Beiträge von Nebula

    was sich als Begleithund eignet hängt doch total von den eigenen Vorstellungen ab. Für manche ist das ein Havaneser für den nächsten ist das das ein Whippet/DSH oder Staff. Wenn man natürlich absolut nicht bereit ist für den Hund mehr zu tun als 10min um den Block zu gehen schrumpft die Auswahl natürlich gewaltig ;)


    Wenn man auf die Rassehundezucht schimpft sollte man einfach im Hinterkopf behalten, dass das nicht alles ist. Da gibts deutlich mehr. Und ja ich finds sehr seltsam, dass man bei den vielen Rassen nicht fündig werden will. Vllt sollte man dann mal seine Vorstellungen und Prioritäten überdenken. Wenn ich da les der Pudel kam nicht in Frage wegen der langen Nase fehlen mir echt die Worte.

    Hundeschule ist hier auch das absolut nervigste. Das Warten vorher... furchtbar. Dann steht man da rum und darf nix machen, während da aber überall spannende Hunde rumstehen, denen man gerne hallo sagen möchte. Das ist für beide (aber besonders für Casanova) ganz schlimm, ich weiß aber auch nicht was ich machen soll. Wir gehen schon immer zur HuSchu und das hat schon immer viel warten bedeutet aber er gewöhnt sich nicht dran. Aktive Bestätigung lässt ihn zwar die Klappe halten, aber versetzt ihn auch in die Erwartungshaltung Belohnung zu bekommen... Ich beneide jeden, der da einen entspannten und stillen Hund hat, ich kriegs einfach nicht hin.

    Wenn wir dran sind ist aber alles super.

    Es gibt 359 vom FCI anerkannte Hunderassen. Und eine Hand voll davon ist Mist.

    Ganz klar, Rassehundezucht so wie es jetzt ist, ist sicherlich nicht das non-plus-ultra und es gibt viel was man überdenken sollte. Aber man sollte mal in Relation sehen, wie viele Rassen tatsächlich problematisch sind. Diese stehen im Fokus der Kritik, völlig klar, aber es ist wirklich nur ein kleiner Teil davon.

    Bei Katzen ist die Fehldeutung für die Katzen allerdings wohl weniger problematisch, denn ich kennen niemanden, der den Anspruch hat(te), eine Katze erziehen zu wollen. Darum habe ich noch nie erlebt, dass jemand ernsthaft mit einer Katze geschimpft hat oder sie sogar bestraft hat (schimpfen ist strafen, aber nicht alles strafen ist schimpfen).

    Sry für das OT aber man kann Katzen sehr wohl bis zu einem gewissen Grad erziehen :D
    Niemand muss sich gefallen lassen, wenn die Katze zB. Möbel zerstört. Dann gibts Ärger und wenn sie den Kratzbaum benutzt gibts Lob.
    Beim Pinkeln ist es aber genau wie beim Hund: man sollte nicht meckern. Denn sonst macht sies heimlich und das ist viel schlimmer.

    (Dem Rest stimme ich zu, ein Hund MUSS natürlich deutlich mehr erzogen werden, immerhin begleitet er uns im Alltag)