Beiträge von Nebula

    Was genau sollen die Rinder denn der Rute tun?

    weiß ich nicht, man ließt halt überall von früher kupierten Aussies wegen der Verletzungsgefahr ;) Ich hab das dann einfach für wahr befunden, wenn es in unterschiedlichen Quellen und auf Züchterseiten zu lesen ist. Schande über mich.

    " Rutenverletzungen bei der täglichen Arbeit auf der Farm sollen vermindert werden."
    http://www.aussie.de/australian-she…tummelrute.html

    "Es kam immer wieder vor, das sich der Hunde bei der Arbeit am Vieh an der Rute verletzte. Zudem kam noch ein hygienischer Aspekt hinzu, denn Schmutz, Blätter, Kletten führt zu Verfilzungen und Schäfer hatten damals alles andere zu tun, als den Hund täglich zu bürsten. Kurz gesagt war es unkomplizierter, wenn der Hund keine Rute hatte"
    http://www.maniac-aussies.de/infos-rasse/ru…ge-beim-aussie/

    "Dabei brauchte der Aussie als Ranchdog keine lange Rute, denn das hinderte nur bei seiner Arbeit. Z.B die Rute war voller Blätter oder Kletten, man kommt mit ihr an die Stachelzäune oder Stromzäune ran, sie wird verletzt oder der Aussie bekommt ein Stromschlag (dieser kann tötlich sein, bei Starkstrom um die Bullen in Zaum zu halten), bei der Arbeit durch das Vieh verletzt werden, und draußen hat man ja nicht immer Verbandsmaterial mit, dadurch kann der Hund verbluten. "
    http://www.weddingfield.de/html/nbt.html

    Als Leie kommt man da schon auf die Idee, dass das dann eben so war.

    So, wir sind grade zurück von unserem ersten BH- und Außentraining.

    Es ging direkt an den Bahnhof. Bahnhofshalle, um den Bahnhof herum über die Fußgängerampeln, Ablegen in der Halle, Anbinden in der Halle und außer Sichtweite gehen, Treppe, Aufzug, abfahrender Zug.

    Was soll ich sagen?
    Casanova war 1A :D Bahnhof ist im Vergleich zu engen Ausstellungen echt nicht sonderlich aufregend, dachte er sich wohl xD
    Ablage und Anbinden hat auch super funktioniert, natürlich nur jeweils für wenige Sekunden. Bei der Ablage ist sogar ein Mann mit dicker Tasche über ihn rübergestiegen (war ja sonst so wenig Platz :roll: ) aber er hats kaum eines Blickes gewürdigt und sich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Alles in allem waren die anderen fremden Hunde (vor allem die Mädels) wohl die größte Ablenkung aber durchaus händelbar.
    Haben auch ein dickes Lob für die coole Socke bekommen :applaus:

    Und so sehr ich mich gefreut hab endlich ins BH Training einzusteigen so enttäuschend ist es, dass jetzt erst mal bis zum 01.2 Winterpause ist :( :

    Aber Donnerstag haben wir eine Schnupperstunde Mantrailing. Mal sehen, ob sein Näschen funktioniert =)

    meine beiden sind halt typische Jungspunde. Casanova könnte zu Mädels erst mal ein wenig aufdringlich werden, ist sonst aber total harmlos. Livi legt sich hier und da mit zickigen Mädels an. Hündinnen die nix von ihr wollen sind allerdings gern gesehen und sie hüpft eher in Welpenmanier herum und freut sich über Menschen wie doof |)

    Ich manage das schon, ansonsten einfach bescheid sagen wenn ich was übersehe, ich bin da keinem böse.

    ok Arbeitshunde verletzen sich sonst die Rute.
    Da finde ichs jetzt nicht so abwegig, dass auch Rindertreibende Hunde da einer gewissen Gefahr ausgesetzt sind. Aussies kupiert man in anderen Ländern auch die Rute so fern sie denn eine haben.

    (fast) alle nordischen Rassen sowie Spitze und die Hunde vom sog. Urtyp haben Ringelruten, und da ich nicht glaube das Inuit oder isländische Bauer oder sibirische Jäger auf Rutenform selektiert haben , muss die "Auslese" ja eigentlich durch die Hunde selbt erfolgt sein insofern müsste eine Ringelrute eigentlich eher irgendeinen Vorteil haben.....zum Thema "Rinder treten den Hunden auf die Schwänze , daher die Stummelruten" ich hab ja nun selber Rindviecher(Zwergzebus) und kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie das vor sich gehen soll...

    wenn ich deine Argumentation weiterführen darf, wenn es bei Aussie und dem Pembrokes natürliche Stummelruten gibt scheinen sie ja irgend einen Vorteil zu haben, sonst gäb es sie nicht :ka:

    Ob die denen nun auf die Ruten treten, sich damit im Starkstromzaun n Schlag holen oder sie sich sonst irgendwie daran verletzten ist doch total zweitrangig.

    Welchen Vorteil die Nordischen von der Ringelrute haben würde mich aber schon mal interessieren. Vielleicht weiß ja jemand was.

    Das mit dem Anschlagen interessiert mich auch.

    Casanova ist da ein ähnlicher Kandidat. Wenn auch er dabei nicht sehr angespannt ist, er steht manchmal nicht mal von seinem Platz auf aber motzt :roll: Gern auch ein paar mal. Aber nicht sehr hoch frequentiert.

    Keine Ahnung was das soll. Oft klingelt es, er bleibt im Bett liegen, ich geh an die Tür und sobald der Postbote (oder wer auch immer) den Mund aufmacht kommt von hinten ein "wuff!".

    Deshalb nützt ins Bett schicken auch nur bedingt was. Er will gar nicht unbedingt guggen wer da ist, selbst wenn die Person reinkommt bleibt er lieber liegen und meckert :hust:

    Versteh einer diesen Hund.

    Unsere Livi ist eine zarte Maus, gibt beim Spielen aber ordentlich Gas. Gegen unseren Rüden hat sie körperlich keine Chance, bis er gelernt hat sich zurückzunehmen kam sie ein paar mal ordentlich verschrammt vom Spaziergang zurück :schweig: Stört sie aber nicht...

    Da wird sich überschlagen und dem anderen in die Bahn gerannt, so dass es nur so kracht.

    So spielt sie aber nur mit unserem Rüden oder seinem Bruder, den sie gut kennt. Bei einer Gruppe fremder Hunde sucht sie sich meistens jüngere Mädels aus zum spielen die in ihrer Gewichtsklasse sind. Sie ist aber selber noch ein Kindskopf was das angeht, da wird sie richtig zum Welpe.
    Diese Art Spiel ist in der Regel etwas distanzierter und weniger wild.