Hi Feenchen,
damit sie die Treppe nicht rauf und runter rennt, kannst du da ein Kindergitter dran anbringen? Wie groß ist deine Hündin? Sieht auf dem Avatar nicht so groß aus (wegen drüberspringen).
Damit sie die Panik ablegt, gibt es mehrere Möglichkeiten:
- öfter Jacke an, Schlüssel in die Hand, raus, sofort wieder rein. So verliert sie die Verknüpfung Jacke=Panik. Oder Jacke an, hinsetzen, Kaffee trinken, Jacke aus.
Das Müll wegbringen war wohl schon zu lange.... Am Anfang startet man mit Sekunden, man muss bei solchen Hunden wirklich gerade mal den Überraschungsmoment abwarten, und dann sofort wieder rein.
Dann im SEKUNDENTAKT verlängern, und zwar erst, wenn der Hund es einige Male ausgehalten hat, ohne sich aufzuregen.
Es gibt zu diesem Thema sooooo viel über die Suche...
Abschiedszeremonie kann gut sein (weil der Hund dann weiss, was passiert, das kann Sicherheit geben), kann aber auch schlecht sein (wenn er einfach noch nicht kapiert, dass alleine sein kein Weltuntergang ist). Genauso mit dem Begrüßen.
Das wichtigste daran ist, hab ich an mir selber gemerkt: man darf den Hund absolut nicht innerlich bemitleiden oder nervös denken "oh die kleine wird wieder jaulen und Panik schieben" - das MERKEN die, und es verunsichert sie total!
Achso: Box wäre ich auch total dagegen. Sie kann sich, wenn sie so abdreht, die Pfoten an der Gittertür verletzen, sie kann auch totale Platzangst kriegen, weil sie Panik hat und eingesperrt ist etc. Dann will sie beim zweiten Mal schon überhaupt nicht mehr rein etc. Mein Hund ist im Auto in der Box auch total ruhig, zuhause könnte ich ihn trotzdem nicht darin einsperren. Und sie nur an eine Box zu gewöhnen, damit sie das Alleine bleiben lernt, na, dann doch lieber gleich Alleinebleiben üben...
Viel Erfolg
Silvia