Beiträge von silvi-p

    Ich schieb hier grad den Superfrust und ihr dürft euch das jetzt anhören *grml*

    Ich war grad Radfahren mit Doggi. Ganz friedlich, Doggi trödelt etwas hinter mir her. Ich seh auf 20m nen Dalmatiner, der meinen Hund schon aus der Entfernung anfixiert. Meiner steht und geht nicht weiter. Ich fahre extra genau in die Sichtachse, damit der Dalmi vielleicht mal abgelenkt wird - Fehlanzeige. Der Halter steht 2m neben seinem Hund und telefoniert. Als ich mich weiter nähere, muss mein Hund sich doch bewegt haben - der Dalmi stürzt los, knurrt, hetzt meinen Hund. Er ist ja auch etwa doppelt so groß, klar, dass meiner da etwas Panik schiebt. Zusätzlich sehe ich, dass der Dalmi auch unkastriert ist - priiiima!
    Ich schrei den Dalmi an und stelle mein Rad etwas quer, sodass er vielleicht mal aufgehalten wird - immer noch Fehlanzeige. Mein Hund bleibt völlig verängstigt neben mir stehen, und prompt lässt sich der Dalmi endlich vertreiben, da auch Herrchen endlich gemerkt hat, dass da jemand seinen Hund anschreit.

    Wie sch*** ist sowas? Ich brauch ja gar nix sagen, oder? Muss ich erwähnen, dass der Typ natürlich meinte, seiner will nur spielen? Dass das halt normales Hundeleben ist, so begrüßt zu werden? Dass ich halt meinen Hund im Garten halten soll oder nicht dahin gehen soll, wo andere Hunde sind, wenn ich das nicht ok finde? Dass mein Hund bestimmt von jedem zweiten anderen gejagt wird? Dass ich mich vorsehen soll, wenn ich seinen Hund anfasse? (Weil ich das Rad quergestellt habe)
    Und dass es wieder so aussieht, als wäre ich die letzte überbetüddelnde Kleinhundehalterin, die es nicht aushält, wenn ihrem "schatzi" ein "härchen gekrümmt" wird?

    Ich hab so die Faxen dicke. Hat irgendwer ne schön unfreundliche Dogge, die ich mir mal kurz ausleihen könnte? Sch***-Rüpel, ich kann sie echt nicht mehr haben!!

    Genervte Grüße, danke fürs Zuhören
    Silvia

    Hi Steffie,
    die Frau soll ihrem Terrier ruhig deutlich klar machen, dass er das zu unterlassen hat. Der wird das ja nicht nur bei deiner machen, und wenn die Frau dann mal ne läufige kleine Hündin trifft, was dann?

    Wenn dein Hund dann etwas verschreckt ist, ruf sie zu dir und zeig ihr, dass alles in Ordnung ist - streichel sie und sei nett mit ihr.

    Im Grunde ist es ja richtig, dass sie ein NEIN ein wenig beeindruckt. Wenn du sie rufst und lobst, lobst du ja nicht mehr ihre Angst. Sie muss nur merken, dass, wenn in dieser Situation ein NEIN kommt, es nix mit ihr zu tun hat.

    Ich würde mir da nicht sonen Kopp machen. Deine Hündin wird das abkönnen, aber die Frau sollte ihren Terrier besser in den Griff kriegen, das würde mich viel mehr ärgern ;)

    Viele Grüße
    Silvia

    Hi Suse,
    der soll mal bei mir vorbeikommen ;) DF-Betreuung ist in ganz Deutschland garantiert ;)
    Nee, aber im Ernst - mich würde es wundern, was er denn in München so vorhat...? Kann Bailey alleine in fremder Umgebung bleiben? Das wäre für meinen Hund die Oberkatastrophe. Ich mein, wenn ich in eine fremde Großstadt fahre, hab ich doch irgendwie Party vor, oder vielleicht Termine, wo Hundi dann nicht mitkönnte? Ansonsten würde ich auch auf jeden Fall sagen Box muss mit, einfach aus praktischen Gründen, zB auch beim Übernachten, das spart dem Hund viel Stress.

    Viele Grüße
    Silvia

    Hi Katja,
    dann mache ich es noch genauer. Viele Leute üben ja so, dass sie gehen, und wenn Spannung auf die Leine kommt, stehenbleiben, bis der Hund irgendwas tut, was die Spannung von der Leine kommt. Es würde ein Kopfdrehen reichen, manche warten drauf, dass Hund sich hinsetzt oder so. Ich finde das nicht zielführend, weil es einfach nur eine Unterbrechung ist, und wenn man einen größeren Hund hat, geht das dann zwei Schritte, und es ist wieder Spannung drauf.
    Ich hab mich gefragt: was SOLL denn Hundi tun? Idealerweise halt recht nah bei mir langsam gehen. Wenn Spannung auf die Leine kommt, bleibe ich stehen, hole Hund verbal zu mir zurück, warte ganz kurz und gebe das Kommando LANGSAM, dann gehe ich wieder los. Durch das ständige Zurückkommen ist meinem Hund die Position irgendwo vorne an der Leine verleidet ;)
    Wenn dein Hund es verträgt, kannst du auch folgendes ausprobieren: du gehst, und wenn du merkst, dass sie anfängt, zielstrebig auf etwas zuzugehen, was außerhalb des Leinenradius ist (bei meinem typisch: Schnüffelstelle wie "wichtiger Stein"), bleibst du SO abrupt stehen und machst Leinenhand und Unterarm ganz steif, dass sie beim in-die-Leine-laufen sich selber einen Ruck einfängt, der sie total überrascht.
    Ich habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht, aber mein Hund lässt sich auch schnell von sowas beeindrucken. Kann auch sein, dass deine Paula da gar nicht drauf reagiert. Und wahrscheinlich wird es sie weniger fies "reißen" als meinen 10kg-Hampel.
    Hilfreich kann es auch sein, Hundi daran zu gewöhnen, dass an der Leine jegliche Schnüffelei verboten ist. So hast du weniger Zickzack. Aber das geht halt nur, wenn man die lieben Viecher an anderer Stelle schön laufen lassen kann.


    Viele Grüße
    Silvia

    Ich würde nie, nie, niemals einen Rüden decken lassen, weil er sich superwild aufführt! Ich denke, das würde die Sache noch verschlimmern! Und vor allem: was ist, wenn das Verhalten an die männlichen Nachkommen weitergegeben wird? Frag mal ChandroCharly (weiss grad ihren Namen nicht), die hat so einen oberg***ilen, wo es scheint, dass es vererbt wurde.

    Viele Grüße
    Silvia

    Hi Katja, umpf,
    das ist eine ganz schwierige Sache mit der Strafe an der Leine.
    Ich habe es genauso gemacht wie du es beschreibst, habe aber zusätzlich den Befehl "langsam" damit aufgebaut. Langsam heisst bei uns "Schritt" gehen, also nicht traben. Damit ist es schonmal ziemlich unwahrscheinlich, dass mein Hund zum Ziehen kommt, da er dann etwa in meiner Geschwindigkeit geht und ich ihn nur noch motivieren muss, etwas näher bei mir zu bleiben. Ich fand es enorm hilfreich, das Kommando "bei mir", das er eigentlich aus dem Freilauf kennt, auch an der Leine zu benutzen (bedeutet eben bei mir laufen, nicht Fuss, aber auch nicht schnüffeln, und max 1,5m Entfernung).

    Leinenführigkeit inzwischen 1a. Und das, obwohl sonst alles Vertikale getauft wird.
    Natürlich bin ich zwischendurch schonmal ausgeflippt und hab mich aufgeregt und an der Leine geruckt. Aber ich bin sicher, dass das nicht zum Lernprozess beigetragen hat und ärgere mich selber darüber.
    Bei uns war das hauptsächliche Problem, dass er sehr viel ohne Leine geht und wir dadurch einfach zu wenig geübt haben. Bei den Rüdenzickereien, die jetzt so langsam kommen, hilft aber Leinenführigkeit schon sehr!

    Also: weitermachen, das wird schon. Denk dran, es ist anstrengend für Doggi, sich genau deiner Geschwindigkeit und Richtung anzupassen, und eure ist noch ziemlich jung.

    Viele Grüße
    Silvia

    Hi Sarah,
    ja, ich glaube, es heißt in der PO "freudig und eng". Schulter des Hundes sollte an deinem Knie sein. Mit Klickern kann man wunderbar die richtige Position herauskristallisieren (lassen).

    Wenn er zu weit vorne läuft, kenne ich nur den Tip, nach hinten zu bestätigen, also zB ein Lecker zur Belohnung oder ein Spielzeug etwas nach hinten zu werfen. So merkt der Hund, dass es sich für ihn lohnt, weiter hinten zu laufen, er ist halt schneller bei seiner Belohnung.

    Viele Grüße und viel Erfolg
    Silvia

    Puh,
    und das alles an einem einzigen Tag. Super ;(
    Ich halte mich da auch zurück. Die Leute sind einfach nur beleidigt und mit ein bissel Smalltalk kannst du in den aller-allerwenigsten Fällen so einen Kontakt aufbauen, dass du was sagen kannst, was sie zum Nachdenken bringen könnte.
    Mir tun natürlich die Hunde auch leid. Aber Menschen sind oftmals einfach so doof. Gerade was zB korrekten Rückruf und Auslastung angeht, treffe ich hier so oft auf völlig unqualifizierte HH, da habe ich's schon aufgegeben, weil jeder meint, er hat Recht.

    Viele Grüße
    Silvia

    Mein Hund macht klare Ansagen. Leider vergreift er sich da manchmal in der Tonart.
    Kleine Rüden sind nicht so sein Ding, obwohl er ja selber eher klein ist. Besonders die wuschligen, weißen oder weißgefleckten haben's schwer. Entweder er macht sie kurz an, oder er schnüffelt und pinkelt sie dann an. :schockiert: :schockiert:

    Ist erst bei zweien passiert, also irgendwann letzten Frühling und nun wieder mit einem. Aber er tut das zum Glück nicht mehr (na, anmachen würde er sie schon noch). Naja, mal sehen, wann wir den nächsten wuschligen Treffen.

    (Irgendwie mag ich die aber selber auch nicht. Kann schon sein, dass er das merkt, oder?)

    Silvia

    Hi,
    also ich kenne beide Aussagen bzw leicht differenziert:
    - erfahrene Deckrüden werden nicht mehr so schnell wuschig und verliebt, weil sie genau wissen, wann es sich lohnt;
    - wenn einer einmal gedeckt hat, ist er erst richtig heiß drauf.

    Ich denke, es kommt auch auf den Charakter an, aber vor allem auch, wie oft der Hund deckt.

    Viele Grüße
    Silvia