Beiträge von Dächsin

    Das ist mir ins Auge gesprungen.Eine Schilddrüsenüberfunktion kommt beim Hund so gut wie nie vor und wenn, dann steht meist ein tumoröses Geschehen dahinter.

    Ich würde noch einmal die Schilddrüse untersuchen lassen. Nicht, dass da doch etwas im Argen liegt. Zumal gerade kastrierte Hunde zur SDU neigen. Erst mit einer gut eingestellten Schilddrüse wird der Hund überhaupt trainierbar.

    Das ist mir auch aufgefallen!
    Ich reite jetzt nochmal auf der SD rum, auch wenn du schreibst, die sei super........ ;)

    Hast du wirklich einen Spezialisten an der Hand? Normale TÄe haben davon meist nicht so viel Ahnung - die Einstellerei ist nicht so ganz einfach und nach der Kastration werden sich die Werte nochmal verändern. Die Werte sollten sich in dem Alter noch etwa im oberen Drittel des angegebenen Referenzbereiches bewegen - auch das Verhältnis der Werte zueinander ist nicht unwichtig.

    Gerade eine SDU bewirkt häufig bei Hunden "is not at home" - und es kann einen Halter schon manchmal an den Rand des Wahnsinns bringen ;) - daher plädiere ich immer dafür, einen ausgewiesenen SD-Spezialisten zumindest mal über die letzen SD-Werte schauen zu lassen.

    Ich würde erstmal abwarten und ihr ein paar Tage Ruhe gönnen. Vielleicht war ihr das alles zuviel und ihr STress macht sich so bemerkbar, das sie sich fremde Hunde erstmal vom Leib hält.

    Geh doch die nächste Woche alleine in ruhiger Umgebung mit ihr spazieren, vermeide zuviel Besuch, andere Hunde und Aufregung - manche Hunde brauchen ein bißchen, um runterzukommen.

    Wenn sich dann nichts ändert, würde ich sie nochmal beim TA vorstellen und explizit auf Schmerzen untersuchen lassen - Hunde sind Meister darin, Schmerzen vor uns zu verbergen.

    Für mich liest sich das, als ob du immer erst "übst", wenn der Hund schon reagiert. Also - so kommts bei mir an :ka: Ich habe vorne schon mal geschrieben - sowas übt man erst ohne jegliche Ablenkung, und die wird dann halt immer weiter gesteigert.
    Flippt Molly wieder aus, geht man im Training einen Schritt zurück. Und versuch ruhig mal so leckere Sachen wie Fleischwurstwürfelchen, kleingeschnipselten Käse oder Leberwurst aus der Tube. Ruhig auch mal abwechselnd....... ich glaube nicht, daß sie so schnell das Interesse daran verliert. Man muss die Belohnung halt erstmal richtig attraktiv machen und ohne Ablenkung beginnen.

    Und vor allem schon anfangen, bevor Molly irgendeine - wie auch immer geartete - Reaktion zeigt. Wenn du "sitz" oder "schau" forderst wenn sie schon aufgeregt in der Leine hängt...... das wird nichts, da ist das Gehirn schon Adrenalin-überflutet und der Rest abgeschaltet :D

    Das mit dem "gesicherten" Ablageort verstehe ich nicht so ganz.

    Vor meinem Tor - weit weg vom Haus - steht eine simple Holzkiste mit Deckel. Dort legt jeder Paketdienst die Sachen rein - ich habe jeweils eine Genehmigung zur Ablage erteilt. Auch, daß das auf meine Kappe geht......und ausnahmslos jeder Paketdienst hat das aktzeptiert.

    Und von dort hole ich es dann auch mit einer Karre ab, wenns zu schwer ist ;)

    Wir haben schon einiges ausprobiert

    In welchem Zeitraum? Habt ihr manche "Methoden" auch erstmal ohne Hundesichtung geübt?
    Für einen Hund ist es halt sehr schwer - in relativ kurzer Zeit werden verschiedene Dinge zur Beendigung eines Verhaltens ausprobiert...... und bevor Hund die Möglichkeit hatte zu verstehen,was momentan erwünscht ist..... wird schon wieder die "Methode" gewechselt.

    Du könntest ein "schau mich an", "sitz" oder sonstwas erstmal an Gassistrecken ohne Hundesichtung üben - dabei immer hochwertig und ausgiebig loben und belohnen! Erst wenn das ohne wenn und aber klappt, kannst du es in der Situation "Hund am Horizont" üben.
    Und so wird kleinschrittig immer weiter geübt - bis es auch in Gegenwart eines anderen Hundes klappt.

    Molly hat halt schon ein Verhalten verinnerlicht - das gilt es jetzt umzulenken. Und das schafft man weder mit Ablenkungsmanövern noch mit Ignorieren - sondern am besten mit Alternativverhalten. Hund soll lernen, was er statt ziehen und jammern machen soll

    Sch..... Situation.
    In meinem Bekanntenkreis gabs mal eine ähnliche Situation: Firmenwhg. auf Betriebsgelände, Arbeitsverhältnis gekündigt, Mietvertrag lief weiter, Firmenchef ließ Schlösser aller Zugänge austauschen und "Wachhunde" rumlaufen, um meinen Bekannten so schnell wie möglich rauszuekeln.

    Ein Anwalt hat die Sache ziemlich schnell wieder in "bewohnbare" Bahnen gebracht.......

    Ich würde mal ein Beratungsgespräch bei einem Anwalt buchen!

    Hey, bei guten und hier empfohlenen Trainern lohnt es sich wirklich, mal etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen und die Trainerin kommen zu lassen.
    Eine Doppelstunde bei euch zu Hause, wo sie den Umgang zwischen Hund und Mensch sehen kann, seine Probleme live sieht, seine Schwierigkeiten draussen beurteilt.......... das bringt euch sehr weit.

    Sie wird euch Grundlegendes zum Hund erklären, euren Hund einschätzen und euch wertvolle Tipps an die Hand geben, wie ihr sein Verhalten und seine Reaktionen verändern könnt.Zusätzlich stehen solche Trainer häufig noch für telefonische Rückfragen zur Verfügung, stellen sogar vielleicht einen Trainingsplan auf.
    Du erreichst im Endeffekt mit einer Bezahlung mehr, als du in einer Hundeschule über Wochen lernen könntest - es läßt sich mit Geld kaum aufwiegen!

    Aus eigener Erfahrung kann ich eine "Doppel-Einzel-Privatstunde" trotz des anfänglich hoch erscheinenden Preises nur empfehlen.

    Dieses Video zur Leinenführigkeit klick hier von Bina Lunzer finde ich das Allerbeste, was es zu diesem Thema gibt.
    Am Anfang sollte man es sich ruhig mehrmals anschauen - sie erklärt alles wirklich sehr gut und anschaulich, auch auf kleinste Handbewegungen wird wegen des Timings eingegangen.