Beiträge von datKleene

    Trotzdem sind Grenzen nun Mal individuell. Und während der eine nun Mal bei einem Hund genug hat, kann ein anderer auch 7 gerecht werden. Das muss doch jeder für sich entscheiden.

    Dass es dabei vereinzelt schief läuft, heißt doch nicht, dass es keiner gewuppt bekommt. Wo soll denn da die Grenze gezogen werden, wer zieht die für wen?

    Wenn jemand zu dir sagt: Das geht nicht. Denke daran, es sind seine Grenzen, nicht deine.


    Das ich derzeit 3 Hunde haben liegt an mehreren Faktoren wie finanzielle Gründe, Erziehungsstand, Umgebung, Zeit...

    Die mögen bei anderen anders aussehen und eben auch die Prioritäten, die jemand setzt.

    Ich reise z.B. gerne und auch wenn das keine Luxusreisen sind und meist nur in Deutschland oder Holland, kostet es halt, kostet ggfs. in gemieteten Unterkünften pro Hund nochmals extra, plus das man bei mehr als 2 Hunden schon schauen muss, wo man überhaupt willkommen ist.

    Jemand anderes reicht vielleicht sein immer gleiches Umfeld und er möchte halt lieber Hund Nr. 4, 5, 6.. (Oder kann es sich halt einfach leisten mit so vielen Hunde auch zu Urlauben).


    Manche Erfahrungen sind bisher vielleicht auch einfach noch nicht gemacht. Meine Hunde sind bisher gesund und fit, ich weiß noch nicht wie sich Alter und damit einhergehende Gebrechen noch auswirken werden. Bisher steht dann halt auch ggfs der Plan, dass die Kleinen, wenn sie nicht mehr so können, mit einem Buggy an den Spaziergängen teilnehmen. Als Bjarki im September krank war, gingen kleinere Runden trotzdem und der Nevio hat dann zwischendurch noch Mal ne Runde am Rad bekommen oder Übungen im Garten.

    Auch der Hundetyp ist ausschlaggebend, nicht jeder Hund braucht 3 mal die Woche Hundeplatz. (Ich war auch lange Zeit zwei Mal wöchentlich auf dem Hundeplatz, brauchen tun es meine Hunde aber nicht unbedingt).

    Lustig, du darfst also bzgl Cattle das mit der Taubheit hinnehmbar finden, aber Pudelhalter verhalten sich wie Brachyhalter in der Diskussion?

    Sehe ich hier ziemlich anders, hier wird von einigen Pudelhaltern doch genau das gefordert, dass auf wissenschaftlicher Basis geforscht wird und daraufhin entschieden.

    Ich als Pudelhalter wäre sofort dafür, dass es wenn es möglich wäre so zu züchten, dass der Pudel funktionierende Vibrissen hat und von sich aus eine kurze Schnauze. Ich bin aber kein Züchter und nicht sonderlich interessiert an Genetik, scheinbar ist dies ja nicht so eben möglich.

    Ich lebe aber auch täglich mit diesen agilen, aktiven Hunden, mal mit Bart, Mal ohne und sehe keinen Unterschied und keine Einschränkungen, die vergleichbar wären mit sowas wie Blindheit, Taubheit oder Atemnot. Und ja, mir ist bewusst, dass es nur mein subjektiver Eindruck ist. Darf sich aber jeder gerne in meinem Fotothread z.B. einen Eindruck davon machen in Bildern und Videos.

    Also darf ich doch ebenso zu dem Endresultat kommen, dass ich die Zucht so ebenso als vertretbar werte. Taubheit sehe ich da deutlich einschränkender. Meine Freundin hat eine taube Hündin, ja man merkt es oft gar nicht, aber sie ist auch schon Mal weg gelaufen, weil sie ja den Rückruf nicht hört (orientiert sich sonst eigentlich immer gut am Frauchen und der Zweithündin, aber da war es halt mal anders) und das hätte sehr gefährlich enden können in der Situation.

    Bei der ausgeschorenen Schnauze wachsen die Vibrissen übrigens immer sehr schnell nach bei meinen Hunden und stehen aus dem Fell heraus und machen so sicher eher Sinn als wenn sie länger sind, sich kräuseln und im Bart verschwinden. Amputierte Körperteile wachsen ja aber üblicherweise eigentlich nicht nach.