Beiträge von silvi-p

    Hallo,

    sorry, aber: DU hast es ihr beigebracht, dass sie nur penetrant genug sein muss, damit sie Erfolg hat! Beim Ignorieren nicht konsequent zu sein bedeutet, es noch interessanter und wichtiger für sie zu machen, dich mehr und intensiver zu nerven.
    Der Zeitpunkt, das richtig zu unterbinden, wie es "Hunde untereinander tun würden" ist leider schon verstrichen. Hunde untereinander wenden beim ersten Auftreten von solchen Frechheiten ganz klare Sprache an, manchmal auch im Sinne von "mit Kanonen auf Spatzen". Danach reicht nur noch die Erinnerung "ey ich hab dir schonmal gesagt" - und so schleicht sich das ungewollte Verhalten aus.
    Da Menschen es aber einfach (fast) nie so hinkriegen (1. sofort beim ersten Mal, 2. die Kommunikationsmittel, dass es sofort kapiert wird), würde ich auf solche Maßnahmen nicht zurückgreifen, das wird dein Hund nun nicht mehr Ernst nehmen.

    Sei hartnäckig und ignoriere sie richtig. Das mit dem Zwicken ist draußen ja doof, sie macht es ja nur, wenn sie nicht angeleint ist, oder? sonst würde ich sie kurz irgendwo anbinden, bis sie sich abkühlt. Dabei auch nicht beachten.

    Zudem hört sich das für mich auch ein bissel wenig an, für einen Power-Junghund - 2x am Tag 45min waren das, oder? Zudem viel am Kinderwagen bei Fuss dabei? Könntest du nicht vielleicht mit ihr Fahrrad fahren oder laufen statt der zweiten Runde, dann wäre sie zumindest körperlich etwas ausgelasteter? Agility 1x pro Woche ist vielleicht bzw. im Moment noch was für den Kopf, macht aber den Hund körperlich wohl nicht fertig (soll ja auch noch gar nicht.) Kopfmäßig macht ihr ja schon einiges.

    Viele Grüße
    Silvia

    Hi,
    nur kurz - es gibt eine Phase, in der der Hund das Verhalten, das "gelöscht" werden soll, nochmal _extrem_ zeigt. Meist kurz vor der endgültigen Löschung. Könnte es das sein? Wie lange ignorierst du die Aufforderungen schon?
    Ansonsten schließe ich mich Doro an, würde auch SL und ruhige Suchspiele oder Apportieren auf Befehl (und: so richtig lange warten lassen!) empfehlen.
    Das Ranrufen zum Anleinen lassen ist sonst kein Problem, nur, wenn sie in ihre wilden Minuten kommt?

    Viele Grüße
    Silvia

    Huhu Alex,
    ich stimme Frau Schmitt zu, ein ständig gefüllter Napf zählt für mich nicht zu den Grundbedürfnissen des Hundes. DU verwaltest seine Ressourcen (das heisst ja nicht unbedingt, dass er sich _alles_ erarbeiten muss). Er muss deswegen auch nicht dauerhungrig werden, wenn die Portionen angemessen sind, sondern er wird vielleicht eben morgens vor dem Frühstück und abends oder spätnachmittags etwas mehr Hunger haben. Macht doch nix?!?! Und es zieht auch nicht automatisch Bettelei nach sich.

    Ich finde es schon wichtig, seinen Hund zur Mitarbeit motivieren zu können. Wenn das über Futter geschehen soll, muss man erstmal abchecken, ob das Futter überhaupt als Moti-Quelle dienen kann. So wie es jetzt bei euch ist, kannst du das gar nicht, weil dein Hund den Wert der Ressource nicht kennt - Futter ist ja immer verfügbar. Genauso mit dem Spiel.

    Probier's mal aus. Ich denke wirklich nicht, dass du deinem Hund da was fieses tust. Ich glaube, Beschäftigung für die grauen Zellen ist wichtiger, als dass der Napf immer voll ist.

    Viele Grüße
    Silvia

    Huhu,
    ich würde in der ersten Zeit mit Zimmertür-zumachen arbeiten, wenn er euch zu Hause immer hinterhertapst. Einfach, wenn ihr euch in der Wohnung bewegt, ihn in einem Zimmer zurücklassen und die Tür schließen. Völlig _ohne_ irgendeinen Kommentar, loben, Lecker etc. Und genauso nach einigen Minuten wiederkommen. Das ausdehnen bis min. 30min, in denen er komplett ruhig sein sollte. Dann könnt ihr anfangen, außer Haus zu gehen. Wenn er sofort anfängt, rumzubellen, Tür-zu/Tür-auf so schnell durchführen, dass er es eigentlich gar nicht kapiert. Dann nur sekundenweise steigern. Fängt er an zu bellen, war es zu lange.

    Ich denke, der Hund hat solche Angst, dass ihr abhaut, dass es für ihn die absolute Katastrophe ist, wenn die Wohnungstür zugeht. GERADE, wenn es ihm bei euch jetzt gut geht und es vorher so ätzend war.

    viel erfolg
    silvia

    Hallo,
    na, 8 Wochen sind ja noch nicht viel Zeit für so einen Hund aus Griechenland! Bindung stärken ist gut, es wird vielleicht dauern... Deine Hündin war bis jetzt auf niemanden angewiesen, wieso sollte sie sich plötzlich um dich scheren?

    Ich würde da erstmal auf Fressen setzen... Ideal geht das mit Trockenfutter.
    Sie sollte ihr Fressen nur aus deiner Hand bekommen, am besten draußen, fürs Zurückkommen. Du kannst an der Schleppe wunderbar Aufmerksamkeit üben: Sag ihren Namen, und wenn sie sich umdreht und guckt, fliegt ein Stück Trofu in ihre Richtung. Zwischen euch beide. Verringere den Abstand schrittweise, bis du es quasi nur noch vor dir fallen lässt. (Damit sie nach und nach kapiert, dass es in deiner Nähe was Gutes gibt.) Du wirst sehen, sie wird schnell ihre Aufmerksamkeit mehr auf dich richten, wenn sie versteht, dass es Futter nur bei dir gibt! (Und - gesundheitliche Probleme ausgeschlossen - es ist auch gar nicht so furchtbar, wenn sie 3-4 Tage nicht so viel bekommt, weil sie es noch nicht gerafft hat.)
    Ich würde auch Zergelspiele empfehlen, wenn sie schon Interesse an Spiel hat? Also mit einem alten TShirt oder so, richtig drum kämpfen. Lass sie am Anfang öfter gewinnen, damit sie Spaß daran bekommt. Mein Hund hat es am Anfang überhaupt nicht kapiert, jetzt, nach einem Jahr, findet er langsam Geschmack dran und legt sich ins Zeug.

    viel erfolg und spass
    silvia

    Ulli,
    sofort, gerne! foritreffen mit abendlichem gruselroman-vorlesen!! mit kerzen auf der Terrasse und seltsamen Geräuschen aus dem nebenliegenden Wäldchen...
    Die Prinzessin kommt einfach nicht zur Ruhe... auf ewig wird sie bei jeder A**bombe ein durchdringendes *MENNO!!!!* hören lassen...

    (ich muss mal was essen, mein Kreislauf beeinflusst schon meine Hirnleistung!)
    viele Grüße
    Silvia

    huhu,
    meine favoriten wären

    für rüden
    conan
    bullit (hab grade einen auf zergportal gefunden, absolut klasse)
    scheffe *g*
    drago finde ich auch super!

    für die damen
    donna
    poppi oder peppi
    lola
    jeany, ginny etc
    aber die ewige LUNA gefällt mir zB gar nicht

    viele grüße
    silvia

    Huhu,
    wahnsinn, echt genial, ich glaube, ich muss auch mal ein Buch von dir kaufen, Pandora!!

    aber sag mal, das Haus hört sich ja gigantisch an, pool, kleine städtchen drumrum, platz zum wandern mit doggis.... ich suche noch sowas - könntest du mir mal die adresse oder website oä zukommen lassen? meine e-mail ist im profil freigeschaltet.

    vielen dank schonmal!!
    silvia

    Hallo Kangal,
    kommt drauf an, ob es eine Internationale mit supervielen Rassen ist oder eine Klubschau einer bestimmten Rasse.
    Hat beides so Vor- und Nachteile.
    Bei den großen Ausstellungen sieht man meist mehr Hunde und durch die größere Konkurrenz hat man einen besseren Eindruck vom gewünschten Standard (so der Richter nicht völlig panne ist). Und man kann toll einkaufen!
    Bei den kleineren Ausstellungen ist es familiärer, man kommt leichter mit den Züchtern ins Gespräch, wenn anwesend. Meist werden aber nicht ganz so viele Hunde gerichtet (ich rede von PSK-Schauen, da dort 6 Rassen vertreten sind, sind zB vom deutschen Pinscher und Affenpinscher oftmals nur wenige anzutreffen.)

    Als Privatperson würde ich es mir sehr überlegen, ob ich wirklich teilnehme. Habe ich einen Rüden mit Papieren, der Chancen hat, würde ich es mir überlegen, ob ich einen Deckeinsatz anstrebe. Manche möchten nicht, dass der Rüde deckt, weil sie Angst vor folgenden Erziehungsproblemen haben.
    Habe ich eine vorzügliche Hündin mit Papieren (welcher Züchter gibt sowas ab?), würde ich mir überlegen, wie der Kontakt mit meinem Züchter ist, ihn ansprechen, ob er einen Wurf mit der Hündin machen würde (also dir auch dabei weiterhilft, zB bei der Deckrüdensuche, oder vielleicht die Hündin während der Trächtigkeit und mit den Welpen übernimmt), und mich dann um die Ausstellungsgeschichte kümmern. Natürlich nur, wenn ich selber vorhabe, einen Wurf mit der Hündin zu machen.

    Hat man weder das eine noch das andere, sehe ich keinen Sinn darin, dem Hund den Stress zu machen. Dann ist der Besuch als Zuschauer viel interessanter.

    Viele Grüße
    Silvia