ich hab egt genau nach dem gesucht, was die meisten haben wollen: leicht erziehbar, kaum Jagdtrieb, keinen übermäßigen Schutztrieb, wenig Aggressionpotential. Ich hätte gern ein bisschen Reserviertheit gehabt und wollte einen Hund mit WTP der leicht trainierbar ist, der Spaß an Hundesport hat, nicht so viel Fell, mittelgroß... Die Nachteile des Hütis (Sensibilität, Neigung zur Geräusch-/Reizempfindlichkeit, Bellfreude,...) hab ich dafür gerne in Kauf genommen.
Letztendlich erfüllt mein Wunschhund genau das. Er ist vom Wesen her unkompliziert und gut lenkbar, auch bei Wild. Begeistert auf dem Platz, glücklich und unermüdlich beim Spazierengehen und entspannt zu Hause. Er ist für alles zu haben, was man ihm so anbietet, aber nicht durchgeknallt, wenn es mal nichts zu tun gibt. Zu Menschen neutral bis freundlich. Zu Hunden ebenso. Ich könnte mir kaum einen besseren Begleithund vorstellen, mal von seiner Pubertät zur Zeit abgesehen ![]()
Mitgebracht hat er ebenfalls Wachtrieb, aber das finde ich gut. Ich finde es gibt ein gutes Gefühl, wenn nochmal ein Paar Augen und bessere Ohren aufpassen.
Ungewöhnlich für seine Rasse ist der leichte Schutztrieb, der sich langsam herauskristallisiert. Noch ist er oft hin- und her gerissen zwischen "oh ein Mensch, ich geh hallo sagen!" und "boah, aber egt find ich dich unheimlich, bleib weg *wuff*".
Zudem steht die Rasse gesundheitlich gut da und hat eine lange Lebenserwartung, das war mir ebenfalls wichtig.
Ich denke, ich habs mit meinen Wünschen ganz gut getroffen. Ob das manche nun "charakterlos" nennen oder nicht - er ist und bleibt mein Traumhund.
Zur Diskussion:
Ich finde Begleithunderassen haben ihre Berechtigung (die gibts ja auch schon seit Ewigkeiten) und ich würde mir wünschen, dass Menschen, die einen reinen Begleithund möchten, sich auch einen nehmen - und nicht einen anderen, den sie dann dazu verbiegen müssen. Egt ganz einfach.