschaft geerbt hat. Und gibt ja noch anderes, worauf es zu achten gilt.


    Aber ja, mit Qualzucht hat das ganze wenig zu tun.

    ich möchte an dieser Stelle mal anmerken, dass der DM-Defekt nicht so eine einfache 1+1=2 Rechnung ist, wie hier grade behauptet wird.

    "Für DM war immer bekannt, dass es polygen vererbt wird und somit auch als komplex-vererbte Krankheit bezeichnet wird. Mehr als ein Gen kontrolliert dabei den Erbgang. Niemand glaubt, dass DM eine simple rezessive Erkrankung ist. Der DM-Test zielt auf eine rezessive Mutation ab, die einen Teil der Vererbung kontrolliert."

    " Die Forschungen von Dr. Coates in der Veterinary Medical Database (VMDB) zeigten, dass 13 von 1567 (0.83%) der Chesapeake-Bay-Retriever, die bei veterinärmedizinischen Lehrkrankenhäusern vorgestellt wurden, klinisch an DM erkrankt waren. Momentan sind 15% der Chesapeake-Bay-Retriever im Test als gefährdet ("at risk") für DM eingestuft. Es ist offensichtlich, dass die große Mehrheit der Risiko-Hunde keine DM entwickeln werden."

    " Es ist wichtig, daran zu erinnern, dass dieser Test kein beweisender Test ist, der das tatsächliche Auftreten der klinischen DM Erkrankung bei einem Hund erkennt."

    http://www.drc.de/content/degenerative-myelopathie

    Rassestandard und Rassegeschichte

    demnach müssten Collies zB. am Vieh gearbeitet werden, auch wenn sie das seit 100 Jahren nicht mehr machen. Die Möglichkeiten dazu hat nicht jeder, ergo dürte fast niemand einen Collie halten - mal davon ab, dass sie sowieso schon lange von den Border Collies ersetzt wurden.

    Also wären die heutigen Collies wieder ein Schatten ihrer Rasse, darum ging es ja ein paar Seiten vorher...

    hier machen beide quasi alles mit aber manchmal finde ich es schlicht bequemer, nur einen Hund dabei zu haben.

    Wenn ich zB. auf Ausstellungen gehe, nehme ich, wenn ich alleine gehe, Livi nicht mit. Warum auch :???: Sie würde das problemlos mitmachen, sie war ja auch schon dabei, aber es ist mir einfach zu umständlich deshalb eine größere Box mitzunehmen und mit 2 Hunden durch die Gegend zu laufen. Ne, dann bleibt sie halt bei meinem Freund :ka:

    Zu größeren Hundetreffs nehm ich auch gern nur ihn mit. Ich bin meist mit quatschen und so vielen Hunden beschäftigt, schielen kann ich noch nicht, da reicht mir einer, sonst krieg ich Stress (auch wenn sie beide brav sind). Kommt mein Freund mit dann natürlich beide, er hat sie ja im Blick.

    Also ich versteh das, auf Teufel komm raus müssen meine beiden nicht immer alles zusammen (mit-)machen. Wenn es passt gerne, aber nicht, wenn es mir zu aufwändig ist.

    Rotti, ich finde deine Wortwahl trotzdem daneben ^^ Das ist wie, wenn man sagen würde "also so ein durchgeknallter Arbeitshund, sowas kommt mir nich ins Haus, die sind unberechenbar."

    Man muss auch realistisch sein, was nützt es, nur noch Leistungshunde zu züchten, wenn es dafür keine Abnehmer gibt? Wir sind uns ja alle einig, dass die meisten Rassen so oder so nicht mehr ihre ursprüngliche Arbeit machen, die Gebrauchshunde sind also sowieso fast "nur noch" Sporthunde, wenn überhaupt - dann sterben halt die Rassen fast aus, oder sie werden dem heutigen "Markt" angepasst. Was is denn besser?

    Ist doch schön, wenn es beides gibt, da kann sich jeder die Abstufung ins Haus holen, die er für richtig hält. Ein paar Wesensprüfungen befürworte ich auch, gewisse Mindestanforderungen sollte einfach jede Rasse in puncto Nerven erfüllen, aber ich verstehe dieses "mein Hund ist der einzig Wahre" einfach nicht.... Ich finde das immer unglaublich arrogant.