Beiträge von silvi-p

    Toll, toll, toll!
    Und dann auch noch ein vorzüglich! Sehr schön!!

    Ich hab gestern bei "meinem" Verein zugeschaut, weil ich überlege, evtl im Frühjahr diese Prüfung auch zu machen, und mir sind teilweise die Haare zu Berge gestanden. Sind trotzdem bis auf eine alle zum Verkehrsteil gebeten worden, eine weitere mit "Verwarnung" weil sich der Schäferrüde etwas daneben benahm.

    Aber supi, das war hoffentlich nen extra-Knochi wert?
    Grüßle
    Silvia

    Huhu,
    kannst du nicht mit den Besitzern der Hunde reden? Die müssen doch da sein? Wenn du denen sagst, dass dein Hund es nicht leiden kann, wenn er provoziert wird, und du keine Garantie übernimmst, ist es ihre Entscheidung, ob die Kleinen weiterhin frei rumlaufen dürfen... Du könntest auch darum bitten, dass deiner die anderen Hunde mal in einer kontrollierten Situation kennen lernen kann, also dass die Besitzer dabei sind...

    Ich finde auch, dein Hund verhält sich normal... das an der Leine ist natürlich doof, aber im Freilauf würde ich ihn bei mir behalten und genau gucken, wie sich das entwickelt, wie oben beschrieben. Im Notfall (bei zuvielen Hunden oder so) kannst du ihn vielleicht in die Box tun?

    Ist ne doofe Sache, aber andererseits kannst du wirklich nicht den Hof nach den Hunden aussuchen, stell dir vor, es kommt irgendwann ein neuer Einstaller mit zwei Terrier-Rüden dazu ;)

    Viele Grüße
    Silvia

    Hi Lavinia,
    ich würde dir zum zergportal (.de) raten. Dort sind viele Hunde zur Vermittlung drin, die schon in Pflegestellen in Dtld. sind. Generell würde ich versuchen, den Hund so schnell wie möglich nach dem Umzug zu holen, denn du musst das Alleine bleiben mit ihm üben, damit er es 4h und länger aushält. Es kommt oft vor, dass in Beschreibungen steht "bleibt alleine", aber wenn sich die Situation für den Hund so grundlegend ändert, dauert es meist auch ne Weile, bis er sich wieder eingelebt hat und genug Sicherheit findet.

    Noch was ganz persönliches.
    Es ist nicht gut für einen Hund, wenn er sozusagen "Partnerersatz" wird. Weil du sagst, du hast Angst, dass es dir schlecht geht, wenn du in der neuen Stadt niemanden hast. Die Hunde sind damit überfordert und reagieren mit Verunsicherung und möglicherweise unerwünschtem Verhalten, vor allem gegenüber Fremden. In solchen Situationen neigt man auch dazu, den Hund zu sehr zu verwöhnen.
    Ein Hund braucht einen Führer, einen sicheren Hafen, eine Orientierungshilfe, vor allem in der ersten Zeit. Wenn du dich schwach und traurig fühlst, ist das nicht so gut für einen Hund, der sich erst an dich gewöhnen muss und klare Anweisungen von dir erwartet. (Es ist was anderes, wenn man den Hund schon lange hat und kennt, natürlich muss man da nicht schauspielern, alleine schon, weil er's eh checken würde.)

    Ich will dir nicht zu nahe treten, nimms nicht böse. Du musst von Anfang an eine klare Linie fahren, sonst tanzt dir der Hund auf der Nase rum.

    Viele Grüße
    Silvia

    Oder es ist einer, der nicht unbedingt Angst hat, sondern dem das Teil einfach ein wenig suspekt ist und der weiß - wenn ich genug Tamtam mache, tun sie's schon wieder weg.
    Wir kennen ja hier den Hund nicht...

    Viele Grüße
    Silvia

    Huhu,
    ich finde, es ist gar nicht der Punkt, dass Sam nicht auf sein Herrchen hört. Tut er doch. Gibt es ein NEIN, lässt er ab. Gehorsam bei Herrchen ( ;) ) also ok. Ich glaube auch nicht, dass mit vermehrter Unterordnung da etwas zu machen ist. Der Auslöser ist mE die Situation, nicht der fehlende Gehorsam von Sam.
    Daher schließe ich mich Sub an.

    Viele Grüße
    Silvia

    Hui,
    das sind ja widrige Umstände bei euch ;)
    Ich würde mal mit der Trainerin reden. Mein Hund ist kein Junghund mehr, aber auch er findet es trotz gutem Grundgehorsam schwierig, wenn er auf einen Platz kommt, dort andere Hunde sind, und gleich angefangen wird mit der Arbeit. Klar, wird so langsam besser, aber das finde ich bei Welpen unnötig und schon fast unnormal, wenn es klappen sollte. Sie kann ja die Spielzeit kurz halten, aber zumindest mal abgesprochen ohne Leine Hallo sagen sollte doch drin sein...
    Joah, bei solchen Begegnungen, wo mein Hund auf nix mehr reagiert, würde ich entweder Baum spielen und die Leine ganz kurz nehmen - du richtest sonst eh nix aus - oder eben weggehen. Wichtig ist, dass er _auf diese Art_ nicht zu seinem Ziel kommt.

    Achso, ein Wort noch zur Hundeschule. Wenn du auch weiterhin das Gefühl hast, dass die Trainerin mit dem Haufen Jungspunde überfordert ist, würde ich schnell wechseln. Es sind wichtige Dinge, die da langsam, aber konsequent geübt werden müssen. Wieviele Hunde waren denn da?

    Viele Grüße
    Silvia

    Huhu,
    ich denke, sie meint nur, dass es für die Hunde besser ist, wenn sie schon so lange alleine sein müssen, dass sie dann zu zweit sein können.

    Ich wäre da allerdings nicht so sicher, es kann sich auch einer vom anderen zu Blödsinn anstiften lassen, die zwei können sich zB bei Passanten am Zaun gegenseitig hochschaukeln etc. Und 5h pro Tag in einem schönen Auslauf finde ich auch für einen Hund nicht zuviel (isolierte Hütte, vielleicht sogar teilweise überdacht). Ganz abgesehen davon, dass die Hunde sowieso auf ihren Menschen warten und nicht denken "ach jetzt hab ich ja meinen Kumpel, dann ist ja alles ok". Andernfalls wäre es wie auch schon erwähnt bestimmt keine Bindung, wie man sie sich so vorstellt (ich zumindest).

    Aber ansonsten ist dagegen eigentlich nix einzuwenden, vor allem, wenn es nur für 2-3 Jahre sein soll.

    Viele Grüße
    Silvia

    Huhu Lisa,
    warum gefällt dir die Seite/die Zucht nicht?
    (Ich frage nicht für mich, sondern für Mitleser - es scheint die einzige deutsche Züchterin von Cats zu sein, und alle, die hier danach suchen, werden dieses Thema finden.)

    Viele Grüße
    Silvia

    Huhu,
    naja, dominant halte ich mal wieder für das falsche Wort.
    Warum verlasst ihr die Stunde, wenn er nicht hört? Ich würde, vielleicht in etwas Entfernung, auf einfache Kommandos, die er ziemlich gut kann (was bei nem 6 Mo. alten Hund halt so möglich ist) bestehen. Ihr müsst ja unter Ablenkung trainieren.

    Wenn er in der Leine hängt, weil ihr einen anderen Hund seht, würde ich entweder umdrehen ("so kommst du da nicht hin") und dann mit Kommando "langsam" wieder in die Richtung gehen (und ggf sofort wieder umdrehen), oder ich würde mich mit dem anderen HH absprechen: er soll auf dich zukommen und sobald dein Hund in der Leine hängt, soll der andere wieder umdrehen. Alternativ kannst du auch "anderer Hund erscheint" zum Auslöser für "Party bei Frauchen und was obertolles zu fressen" machen.
    Zum Locken - das finde ich bei sonem Hund (der von sich aus Sachen "anfordert") nicht so gut. Er kriegt das Gefühl, er kriegt das Lecker sowieso, er sieht's ja, und dann kann er sich erstmal um was anderes kümmern. Es wäre besser, wenn er versteht, dass er sich anzustrengen hat, bevor belohnt wird. Sonst macht er zukünftig garnix mehr, wenn ihr kein Futter in der Hand habt. Und immer wird das Futter auch nicht ziehen. Müsst ihr unbedingt locken, oder zum aufmerksam machen, würde ich ein tolles Spielzeug vorschlagen, _das ihr behaltet_. Also zeigen, vielleicht kurz zergeln, weg damit.
    Frag am besten in der Hundeschule, ist ja ein verbreitetes Problem.
    Achso: warum hat euch der Trainer nicht geholfen, als euer Hund sich da so "unkooperativ" ;) verhalten hat? Ihr könntet abseits gehen, den Hund anleinen und so tolle Sachen auspacken, dass er die Hündin nicht mehr so beachtet...? Dann ein paar Kommandos, dann ein wenig näher ran...?

    Das Aufreiten halte ich für Spiel. Während des Übens wird nicht gespielt. Unterbrechen, wenn er immer wieder anfängt, weiter weg gehen... s.o.
    Er muss lernen, sich auf euch zu konzentrieren, auch unter Ablenkung. Wenn ihn das noch derart überfordert, haltet die Einheiten sehr kurz. (Geht vielleicht zwischendurch vom Platz und lasst ihn draußen kurz rumlaufen oä., wenn die anderen gerade keine Spielpause machen.)

    Viel Erfolg
    Silvia