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Ich hab ja auch nicht gesagt dass es schlecht wäre mit dem Hund über Futter zu arbeiten, sondern dass es schlecht ist den Hund sein Futter ausschliesslich erarbeiten zu lassen.
Davon red ich auch.
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Ich hab ja auch nicht gesagt dass es schlecht wäre mit dem Hund über Futter zu arbeiten, sondern dass es schlecht ist den Hund sein Futter ausschliesslich erarbeiten zu lassen.
Davon red ich auch.
ZitatIch habe meinen Beagle Pluto mehrere Monate lang aus der Hand gefüttert, bzw. Futterbeutel. Er hat nur draussen etwas bekommen solang er mir Aufmerksamkeit geschenkt hat und auf jeden Abruf unverzüglich reagiert hat. Wenn er nicht gehört hat gab es nichts. Dann ging er mit leerem Magen schlafen. Tag um Tag. Über Monate. Einmal vier Monate lang, später nochmal sechs Monate lang.
Davon ab finde ich, dass die Sache falsch angegangen wurde. Ich hab meine Hündin innerhalb von 10-15 Minuten (oder sogar noch weniger) immer ihr ganzes Futter erarbeiten lassen.
Nen ganzen Spaziergang lang Aufmerksamkeit und Rückruf üben, das finde ich zu lang - klar dreht sichs da nur noch ums Futter.
Ich hab diese "Technik" genutzt, um meinem Hund ne tolle Unterordnung beizubringen und ein paar Sachen, die ich gern mit ihr machen wollte. Und das nutz ich auch jetzt noch. Mal 10-15min Konzentration und "Zusammenreißen" kann man finde ich vom Hund verlangen. Über ganze Spaziergänge hinweg, kann ich mir vorstellen, dass das Hundi kirre macht...
Ich hab nen Hund, der so schon zu mir kam.... völlig futterorientiert. Da konnt ich nicht mehr viel kaputt machen. Außerdem gab es insgesamt nur 2 Tage in ihrem ganzen Leben (bei mir), an denen sie tatsächlich nichts bekommen hat. Und 2 weitere Tage, an denen sie fasten musste wegen Durchfall.
Davon wird sie keine Existenzängste bekommen...
Und wenn man dem Hund oft genug die Möglichkeit gibt sich das Futter zu erarbeiten, dann seh ich nicht wieso er sich anderweitig Futter suchen sollte. Die Quelle ist schließlich da....
Bei uns gibts einfach dann und wann mal was am Stück. Meistens aber draußen
Becher in der Wiese auskippen
Ab und an gibts halt Becher im Korb auskippen ![]()
Die Näpfe sind hier mit Wasser "belegt" ![]()
ZitatMeine ehemalige Trainerin hat auch immer gesagt, dass Hunde für ihr Essen arbeiten müssen. Ihre Hunde haben NIE aus dem Napf gefressen. Entweder im Snackball o.ä., oder kombiniert mit Suchspielen etc.
Jap, das läuft bei mir auch unter Arbeit. Die müssen hier keine halbe BH laufen um mal was zwischen die Zähne zu bekommen, aber meinem faulen Strick hat das glaub ich nicht geschadet, dass sie mal bissl Mühe an den Tag legen musste ![]()
Im Junghundethread gabs neulich die Diskussion, würd gern mal eure Meinungen dazu hören ![]()
Lieber von Anfang an Apportieren mit Dummies mit Spaß, ohne besonderen Wert drauf zu legen, obs besonders sauber ist und erst nach und nach Anfangen an den Details zu arbeiten, damit Hundi die Dummies mit Spaß verknüpft ooooooder
Hund erst an die Dummies lassen, wenn alle Einzelschritte geübt sind und von Anfang an auf Perfektion gehen?
Milla kann bald die Grundstellung und danach werd ich mit ihr mit dem Dummytraining anfangen. Ich werde auf jeden Fall die Einzelbausteine kleinschrittig üben, aber bin halt nicht sicher, ob ich nicht zusätzlich den Spaß an den Dummies "fördern" will, oder eben als oberste Priorität Perfektion haben sollte....
Mein Hund hat fast 1 Jahr nur für Arbeit zu fressen bekommen. Sie bekommt nach wie vor zu 80-90% nur für Arbeit und ab und an so mal ne Ration. Das liegt aber hauptsächlich dran, dass wir draußen viel gemeinsam machen und ich ihr nicht zusätzlich daheim noch was füttern kann, sonst ist sie bald ne Tonne ![]()
Bei uns hat das gut geklappt. Klar ist es Zwang, aber zwei mal ne Viertelstunde am Tag, kann Hund sich tatsächlich mal für mich anstrengen ![]()
Erziehung ist doch immer ein Stück weit Erpressung. Ich hab als Kind auch gesagt bekommen "räum dein Zimmer auf, oder es gibt Hausarrest" o.ä. ....
Ich hab das gut verkraftet und ich glaub mein Hund hats auch gut verkraftet.
Ich hab aber auch viel "Arbeit" gemacht, die sie besonders toll fand. Such- und Schnüffelspiele, also ganz stupide Leckerlies aufn Boden werfen oder vergraben oder so. Und ich hab auch seeehr großzügig belohnt. Da gabs dann für 10 Schritte UO ne handvoll Futter, das hat ihr sehr gefallen glaube ich.
Und das ist auch nach wie vor so.
Was spricht denn eigentlich gegen umziehen?
Wenn mein Hundewunsch so groß wäre und ich mich nicht "illegal" trauen würde - dann würd ich halt nen Umzug doch in Kauf nehmen (obwohl ich umziehen hasse
)
Bäri hat Tendenzen zum Futterneid. Bei Milla ist sie aber, seit die etwa 2 Wochen da ist, völlig gelassen. Da darf die Kleine mitfressen - aber an ihre Kausachen darf der Wurm nicht.
Ich lass die beiden nicht ans Futter des anderen, aber ich muss auch nicht meeeega wachsam sein und wenn ich mich umdreh und die Kleine stiehlt, dann schick ich sie halt weg - aber Bäri stört das echt nicht!
Milla kann mittlerweile auch den Elefantentrick totaaal gut! Braver Hund ![]()
Zecken haben wir hier bei beiden Hunden so 3-4 Stück im Jahr - da fang ich nicht an was zu geben ![]()
Wir waren jetzt ne Woche in der Heimat. Die Hunde haben sich die Bäuche bei der Obsternte vollgeschlagen. Hab denen gar nix normales mehr gefüttert, weil die so zwei Ballons waren
Die Hunde wurden verwöhnt von der Oma, die hat für sie gekocht und sie sind den gaanzen Tag durch den Obstgarten gefetzt!
Jetzt schlafen alle hier und sind müde von der Woche.
Haben jetzt ein tolles neues Selbstmach-Heckgitter im Auto!
Milla hat sich super gemacht, die Hinfahrt durfte sie noch vorne aufm Rücksitz mitfahren in ihrer Box - die ganze Zeit gepennt. Die Rückfahrt war sie dann hinten im Kofferraum und auch komplett durchgeschlafen (3h Autofahrt). Heute haben wir dann Auto ausgeladen und die Hunde dabei im Auto gelassen und siehe da, die Kleine lag als winziger Kringel im Kofferraum und hat geschlafen, obwohl wir weg gegangen sind!