Beiträge von Gefühl

    @Gefühl das Blond steht dir sehr gut! Gefällt mir viel besser als die dunkeln Haare.


    Ich war ja seeeehr blond, habe mir dann dunkle strähnen machen lassen (ganz viele) und fand das echt super. Leider ist es schon wieder ziemlich rausgewaschen...hält einfach nix mehr.
    Überlege mir gerade die Haare braun tönen zu lassen und einige ganz dünne blonde Strähnen in den längen raus zu ziehen die dann hell bleiben sollen. Aber ich weiss auch ganz genau, das ich mich dann erstmal nicht mehr im Spiegel erkennen werde mit braunen Haaren |) aaaaangst!

    Danke @YUNAK ! :)
    Das geht mir im Moment mit den blonden Haaren so. :D Jedes Mal wenn ich an einem Spiegel vorbei gehe und mich zufällig oder gezielt angucke, erschrecke ich mich kurz. Jahrelang war ich dunkel, erst schwarz und dann bestimmt 6 Jahre oder noch länger dunkelbraun. Ich glaube blond waren sie tatsächlich vor mehr als 10 Jahren das letzte Mal. Und ich dachte auch, ich würde mit so hellen Haaren krank aussehen (genauso wie ich mit zu dunklen Haaren krank aussah). Aber ich muss sagen, es gefällt mir auch immer besser.

    Überleg es dir gut. Von dunkel auf hell ist natürlich auch immer schwieriger als umgekehrt. ^^

    Ich bin mega Sidecut geschädigt und kann mich seit meinem eigenen Sidecut-Desaster absolut nicht mehr dafür begeistern |)

    Ich kenne auch Leute, die Sidecut geschädigt sind. Also kein Problem. :D Ich denke, jeder, der diese Frisur mal hatte und die Haare dann wieder auf einer Länge haben wollte, findet den Sidecut scheiße. ^^ Aber die Erfahrung werde ich dann erst noch machen, mal sehen wann und wie es bei mir klappt.
    Wir hatten es mal probiert, Mittelscheitel und die Haare drüber gelegt. Es sah aus, als würden gar keine Haare fehlen. Aber wenn es nachwächst, sieht es sicher zwischendurch erstmal lange doof aus.
    Oder auf was bezogen bist du deswegen geschädigt? :)

    Ich fürchte, ich bin auch kein Sidecut-Fan . Aber deinen finde ich gar nicht so schlecht...
    Steht dir richtig gut.
    :bindafür:

    Danke! :)

    2009 hab ich das erste Mal so ne Frisur bei nem Mädel auf einem Festival gesehen. Ich fands auf Anhieb super, aber wegen Beruf (und weil ich Schiss hatte), hab ichs nicht gemacht. Jahre später hatte das dann jeder und da wollte ich es nicht, weil dann alle denken, man macht es wegen des Trends gerade.
    Also ich überlege eigentlich schon lange und hab immer mal wieder Phasen gehabt, in denen ich gedacht habe "ich könnte doch...". Und jetzt hab ich einfach mal. :D

    Ich bin erschrocken wie wenig hier spazieren gegangen wird. Morgens mal 15 Minten zumlösen und dann erst gegen 16 Uhr? Was soll das denn.
    Dieser Hund stirbt ja vor Langeweile.

    Du kennst meinen Hund natürlich und weißt, dass er vor Langeweile stirbt.
    Ich werde mich nicht rechtfertigen, denn ich habe mehrmals in diesem Thread (und man kann es in unserem Fotofred auf etwa 200 Seiten nachvollziehen), warum ich "so wenig" mache.
    Wobei ich heute auch sage, dass ich früher einfach zu viel gemacht habe. Meine Hündin dreht vollkommen auf, wenn ich zu viel mit ihr mache und sie fordert es dann auch ein (in ihrer überdrehten, hibbeligen Art). Das brauchen wir beide nicht. Sie ist mit sinnvoller Beschäftigung und einer längeren, meist ruhigen Runde pro Tag absolut zufrieden.
    1 Mal die Woche treffen wir uns auch meistens mit einer Hundefreundin, manchmal treffen wir so Leute mit Hunden, die spielen dürfen. Aber ansonsten ist dieses "langweilige" Programm an der Tagesordnung und seitdem wir es so machen, habe ich einen ausgeglichenen Hund und lasse mich dafür sicher nicht so blöd darstellen.

    Also das tägliche Programm, welches man mit seinem Hund fährt, ist ja auch einfach vom Hund abhängig. Emmas bester Freund würde bei zu viel Programm völlig überdrehen.

    Danke, das stützt meine Aussage, dass eben jeder Hund anders ist und manche es wirklich brauchen, manche das aber auch überfordert.

    Man kann einem Hund auch anerziehen 3- 4 Stunden Spazieren am Tag zu brauchen.
    Ich könnte das zur Zeit sicher leisten rein von der Zeit her. Aber auf Dauer wäre mir das nicht möglich, deshalb mache ich es nicht. Ganz ab davon, dass ich einen Junghund daheim habe, der noch nicht so weit laufen darf und dann alleine zu Hause bleiben müsste, wenn ich mit der Großen soweit laufen würde.
    Ich hab mich also dagegen entschieden.
    Ich bin hin und wieder gerne länger unterwegs auch, aber eben nicht jeden Tag.
    Ich gehe auf jeden Spaziergang eine andere Strecke und versuche Abwechslung rein zu bringen. So sind wir eben insgesamt täglich 1,5-2 Stunden unterwegs.

    Von der Zeit alleine ist es aber auch nicht so richtig ausmachbar wie viel Strecke man mit dem Hund läuft. Ich kenne Leute, die gehen ne Stunde wo ich vielleicht 20 min brauche.

    Und wie beschrieben gibt es Hunde die besser auf weniger reagieren.

    Ich kenne z.b. Ruby von @Gefühl, vorher und nach der Umstellung und sie ist deutlich ausgeglichener und ruhiger mit weniger Input.

    Danke. :)

    Ich habe vor Kurzem eine Husky- Besitzerin kennen gelernt. (Ich weiß, die Rasse ist natürlich ganz anders) Sie hat mir gesagt, der Hund ist 1 Jahr alt und sie fahren seit etwa einem halben Jahr am Fahrrad, jeden Abend. (Darüber lässt sich ja schon streiten, ob das bei einem so jungen Hund schon sein muss, aber ich sage dazu nichts, das muss jeder selber wissen) Und mittlerweile reicht es nicht mehr, einmal am Tag ne Stunde zu fahren. Sie fährt jetzt auch jeden Mittag oder Morgen, je nachdem wie sie arbeiten muss, hat sie mir erzählt. Und vor Kurzem war sie krank und konnte nicht fahren, der Hund ist an die Decke gegangen.
    Das fand ich war ein super Beispiel dafür, dass man einem Hund auch antrainieren kann, diese Bewegung einzufordern - und vor allem auch immer MEHR zu fordern.

    Ich mag wie gesagt nicht unsere ganze Lebensgeschichte hier jetzt verfassen, das wichtigste hatte ich bereits geschrieben, aber Ruby wollte auch immer mehr. Nichts reichte ihr, sie war ein Energiebündel durch und durch. Als ich endlich mal darauf kam nen Gang runter zu schalten, war es unglaublich zu sehen, wie sie nach ein paar Tagen "gezwungener Ruhe" (also Programm wie heute) entspannter wurde. Der Tagesablauf war vorhersehbar für sie und sie musste nicht immer "bereit" sein für unsere Aktivitäten. Sie hatte einfach immer Hummeln im Hintern, weil wir fast jeden Tag was anderes gemacht haben. Getrickst, Dummytraining, Hundeschule, Suchspiele, Rad fahren und und und. Ich habe so viel ausprobiert um diesen Hund auszulasten, dabei war es am Ende so einfach. :) Weniger ist mehr. (Gilt nicht für alle Hunde)

    Ich finde es einfach blöd @oldmisswolf dass du meinen Hund bemitleidest für die Langeweile, obwohl du uns gar nicht kennst. Ich bemitleide auch keine Hunde, die für unsere Verhältnisse viel zu viel Action bekämen, weil eben jeder Hund anders ist. Und jeder macht seine Erfahrungen. Solange der Hund happy ist, ist es doch vollkommen egal, ob man eine oder fünf Stunden spazieren geht.

    Unser Tagesablauf ist echt mega öde im Vergleich zu den anderen hier.

    Morgens zwischen idR 9 und 10 Uhr gehts raus, maximal 15 Minuten nur zum lösen. Danach gibts Futter (Barf, täglich ca. 500g). Dann wird je nachdem was man vor hat, wie wir arbeiten (ist ziemlich flexibel) usw. entweder nichts gemacht oder wir toben in der Wohnung ein bisschen rum, machen Suchspiele o.ä. aber das ist alles eher spontan. Dann gehen wir jetzt im Winter zwischen 16 und 17 Uhr die große Runde, die bei uns ca. 1-1,5h ausfällt. Manchmal aber auch kürzer! Danach wird wieder nix gemacht bis ca. 18-19 Uhr, da gibts dann Abendessen. Später gehen wir entweder nochmal so zwischen 21-23 Uhr irgendwann raus (wie die morgendliche kurze Löserunde) oder wenn Hund schläft, wecke ich sie auch nicht mehr. Dann gehen wir eben erst wieder morgens.

    Joa. Also ziemlich langweilig, ziemlich wenig. Aber ich habe eben festgestellt, dass es für Ruby so viel besser ist. Sie ist wesentlich ausgeglichener und ruhiger, seitdem wir dieses Programm fahren. Vorher mit Hundeschule, viel üben, mehrere große Runden und weniger Struktur war sie noch sehr aufgedreht, das alles hat sie sehr gepusht.
    Kann also nur empfehlen, falls man ebenso eine Kanone zuhause hat, dass man es einfach mal probieren sollte. Ich dachte auch immer "Mehr ist besser", aber bei Ruby ist es tatsächlich genau andersrum.

    Dummytraining o.ä, machen wir ja auch gar nicht mehr. Ich könnte mir das weiterhin "antun", aber so richtigen Spaß haben wir, glaube ich, beide nicht. Denn ich bin zu ungeduldig und Ruby kann sich immer nur ein paar Sekunden konzentrieren. Sie ist wie ein ADHS Kind, sie braucht Bewegung, aber dann auch eher in der Form "Ich darf mich bewegen wie ich mag" und gezielte Ruhe und Entspannung.

    Ich hab es getan.
    Durch ein paar private Veränderungen und ein aufkommendes "Ich muss mich optisch verändern" - Gefühl musste ich es tun.

    Ich bin jetzt blond/ein bisschen grau (aber viel mehr als beim letztem Mal) und habe einen Sidecut. Sonst bin ich ja schon seit vielen Jahren absolut kein Typ mehr für ausgefallene Frisuren oder überhaupt für so richtig krasse Veränderungen an meinen Haaren. Aber es musste jetzt sein.

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    Feedback fänd ich mega cool von euch!

    Bisher sind die Meinungen überraschenderweise durchweg positiv. Meine Mutter hat den Sidecut erst nicht gesehen, hat sich dann kurz erschrocken und fand es dann doch "irgendwie gut". Mein Papa hat erst seltsam geschaut und fand es dann sogar (eigene Aussage) "super". Und am besten war die Reaktion meines Mannes, der ansonsten auf Friseuerbesuche gar nicht, gleichgültig oder skeptisch reagiert und diesmal echt angetan ist. Da hab ich also alle Geschmäcker so in meiner näheren Umgebung getroffen und ganz wichtig oder eher am wichtigsten: Ich liebe es auch! Die Farbe, die Frisur (auch diesen Stufenschnitt), bin absolut fasziniert. :D

    Sie war schon im Welpenspiel nicht mit den Rottweilerwelpen kompatibel, weil die Angst vor ihr (3kg) hatten....

    Milla war echt ne absolute Granate. Ich dachte damals Ruby wäre ein kleines Monster, aber Milla hat den Vogel dann so richtig abgeschossen. :lol:
    Damals waren wir verzweifelt, heute können wir zum Glück darüber lachen. :ugly:

    Wenn ich inflagranti erwische wie etwas zerstört oder gefressen wird, was sie nicht darf, schimpfe ich auch. Meistens ist es ein Satz wie "Nein Ruby!! Das darfst du nicht!" oder "Hör auf damit!" Also es rutscht eher was längeres raus, als dass ich nur ein Kommando sage. Dann nehme ich ihr das Verbotene weg, lasse es einen Moment sacken (bei ihr und bei mir - sie schaut dann meist ganz verwirrt/erschrocken/ verblüfft), räume das Teil weg und wenn ich wieder komme, sage ich ihr, dass sie das doch nicht nehmen darf und blablabla sie voll :D Dann ist alles wieder gut. :D

    Ich habe mir die ersten Seiten des Threads angeschaut und muss sagen, ich kann mich wohl mit manchen Beiträgen identifizieren, aber so richtig trifft es keiner. :D

    Ich bin absolut kein Geduldsmensch, habe durch meine Hündin aber viel dazu gelernt, denn sie war oft übermotiviert und wollte alles richtig machen (und hat dadurch eigentlich alles falsch gemacht). Anfangs hab ich dann versucht, das was ich von ihr wollte, einzufordern, indem ich wütend wurde (von der Stimmlage her). Allerdings ist mein Hund nicht blöd, sie hat genau gemerkt, dass ich eigentlich nicht wirklich wütend war und hat auch einfach so weiter gemacht wie vorher.

    Diese Verhaltenskette gab es die ersten Monate - ich mag nicht lügen - aber bestimmt kann ich es nicht mehr an einer, vielleicht nicht mal mehr an zwei Händen abzählen. Es also mit Druck/verbaler "Gewalt" einzufordern, brachte gar nix.

    Mittlerweile passieren diese Situationen deutlich seltener, da ich generell weniger von meinem Hund erwarte. Ich wollte immer viel zu viel und es musste alles perfekt klappen. Heute habe ich erkannt: Meine Ruby ist auch nur ein Lebewesen, genau wie ich, hat ihren eigenen Charakter, ihre Stärken und Schwächen. Ich atme in den wenigen Momenten, in denen sowas heute also noch vor kommt, erstmal ganz tief ein, denke mir ein "wusa" und schalte einen Gang zurück. Je nach Situation bedeutet das also:

    Situation: Hund hat was angefressen, weil er Langeweile hatte und wir nicht zuhause waren.
    Erster Gedanke bei mir: Na toll.
    Zweiter Gedanke: Schimpfen bringt jetzt eh nix.
    Dritter Gedanke: Teil ersetzen? Schadensbegrenzung usw.
    Vierter Gedanke: Nächstes Mal vorher besser beschäftigen und/oder was zum kauen geben etc.

    Ich bin heute so weit, dass ich fast gar nicht mehr böse auf meinen Hund bin, sondern eher auf mich und mich frage warum ich dies oder jenes nicht gemacht habe und mir das für die Zukunft notiere.

    Und wenn ich doch mal böse bin - zB hasse ich es, wenn sie Scheiße frisst oder irgendein alten Papier, indem mal ein Döner war o.ä. und das nicht sein lässt, wenn ich es sage - dann schimpf ich ein bisschen vor mich hin, aber lass es nicht an ihr aus. Sie kennt das Wörtchen Nein, sie weiß was Tauschen ist usw. aber manche Dinge sind unschlagbar. Und da liegt nun mal der Fehler bei mir. Diese Situation passiert alle paar Wochen/Monate mal. Und wenn, rege ich mich auf. Aber irgendwann vergesse ich es dann wieder und ich kümmere mich nicht mehr darum, das abzutrainieren. Also: Meine Schuld.