Ich frag mich, wie in Polen auf vielen tausend Hektar bei vielen tausend Weidetieren die Kontrollen aussehen sollen, ob da was gerissen wurde?
Nochdazu bei einem Wegegebot.
Ich frag mich, wie in Polen auf vielen tausend Hektar bei vielen tausend Weidetieren die Kontrollen aussehen sollen, ob da was gerissen wurde?
Nochdazu bei einem Wegegebot.
...soviel wie nötig..so wenig wie möglich.
Ja, und genau das ist der springende Punkt.
Abgetriebene Föten um genau zu sein. Solche hochwissenschaftlichen Fakten findet man bei den Netzfrauen oder dem Zentrum der Gesundheit.
Na ja, ganz unrecht haben sie nicht. Ein häufig verwendetes Nährmedium ist fötales Kälberserum, gewonnen aus Kälberföten.
Berührung
Eine Berührung impliziert sehr nahen Körperkontakt.
"Infektionsweg
Beim Tier kommt es nach der Infektion am Ende der Inkubationszeit zur Virusvermehrung im Zentralnervensystem (ZNS) und von dort zur Erregerstreuung, wobei die Viren im Speichel ausgeschieden werden. Die Übertragung auf den Menschen erfolgt in der Regel durch einen Biss, jedoch ist eine Übertragung auch über Hautverletzungen oder direkten Kontakt von infektiösem Speichel mit der Schleimhaut möglich. Bei intakter Haut stellt bloßes Berühren oder Kontakt zu Blut, Urin oder Kot eines tollwutverdächtigen Tieres keinen Übertragungsweg für Tollwut dar. Von Bissen durch kleine Nagetiere wie Ratten, Mäuse, Eichhörnchen sowie Hasen und Kaninchen geht ebenfalls keine Tollwutgefahr aus.
Sollte ein ungeimpftes Haustier (z.B. Hund oder Katze) ein potenziell virustragendes Tier (s. Reservoir) gebissen oder gefressen haben, ist die Übertragung des Virus auf das Haustier theoretisch denkbar. Bisher wurde jedoch keine derartige Übertragungskette nachgewiesen und beschrieben, so dass hier keine Empfehlungen ausgesprochen werden können...."
Quelle RKI Ratgeber Tollwut
Das rot markierte ist für mich sehr naher Körperkontakt.
Mal davon ab, die Ursprungsfrage lautete, soll ich meinen Hund der starke Impfreaktionen zeigt überhaupt noch mal impfen lassen. Deinen geimpften Hund wird das nicht beeinträchtigen.
wie oben zitiert reicht es, wenn anzunehmen ist, dass es zu einer Berührung mit seuchenkranken Tieren gekommen ist.
Und nur weil man eventuell durch die gleiche Straße gelaufen ist, ist es noch lange nicht anzunehmen...und (4) hast du unter den Tisch fallen lassen.
die kommen immerhin in Quarantäne, werden nachgeimpft und bekommen eine Chance weiter zu leben.
Als "kann" bestimmung.
wie willst du denn sicher nachweisen, dass dein Hund NICHT mit dem infizierten Hund in Berührung gekommen ist, wenn er zb in der gleichen Straße wohnt?
Gut, und wie soll jemand nachweisen das Kontakt stattgefunden hat? Unsere Hunde laufen nicht frei durch die Gegend.
Ich kann mich noch gut an die Vor-Tollwutfreie Zeit erinnern. Katzen wurden damals so gut wie nie geimpft, trotzdem kamen keine Keultrupps vorbei.
Und auch Hunde wurden nur bei den besseren Leuten geimpft.
das es nicht in Ordnung ist, ungeimpfte Hunde einzuführen ist klar. Dennoch wird es oft genug gemacht.
Wir reden ja jetzt mal von der Tollwut, und da von speziell den Hunden die auch wirklich aus Tollwutgebieten eingeführt werden und/oder aus einem Umfeld stammen, wo eine Infektion stattfinden könnte.
Da gibt es alle paar Jahre in der EU einen Fall. Die Dunkelziffer liegt sicherlich höher.
Aber auch die Masse der Welpen aus den Puppymills in Polen ff. die ungeimpft reingeschmuggelt werden, bringen vielleicht Staupe oder Parvo mit. Aber woher sollen die groß mit Tollwut in kontakt gekommen sein.
Anders sieht es mit dem türkischen oder marokkanischen Müllkippe Welpen aus. In den Ländern ist Tollwut virulent, die Welpen sind nicht separiert oder sonstwie geschützt. Nicht ohne grund sind die Einfuhrbestimmungen strikt.
gegen 6
4;
Das Problem beim Impfen ist doch, dass es immer mehr Impfgegner gibt. Dadurch kommen auch die Krankheiten wieder häufiger vor.
Ich sehe weder mehr Impfgegner, noch eine zunahme der Krankheiten. Allerhöchstens eine Zunahme impfkritisch eingestellter Tierhalter.
das mit der Immunität durch die jahrelangen Impfungen mag sein. Aber wenn die Gültigkeit der Tollwutimpfung abläuft, hat man ein Problem, wenn es zu einem Tollwutfall in der Gegend kommt.
Selbst dann muß der Hund kontakt mit dem nachgewiesenermaßen tollwütigem Tier haben.
Ja, Deutschland gilt als tollwutfrei. Aber durch illegale Welpenimporte kommen immer wieder ungeimpfte und damit potentiell infizierte Tiere nach Deutschland.
Wer das tut, ist entweder hochgradig blöd oder kriminell. Oder beides. Aber auch hier gilt, kontakt muß stattgefunden haben.
Wir wohnen grenznah zu Frankreich, da gab es 2014 einen mit Tollwut infizierten Hund. Da gingen die Behörden dann in der Gegend von Haus zu Haus und haben die Impfpässe der Hunde kontrolliert. Geimpfte Hunde kommen in Quarantäne, ungeimpfte werden sofort getötet.
Frankreich ist deutlich strikter als Deutschland, oder Holland. Ein ähnlicher Fall in Holland hat "nur" der Familieneigengen Hauskatze das Leben gekostet.
(würde in Deutschland genau so ablaufen, § 9 TollwV)
Dann lies dir mal den Text genau durch. Tollwutgeimpfte Hunde sind nur bessergestellt.
Es gibt Tiere, die nicht geimpft werden dürfen, für die dadurch die Ansteckungsgefahr grösser ist. Die sind mir nicht wumpe.
Der Fall ist auch bei der Fragestellerin gegeben. Hund nach Impfung Totkrank.
Auch mein Hund wurde regelmässig geimpft. Lt TÄ ist die Wirkung wahrscheinlich durch das Kortison nicht voll gegeben. Zusätzlich dazu ist er jetzt zu alt und angeschlagen zum Impfen. Wenn sein Schutz jetzt nicht mehr ausreichend da ist, ist mir auch das nicht wumpe.
Und?
Der Tollwuttiter gilt, solange alle Folgeimpfungen fristgerecht erfolgen. Wenn das Gültigkeitsdatum nur einen Tag überschritten wird, ist eine neue Titerbestimmung fällig.
Auch hier gilt, wenn ein 3-Jahres Impfstoff geimpft wurde und eine 3 jährige Gültigkeit eingetragen wurde, ist die Impfung 3 jahre gültig und damit auch die Titerbestimmung.
Die SHP Impfung brauchst du nicht um aus dem Ausland wieder einreisen zu können. Auch hier gibt es 3 Jahres Impfstoffe.
Und als letztes. Infos aus Foren sind zwar sicher oft richtig und interessant, aber in so einem Fall würde ich mich sicherlich nicht drauf verlassen und noch bei den offiziellen Stellen, also den Grenzkontrollstellen absichern.
Die meisten Rassehunde haben einen engen Genpool.
Bei den meisten mitteleuropäischen Rassen haben 2 Weltkriege zum zusammenbruch der Zucht und anschließend wieder mühsahmen aufbau der selbigen geführt.
In anderen Ländern dito durch Kriege und politische Wirren.