Beiträge von silvi-p

    Nagut, es ist ein Terrier, aber es kann auch sein, dass er sich durch die Rütteldose so erschreckt, dass er schnell schluckt und dann sofort wegrennt.

    Hängt zwar vom Charakter ab, aber ich würde es nicht riskieren.

    Eine Bekannte hier im Park macht das so: sie sieht, dass ihre Terriermixhündin was aufnimmt, freut sich tierisch *quietsch* und animiert ihren Hund mit "na zeigs mal her, komm, zeigs" (immer noch in sehr quietschiegem Tonfall), zu ihr zu kommen und das DING zu bringen. Das finde ich ne super-Methode.

    Viele Grüße
    Silvia

    Hi dajana,
    als direktes PROBLEM würde ich das nicht bezeichnen. Kommt auf deine Einstellung an.
    Dein Hund muss lernen, alleine zu bleiben, ob mit oder ohne deine Freundin. Punkt. (Unser Hund hat das auch gemacht, fiepen, wenn ich weggegangen bin, obwohl mein Mann da war - hat sich gegeben. Mein Mann hat mehr Zugang zum Hund gefunden, gibt ihm öfter abends Futter und geht sogar manchmal kleine Pipirunden mit ihm.)

    Ganz geben wird es sich vermutlich nie, aber das ist manchmal auch nicht möglich. Es gibt Hunde, die sich einer Person anschließen, andere sind happy, wenn irgendwer da ist. Wir haben wohl die erste Art erwischt. Unnu? Ändert auch nix.

    Du hast deinen Hund nun auch erst 6 Wochen, er ist vielleicht noch gar nicht richtig angekommen. Auf jeden Fall würde ich an deiner Stelle damit anfangen, das Alleinebleiben (ohne, dass jemand zuhause ist) zu üben! Sekundenweise, wenn es sein muss! Nicht dass sich dein Hund irgendwann "Exklusivansprüche" einbildet, weil er dich immer hat.

    Ja gut, Kontrolltheorie. Natürlich MÖCHTE er gerne, dass du da bleibst. Muss dich das interessieren? ;) Er wird schon merken, dass er damit keinen Erfolg hat (erfordert natürlich auch von dir etwas: kein schlechtes Gewissen, kein Über-Betüddeln etc.).

    Zu "dominant" sag ich jetzt mal nix, ein Welpe hat echt anderes zu tun, als sich um Dominanz zu kümmern...

    Viele Grüße
    Silvia

    Tja,
    du bist definitiv die Hauptbezugsperson. Ist bei mir auch so, mein Mann ist einfach viel weniger zuhause als ich, und dementsprechend unternehme ich alles mit Doggi.
    Lass deine Freundin ihn auf jeden Fall füttern, und achte darauf, dass, wenn ihr beide zuhause seid, sie sich mit ihm beschäftigt, und er nicht dann auch noch permanent an dir hängt. Halte dich so gut es geht raus, wenn sie zuhause ist, dein Hund soll sich in dieser Zeit an deiner Freundin orientieren, am besten ignorierst du ihn.

    Eigentlich hilft nur, dass der jeweils andere mehr mit dem Hund unternimmt, solange es so läuft wie jetzt, wirst du die Hauptbezugsperson bleiben. Ist halt nicht immer möglich, ich kann ja meinen Mann auch nicht zwingen, von zuhause aus zu arbeiten.

    Viele Grüße
    Silvia

    Hui!

    Zitat

    sitz, komm, bleib, ruhe an der leine, stop, leinenführung und apportieren.

    DAS finde ich ja mal ein harsches Programm.
    In 10 Stunden oder wie lange dauern die Kurse?
    Und apportieren, wie sieht das denn mit 12-wöchigen aus???

    Viele Grüße
    Silvia

    Hi,
    ich kann nur sagen, Barfen ist gar nicht so kompliziert. Sicher muss man sich einlesen, aber dann: einfach Fleisch und Knochen kaufen, Gemüse/Milchprodukte/Getreide (wenn man das Füttern will) hat man ja eigentlich immer irgendwas daheim.
    Ich kaufe meistens 500gr- oder 1kg-Packungen Fleisch, daraus werden 2 (bei 500gr) oder 3 (bei nem kg) Mahlzeiten. Mein Hund wiegt auch zwischen 9 und 10kg. Wenn man keine angebrochenen Packungen im Kühlschrank mag, portioniert man es halt und friert es wieder ein. Das schadet dem Fleisch nix. Gemüse wird einmal im Monat in größerer Menge püriert und auch in Portionen eingefroren.

    Wenn dein Hund bei denen Eltern/Schwiegereltern ist, könntest du zB einfach eine gefrorene Portion Fleisch/Gemüse mitgeben.
    Oder du machst Teilbarf, dann bekommt sie eben zB morgens Trockenfutter und abends (wenn du sie wieder hast?) Fleisch.

    Ich finde es eigentlich ok, wenn Hunde vielseitig ernährt werden, aber viele, die für den Hund kochen, geraten mE zu sehr auf die Reis/Nudeln/Kartoffeln-Seite. Sooooo viele kohlenhydratreiche Nahrungsmittel braucht ein Hund eigentlich nicht (es sei denn, er ist Leistungssportler), besser wäre es, wenn der Hauptanteil der Fütterung eben bei Fleisch/fleischigen Knochen läge (zB etwa 80%).

    Lies doch einfach mal in der Barf-Rubrik quer oder gib "teilbarf" in die Suche ein, dann kriegst du einen guten Eindruck :)

    Viele Grüße
    Silvia

    Kann mich auch nur Alina und Souma anschließen.
    Wenn mein Hund an der Leine ist, bin ich in der Stadt und habe was vor, es wird zügig gegangen. Außerdem wurde mein Hund auch mehrmals angeleint angegangen, und daher ist er nun wirklich nicht mehr entspannt. Gassigehen tu ich im Park, da ist er 99% ohne Leine und kann, wenn ich es ihm erlaube, Kontakt aufnehmen.

    Wenn ihr schreibt "schnüffeln ist ja ok", dann schaut euch mal an, wie schnell das ganze kippen kann. Bei unserem schlimmsten Vorfall beschnüffelte ein Weimi meinen 9kg-Hund, ich schaute mich kurz nach dem Besitzer um (dachte ja, schnüffeln wäre ok), und zack hat der Weimi meinen Hund am Nacken gepackt und geschüttelt wie nen Hasen. Das Schreien höre ich jetzt noch.

    viele Grüße
    Silvia