Beiträge von silvi-p

    Hm,
    schwierig... Ich denke mal, 1. eure Schuld (ihr müsst euren Hund unter Kontrolle haben, der andere war unter Kontrolle, hier wg Leine), 2. könnte der andere Hundehalter sich von euch seine TA-Rechnung bezahlen lassen.
    Da aber euer Schaden im Endeffekt größer ist (so verstehe ich das - hat der andere Hund überhaupt was gehabt?), kann es sein, dass ihr so rauskommt (also aus der TA-Rechnungssache). Ich weiss auch nicht, warum dein Freund angezeigt werden könnte?
    Ist ein Dobermann in eurem Bundesland auf der Liste? Dann kann es noch richtig lustig werden. Aber da kommt das Ordnungsamt bestimmt auf euch zu...

    Ich würde proaktiv handeln: bei der Polizei nachfragen, beim Ordnungsamt nachfragen. Wenn es eine Anzeige gab/gibt, ist der Hund sowieso aktenkundig und dann schadet es nicht, wenn man sich ein bissel überkorrekt verhält *schleim*.

    Viele Grüße
    Silvia

    Schließe mich völlig BigJoy an. Mein Hund "angstquietscht" bei fremden Hunden auch schon mal. Da ist es dann bei mir mit der Geduld vorbei, wenn die anderen Hunde dann nicht ablassen und auch der HH nicht dazwischen geht.

    viele grüße
    silvia

    Hallo,
    finde ich ein sehr interessantes Thema.
    Ich musste letztens innerlich sehr grinsen, als meinem Hund "Dominanz" angehängt wurde. Wir waren auf dem HuPla, gerade angekommen, mein Hund seeeeeehr aufgeregt. Es war so eine Art Spiel-Spaß-Trickstunde, alle Hunde liefen frei.
    Wir also rauf auf den Platz (an der Leine). Mein Hund guckt die anderen Hunde (abwechselnd) an und fängt an zu scharren, die anderen Hunde hat das überhaupt nicht interessiert. Da sagt die Trainerin doch zu mir: "Halt, das wollen wir nicht haben, unterbinde das, das ist eine Dominanzgeste!"
    Mir ist die Kinnlade auf die Brust gefallen, um ehrlich zu sein. Sie kennt meinen Hund überhaupt nicht und schwafelt da so einen Schmarrn daher. Er war einfach nur aufgeregt. Er hat auch (später) im Freilauf überhaupt keine Probleme mit den anderen Hunden gehabt, eigentlich interessieren sie ihn nämlich nicht.

    Dominanzgesten kenne ich bei meinem Hund ansonsten kaum, eigentlich gar nicht... So ein "umeinander herum staksen mit erhobener Rute und Megabürste" ist ja keine Dominanzgeste.
    Was ich bei zwei anderen Hunden (unkastrierte Rüden in ähnlichem Alter) sehr schön sehen kann, ist, dass das Aufreiten ausprobiert wird. Sie testen allerdings im Moment, dh, das ist mehr als Provokation gedacht. Einer der beiden wird dann richtig wild, lässt sich das überhaupt nicht gefallen.
    Ansonsten absolute Fehlanzeige...
    Viele Grüße
    Silvia

    Hi Wiebke,
    habe dasselbe Problem. Nachts IMMER NUR mit Leine, da kommt mir gar nix anderes in Frage. Wir haben keine Chance, die Katzen vor einem Hund zu sehen. Zumal es ja nicht nur um Katzen, sondern auch um Marder etc. gehen wird, oder? (Ist zumindest bei uns so.)
    Ich mache da auch nix mit Antijagd oder so, weil ich einfach a) nachts zu müde dazu bin und b) ich tagsüber das Problem nicht habe.

    Viele Grüße
    Silvia

    Huhu,
    Ich kann Sofawölfen nur zustimmen. Kann das an meinem eigenen Hund beobachten. Manche Kinder nimmt er ernst, andere nicht. Es liegt definitiv daran, wie die Kinder mit ihm umgehen. Die wenigsten haben eine klare Körpersprache und stellen Regeln auf und wachen über die Einhaltung der Regeln - wieso soll der Hund sie dann ernst nehmen? Die leben neben ihm her, sind vielleicht mal Spielkumpel, mehr nicht.
    Ich finde jetzt auch keinen logischen Widerspruch in dem Beitrag.

    Viele Grüße
    Silvia

    Also,
    ich ignoriere jetzt mal die Beiträge von Martin_Oscar.
    Möntsch, du hast einen Welpen! Wieso soll denn der ruhig in der Ecke liegen? Welpen sind so!
    Du schreibst, du hast es mit NEIN und AUS probiert - aber weiss denn dein Hund überhaupt, was diese Geräusche bedeuten? Hast du ihm das beigebracht? Ich würde auch nicht sagen, dass es hier um Aggression geht, das ist eine Spielaufforderung oder zeigt, dass er Aufmerksamkeit will. Seid ihr in einer Hundeschule/Welpengruppe? Guckt euch mal um, würde bestimmt weiterhelfen.

    Zur Rettung der Nerven würde ich folgendes Vorschlagen: dünne 50cm-Leine an Hund dran (ohne Schlaufe, nur sone Schnur oder so). Bei nervigem Anspringen, Anzwicken (hier unbedingt mit Quieken, Aua weitermachen) oder sonstigen Ausrastern einfach Hund an Schnur an Heizung anbinden und ignorieren. Sollte natürlich SOFORT, innerhalb einer Sekunde geschehen. Loben, wenn er sich beruhigt hat, und wieder losmachen.

    Der Hund soll lernen, dass Anspringen und Zwicken sofort Ende des Spaßes bedeutet.
    Aber ich denke, das geht vielen Welpenhaltern so. Es ist doch ein Goldi, oder? Das sind aktive, temperamentvolle Hunde!

    Es liegt an dir, das in die richtigen Bahnen zu leiten. Dem Hund wenn nötig auch beizubringen, wann Sendepause ist.

    Viel Erfolg
    Silvia