Beiträge von Dächsin

    Liebe @Lischen97 - ich möchte dir mal ein Lob aussprechen, daß du trotz des heftigen Gegenwindes hier, trotz teilweiser sehr harscher, unhöflicher und auch beleidigender Kommentare immer noch mitliest und mitschreibst. :respekt:

    Auch daß du dir Gedanken über eine "unabhängige" Untersuchung beim Tierarzt machst - ich finde es wirklich toll, daß du das in Angriff nehmen möchtest!

    Es ist einfach ein Armutszeugnis. Und wen wunderts, dass die Leute glauben, was ihnen die Zuchtvereine (im VDH) erzählen?

    Die wenigsten HH haben die Ahnung und das Wissen, was hier allgemein im DF als "Basiswissen" vorhanden ist. Also glauben sie, was ihnen von "Experten" erzählt wird und was so gängige Meinung ist, die man ja überall bei FB und Instagramm antrifft.

    Kurz erzählt: vor ein paar Monaten war ich mit Dachs in Berlin in einer größeren TA-Praxis, da die bisherige Diagnostik wegen seiner unmäßigen Hechelei nur viel Geld gekostet hatte aber keine Ergebnisse brachte (es stellte sich ganz schnell heraus, daß er "einfach" einen viel zu hohen Blutdruck hat - Ursache sind böse Nebennieren)

    In und vor dieser Praxis waren nur Brachys: 2 Frauen mit 3 EB's, ein Mann mit einer sehr kranken Mopshündin (die sich nicht hinlegen konnte und total gequält und fertig aussah, während Herrchen ungerührt auf seinem Handy daddelte), 1 FB die einfach nur fürchterlich grunzte und um Luft rang sowie ein Mopswelpe mit 4Mon, der so eine fürchterlich platte bzw nicht vorhandene Nase hatte (dafür riesige Glubschaugen).

    Meiner war der einzig "normale" langschnauzige Hund, wurde aber von allen bedauert weil er so hechelte. Ihre Hunde würden zwar auch häufig hecheln, aber daß sei ja normal und bei den EBs quasi "Rassestandard".

    Ich habe versucht, mich freundlich, neugierig und interessiert mit den Besitzern zu unterhalten, so erfährt man einfach am meisten. Der Mopswelpe z.b. sollte operiert werden, weil die Falte über der Nase bei Belastung anschwoll und dann die Nasenschlitze auch noch bedeckte.......

    Die FB hatte ebenfalls nur Nasenschlitze, darauf angesprochen erklärte mir die Besitzerin daß FBs eben solche Nasen hätten, das sähe man ja auf fast allen Bildern. Sie wollte sich in der Praxis nur mal erkundigen, ob man was gegen die starken Geräusche machen könne, besonders nachts wäre das manchmal sehr störend!!

    Die 3 EBs waren ein Abbild des Grauens, einem war vor kurzem das Gaumensegel gekürzt worden, die andere war schwerst herzkrank und konnte deshalb leider wohl nicht wirklich operiert werden und der 3. war nur zur Gesellschaft mit - der arme Kerl schleppte sich nur voran und die Hinterläufe schleiften mehr als zu stützen.

    Keiner!! dieser Halter hatte so wirklich eine Ahnung, wie krank diese Hunde wirklich sind, das ging aus dem allgemeinen Gespräch eindeutig hervor. Alle lobten den tollen Charakter, das süße Geschnurchel und die entzückende Optik - im Nebensatz kam sowas wie: schade, daß man immer wieder so kränkliche Exemplare erwischt.

    Mich hat das nachhaltig beeindruckt, diese Blindheit für diese extremen Deformationen (ein Welpe, der aufgrund seiner Nasenfalte manchmal keine Luft mehr kriegt!!!). So ein geballtes Unwissen? über die Ursachen der Leiden, dieses Leugnen und die Ignoranz.

    Mit meiner TÄ habe ich das dann kurz noch besprochen, gerade weil mich das so sehr beeindruckt hatte - auch sie meinte, daß sie sich kaum noch traut, HH mit Brachys von sich aus auf die typischen Probleme anzusprechen. Einige Kunden habe sie deshalb verloren, andere möchten nicht darüber sprechen und wollen nur, daß der Hund geimpft oder sonstwas wird. Und daß viele HH da ganz einfach keinen Blick für haben oder es nicht sehen wollen - sie meint, daß gerade Social Media dafür sorgt, daß die Probleme kleingeredet werden und die rassetypischen Probleme als rassetypische Eigenheiten dargestellt werden.

    Und vielen HH fehlt das Verständnis, daß das, was in "Langschnauzen" in Nase, Schnauze und Kehlkopf an nötigem Atemequipment vorhanden ist, bei Brachys ebenfalls versucht, Platz in diesen verkrüppelten Köpfen zu finden. Die denken einfach nicht soweit - vielleicht glauben sie, daß Brachys extra konstruierte Atemwege für Kurzköpfe haben oder sowas. Das sich innendrin alles staut und dadurch verformt ist, das wissen sie einfach nicht.

    Macht sich hier niemand Gedanken um "Nebenwirkungen" solcher Mittel, die abseits des Hundes stattfinden?

    Diese Mittel werden in noch aktiver Form über den Kot ausgeschieden und landen somit sehr häufig unmittelbar in der Umwelt, wo sie auch auf "gute" Kleinorganismen einwirken können.

    Danke!! Das ist es, was mir u.a. auch Kopfschmerzen macht. Bestimmt scheißen knapp die Hälfte aller Hunde in D zumindest in den Sommermonaten die Rückstände der Chemiebomben aus.

    Dieser doch recht großflächige Einsatz von Insektiziden - die Hühnerhalter sind doch mittlerweile auch in den "Genuss" dieser Wirkstoffe gekommen. Gerade industrielle Haltungen verwenden es obligatorisch, der Mist wird dann als Dünger verteilt.

    Und ehrlich gesagt, mir macht es Angst - auch bei so vielen mit guten Erfahrungen - meinem Hund oral ein monatelang wirksames Insektizid zu geben. Was ist, wenn er es nun doch nicht verträgt???

    Hier wirken Kieselgur, Kokosöl, Zeckenzange - und wenn es mal ein ganz schlimmes Zeckenjahr ist, dann kaufe ich ein Serestohalsband........

    Hmh. Irgendwie sehr zwiespältig. Für Axel freuts mich und Lenya scheint es auch echt gut getroffen zu haben. Bei Mäuschen hoffe ich, dass in der Zwischenzeit eine hochwertige Liegemöglichkeit für alte und schwere Knochen ins Wohnzimmer gezogen ist.

    Dass man rein gar nichts über Robbie erfährt fuchst mich. Cooper ist noch im Tierheim.

    Und Coffee steht auch noch in der „Zu vermitteln“-Rubrik im Tierheim Remagen, aber als reserviert? Keine Ahnung, ob das wegen der Sendung ist (dass sie nicht zu viel verraten wollten), oder ob er doch wieder zurück gekommen ist und neue Interessenten gefunden hat? :ka:

    Ich hätte mir irgendwie ein „so gings weiter“ Resumee erhofft :sweet: Vor allem für Robbie.

    In seinem letzten Podcast hat Rütter erzählt, daß es für Robbie doch nochmal recht viele Meldungen von Interessenten über sein Profil / seine Seite gegeben hat. Jetzt wird nochmal gründlich gecheckt, ob es da einen wirklich passenden Endplatz für Robbie gibt.

    Bei Coffee hatte ich es so verstanden, daß der wieder zu dem Trainerpaar zurück ist??

    Auf jeden Fall soll es wohl spätestens bei einer neuen Staffel der Unvermittelbaren einen Rückblick auf die jetzigen Hunde geben.

    Hab jetzt auch einfach über Laptop geschaut......

    Boa die Englische Bulldogge sieht mal leidend aus..

    Da war ich auch entsetzt - alt und krank ist das eine, aber die Krallen der EB waren ja unglaublich lang und sogar schon schief........

    Wie schön mit Axel. 🥰

    so wunderbar :cuinlove: :applaus: :applaus: :laola:

    Ich verstehe nicht warum Cooper so oft weggesperrt wird. Und das ohne das das aufgebaut wurde. Das ist doch nur Frust und Stress für Hund und Mensch. 🤷‍♀️

    Ich würde auch Entspannung machen, aber ich würde ihm beibringen auf eine Decke zu gehen, da zu bleiben und auch mit im Raum sein. Auch vielleicht mit Hausleine. Aber mir erschließt sich nicht der Sinn den Hund einfach irgendwo einzusperren ohne das der Hund mit seinem Frust umgehen kann und Strategien lernt.

    Das habe ich auch nicht verstanden und wünschte mir, daß das mehr thematisiert würde. Also warum er wohl so unruhig war, warum er erst "nur" weggesperrt wurde und dann später alles zugehängt war. So kann er doch nicht lernen, wie er mit was umzugehen hat.

    Gerade Doggen sind doch auch so sensibel, die die ich kennengelernt habe - die wären in solchen deckenverhängten Buchten auch nicht zur Ruhe gekommen sondern hätten gejammert und geheult und wären anschließend einfach nur gestresst gewesen.

    Sehr schade für Cooper! Bei der Abschiedsszene konnte man gut sehen, daß er vor lauter Überforderung gar keine neuen Strategien hatte und dann einfach auf seine alten Strategien zurück gegriffen hat......

    Wenn ich dran denke, anfangs als der Hüterich zu mir kam........ bei jedem Auto, Spaziergänger, Hund, Moped, Fahrrad das er nicht jagen, hetzen beissen durfte, hat er sich umgedreht und vor lauter Frust und Übersprung erstmal mich genommen. Und das war damals auch gar nicht nett gemeint!!

    Ich fand es einfach zu schnell, daß die beiden sich für Cooper entschieden haben. Oder es wurde so doof geschnitten - ausführliche Beratungen oder gezielte Hinweise auf seinen Charakter im Vermittlungsgespräch wurden jedenfalls nicht wirklich gezeigt.

    Es würde micht interessieren, wie Cooper in dem Monat vor der Vermittlung bei den beiden Trainerinnen gelebt hat und was genau nun den Unterschied zu dem Paar war - also machte nur das "Fachwissen" den Unterschied oder lag es am Umgang, an der Unterbringung, an den anderen Hunden......?

    Es tut mir wirklich leid für den Hund, denn ein TH ist trotz aller Bemühungen kein Zuhause für sensible Doggen.