Beiträge von Nebula

    ich traue es mich ja fast nicht zu schreiben. Immerhin will ich den Tag nich vor dem Abend loben. Aaaaber so langsam scheint es besser zu werden! :applaus:

    Er ist nun fast 21 Monate alt und seit ca. einer Woche hat sich sein Radius was andere Hunde betrifft verkleinert. Also er nimmt sie durchaus wahr, zeigt sie auch an aber sprintet nicht hin. Bleibt bei Sichtkontakt auch ruhiger als zuvor (Rute schnellt nicht so in die Höhe wie vorher).

    Heute ist er mit Livi zsm eine Runde über die Wiese geflitzt und dann kam ca 50m von ihm entfernt ein Hund aus dem Wald. Natürlich startet er durch, mit Livi im Schlepptau (Abrufchance in dieser Situation bisher: 0%).
    Aber er hat beim ersten Rufen direkt umgedreht :shocked: :hurra: und Livi dann auch :D

    Also ich glaube echt nicht, dass das an unserem Training lag, auch wenn wir seither natürlich stets weitergemacht haben. Das kam irgendwie von selber.

    Wir haben rings um den Garten zum Glück 2m hohe Hecken. Die Leute können die Hunde dahinter also bloß erahnen, das schlimmste was passieren kann ist, dass sie sie vollsäuseln während sie bellen :roll:

    Aaaaber unsere Hunde sind tatsächlich nie unbeaufsichtigt im Garten. Liegt daran, dass der Garten Richtung Hof und Garagen offen ist und man nur dort das Tor zu machen kann. Also ist Hof und Garten zusammen eingezäunt und nicht voneinander trennbar. Heißt unsere Nachbarn wollen auch mal an die Garagen und durch das (geschlossene) Tor wieder raus. Das ganze ist zu heikel um das einfach laufen zu lassen, sowieso, da unsere Nachbarn zwar nix gegen die Hunde haben aber auch nicht die mega Hundefans sind. Die haben dann auch keinen Bock erst mal von den beiden begrüßt zu werden oder sie im Weg rumwuseln zu haben.

    Erst mal sollte man festlegen, was denn die Persönlichkeit eines Hundes ausmacht?

    Ist es Trainierbarkeit, Geselligkeit, impulsives Verhalten, Nervenstärke, Durchsetzungsvermögen, Arbeitsfreudigkeit, Problemlöseverhalten, Eigenständigkeit, Reserviertheit oder Jagdanlage?

    Es gibt noch viele "Parameter" mehr und jede Eigenschaft hat eine gewisse Spannweite.
    Ich denke einzelne Rassen, die für einen bestimmten Zweck gezüchtet werden/wurden haben in den einzelnen Eigenschaften recht ähnliche Verteilungen, während es beim individuellen Hund natürlich wiederum kleinere (oder größere?) Abweichungen geben kann.

    Nehmen wir mal den Collie.

    Ich würde sie grob als gesellig, gut tranierbar, weniger impulsiv und mit passivem Problemlöseverhalten und mittlerer bis kleiner Eigenständigkeit beschreiben.

    Weicht ja schonmal ab von zB. einem Aussie, den ich deutlich impulsiver, durchsetzngsstärker und arbeitsfreudiger einstufen würde.

    Trotzdem kann es natürlich auch Collies geben, die andere Hunde Schei*e finden.

    So würde ich es zumindest sehen. Natürlich ist ein Hund individuell und 2 Vertreter der gleichen Rasse können völlig unterschiedlich sein. Aber in der Regel bewegen sie sich in gewissen Rahmen, die ihre Rasse nunmal ausmacht. Große Ausreißer sollte es demnach selten geben (und je besser die Auslese, desto seltener) aber natürlich gibt es unter 500 Labbis den einen, der Wasser hasst :D

    @wiejetztich ich würde viel früher schon reagieren. Ich mach das so, dass Hund auf die abgewandte Seite kommt, und wenn er nicht mit Kommando dort bleibt nehm ich ihn so kurz, dass er dort bleiben MUSS.

    Derweil schon von weitem ansprechen. Möglichst schon anfangen, wenn er noch ansprechbar ist. Umorientierung belohnen, belohnen, belohnen.
    Irgendwann kommt der Punkt, da gehts nicht mehr. Erfolgserlebnis verhindern, an der abgewandten Seite lassen, weitergehen, nicht stehen bleiben.

    Wenn man vorbei ist, wieder ansprechen, belohnen. Bis man soweit weg ist, dass er sich problemlos auf dich konzentrieren kann. Belohnen, freigeben.