Beiträge von Gefühl
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Ja, diese abrasierten Seiten hatte ich ja sogar schonmal und auch einen Sidecut vor vielen Jahren... also mir ist bewusst, dass das wieder langwierig wird beim rauswachsen. Dadurch, dass ich aber ohnehin nächstes Jahr kurze Haare möchte, hab ich da jetzt nicht so ne Angst vor, weil das ja dann dementsprechend auch schneller geht bis die dann auf der Länge (z.B. Ohren oder Kinn) wären.
Wenn ich meine Haare lufttrocknen lasse, sind sie schon etwas wellig. Ich könnte mir vorstellen, dass einen Versuch wert ist. Mal sehen was meine Friseurin nächste Woche sagt.
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Sorry, hab nicht alles gelesen, möchte trotzdem ein bisschen was dazu schreiben.
Vor zwei Wochen zog das Welpchen ein. Und anstatt riesiger Freude, setzen bei mir Ängste, Panik und ein „oh Gott, was hast du nur getan“ Gefühl ein.
Das war bei mir genauso damals bei meiner Ruby. Ich habe mich vorher soooo sehr gefreut und als sie da war, war ich so überfordert und hatte sofort das Gefühl, Shit, das war ein Fehler.
Wenn es dich tröstet:
Die Wahrscheinlichkeit, dass du diesen Hund bald sehr liebst, ist super hoch. Ich hatte mehrere Monate Startschwierigkeiten. Bin so froh, durchgehalten zu haben. Mein Hund ist mein Leben. Ein Teil von mir.
THIS!
Ruby ist vor 1,5 Jahren viel zu früher verstorben und es war bisher der schlimmste Verlust, den ich verkraften musste (trotzdessen ich auch schon Menschen verloren habe!). Aber diese Bindung, die ich zu ihr aufgebaut hatte, war mit keiner anderen zu vergleichen!Ich mag sie, gar keine Frage. Ich hab mir das nur alles einfacher und anders vorgestellt.
So ging es mir damals auch. In der Theorie hat man sich so viel belesen und informiert. Und dann ist der kleine Knödel da und eigentlich "muss man sich doch freuen" und es ist aber alles nur so überfordernd. Weil ja auch jeder Welpe und jeder Mensch anders ist und es kein Schema F gibt.
Nächstes Wochenende startet dann auch die Hundeschule. Ich mache mir Stress,
Bitte mach dir keinen Stress!! Weil:
Diese Kommandos sind erstmal nur Firlefanz, gemeinsame Aktivitäten, Bindung usw. sind jetzt vorrangig.
Ich bin deshalb schon relativ früh NICHT mehr in die Hundeschule gegangen, weil es für mich(!) nur Stress war. (Für meinen Hund dann dementsprechend natürlich auch) Aber ich hatte immer das Gefühl, dass da so krass verglichen wird. Was kann dein Hund schon, was kann er nicht usw. Darauf hatte ich keinen Bock mehr!
Aber natürlich ist eine gute Hundeschule auch Gold wert, wenn man noch Anfänger ist. Also probiert es aus, aber bitte setz dich nicht unter Druck, dass dein Hund das alles in kürzester Zeit lernen muss, was da geübt wird. Du wirst ganz viel Zeit für all das haben! Ein Hund (ebenso wie wir Menschen) lernt sein ganzes Leben. ♥
Ich fühle sehr, was du beschreibst und bin auch absolut kein Fan von pathologisieren. Ich tatsächlich leide unter wiederkehrenden Depressionen, aber per se einen Welpenblues als Depression zu bezeichnen, empfinde ich als völlig falsch. Wenn, dann ist es eine depressive Phase, die btw jeder haben kann. Aber das ist nichts krankhaftes. Hilfe kann natürlich trotzdem nie schaden, daher ist es gut, wenn du die Möglichkeit hast wieder zu deinem Therapeuten zu gehen.
Und gerade als Autist(in) ist es, denke ich, völlig nachvollziehbar, dass Veränderungen eben auch nicht von heute auf morgen als gegeben hingenommen werden können. Ich habe ADHS und liebe Veränderungen. Trotzdem war es damals für mich schwer, aufgrund meiner eigenen Ansprüche auch an mich und die Hundehaltung. Daher rate ich dir: Versuch dich davon zu befreien. ♥
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13.10. Du hast keine Geduld für:
Leeres Geplapper von Leuten, die 'ne halbe Ewigkeit brauchen, bis sie mal auf den Punkt kommen.
Liebe alles an dieser Antwort!

Das Paradoxe: Ich bin wohl selbst oft genug so eine Person, aber ich hasse nichts mehr, als wenn ich bei anderen schon weiß was sie sagen wollen, sie aber einfach nicht zum Punkt kommen.

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Von Schwarz auf andere Farben zu kommen, ist wahrscheinlich immer mit einigem Aufwand verbunden. 😅Aber ein richtig kräftiges Rot hab ich bisher auch immer nur mit Directions und Co hingekriegt, also den semipermanenten Farben. Alles andere wird so schnell "grau", also matt irgendwie, strahlt dann nicht mehr so.
Ich überleg ja auch wegen Pony immer noch. Hätte irgendwie ja super gern mal so einen ganz kurzen Pony und ne passend nice Frisur dazu.
Beispielbilder
Aaaaaber ich hab irgendwie Schiss, dass das echt kacke aussehen wird, hab ja auch nur so dünne Haare. Was meint ihr? Andererseits wird es jetzt eh Winter und ich lauf zu 90% mit Mütze rum, also why not?
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Am 22.10. hab ich wieder einen Friseurtermin - nachdem ich das letzte Mal im Juni 23 war. Ich bin gespannt. Habe mir jetzt die letzten Monate die Spitzen selbst geschnitten. Aber jetzt, da ich irgendwie nur noch unzufrieden bin, möchte ich gern nochmal schauen ob man am Schnitt was ändern kann. Die Länge soll in etwa bleiben, zumindest über den Winter. Nächstes Jahr kommen sie dann wieder ab und ich kanns kaum erwarten.

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Ich möchte einen Hund, der mich fordert, sportlich wie intellektuell.
Da musste ich auch an den Dalmatiner denken.
Dalmatiner fand ich auch eine interessante Idee, nur wie es da mit Krankheiten aussieht, würde ich mal gerne von Experten wissen. Mein Stand ist da vielleicht auch nicht mehr der aktuellste.
Bin längst kein Experte, aber ich kenne ein paar Dalmatiner (und habe selbst eine 1 jährige Dalmatinerhündin). Folgende Problematiken treten leider häufiger auf bei der Rasse:
- Taubheit
- Allergien (Futter, Hautkrankheiten usw.)
- Probleme mit Harnsteinen/Blasenentzündung usw.
Letzteres Risiko kann man durch purinarmes Futter minimieren oder man unterstützt die sogenannte LUA Dalmatinerzucht. Dort wurden und werden seit einigen Jahren gezielt Pointer mit eingekreuzt, um dieser Problematik mit den Purinen entgegen zu wirken. Bei Interesse kannst du hier zum Beispiel ein bisschen was dazu lesen (oder eben bei Google eingeben). Klick
Meine Hündin hatte leider schon eine Gräserallergie, dadurch bekam sie rote Pickelchen am Bauch. Außerdem hatte sie schon einen Hautpilz. Diese Rasse ist leider, was die Haut angeht, recht empfindlich. Außerdem hat meine immer wieder Probleme mit Ohrenentzündungen, weshalb wir aktuell das Futter umgestellt haben und auf sämtliches Getreide in der Ernährung verzichten, sowie auf die typischen Futtersorten wie Rind, Geflügel usw.
Muss man leider wissen, dass solche Risiken bei der Rasse einfach da sind.
Ansonsten passt der Dalmatiner aber ziemlich gut zu deiner Beschreibung, was du dir von einem Hund wünscht. (Sorry, falls ich irgendwo was überlesen habe, aber soweit ich das beurteilen kann)
Dalmatiner haben einen Wachtrieb, der sich aber gut händeln lässt und grundsätzlich sind sie auch eher freundlich und sensibel. Eine harte Hand wäre wirklich das allerletzte, was sie brauchen! Wenn ich meine nur mal ein bisschen böse angucke, zieht sie schon den Schwanz ein, obwohl sie niemals irgendeine Form von Gewalt erlebt hat. Aber sie ist einfach zart besaitet. Ob jeder Dalmatiner so ist, bezweifle ich. Natürlich ist das auch eine Charaktersache. Aber im Vergleich zu meinem Labrador, den ich davor hatte, ist sie wirklich ein sehr empfindliches Ding.
Wenn man eher einen robusten Hund haben möchte (was du ja auch teilweise beschreibst), wäre der Dalmatiner doch eher nichts.
Jagdtrieb kann vorhanden sein, bei uns ist er sehr gut händelbar! Sie will gern Vögel jagen, aber hat gelernt, das nicht zu tun - und das wirklich schon sehr zuverlässig.
Dalmatiner sind sehr klug, sie wollen nicht tausend Mal das gleiche machen. Mein Labbi hat auch beim 20. Mal Spielzeug werfen es noch freudig gebracht und in voller Erwartungshaltung gehofft, dass ich es NOCHMAL schmeiße.
Der Dalmatiner zeigt mir beim dritten Mal schon den Vogel. (Manchmal vermisse ich aber wirklich diese unermüdliche Art vom Labbi)Dalmatiner sind keine "ich liebe jeden"- Hunde. Sie sind freundlich, aber zurückhaltend und brauchen den Kontakt zu fremden Menschen nicht unbedingt. Das finde ich sehr angenehm, bei meinem Labbi musste ich immer aufpassen, weil sie alles und jeden geliebt hat und natürlich auch sehr überschwänglich begrüßen wollte.
Ich möchte keinen Hund, den jeder mal streicheln will, weil er so lieb wirkt.
Damit ist Golden Retriever raus. Labbi auch.
"Leider" sind Dalmatiner auch genau das. Jeder will ihn streicheln. Sie sehen so besonders aus, Leute bleiben stehen und bewundern die Schönheit dieser Tiere.
Tatsächlich hat mein schwarzer Labbi selten so einen Eindruck auf Menschen gemacht. Dafür ist die Rasse wohl zu 0815 und vor allem - schwarze Hunde kommen einfach nicht gut an bei Fremden. Die will selten jemand streicheln.Jetzt hab ich dir ein bisschen was vom Dalmatiner, sowie auch vom Labrador zwangsläufig (weil wegen Vergleichswerte meinerseits :) ) erzählt. Vielleicht hilft es dir in der Rassefindung ja weiter.
Ich verstehe, dass viele Menschen gerne keinen "Anfängerhund" haben wollen, sie suchen das besondere, die Herausforderung teilweise auch. Aber das geht leider so oft schief... Nur sieht man das natürlich nicht, weil man das, wenn man so Erfahrungen macht, nicht unbedingt an die große Glocke hängen will.
Ich kann nur eindringlich raten, wirklich mit Menschen in den Austausch zu gehen und ganz ehrlich zu sich selbst zu sein, sobald man die Rasse kennengelernt hat.