Beiträge von silvi-p

    Hi,
    kann absolut mitfühlen, mein Hund wird auch gerne mal von größeren Rüden angegangen, weil er mittlerweile - nach einigen unschönen Vorfällen - son Schiss bekommen hat.
    Ich meine, inzwischen ist das wirklich ein Teufelskreis - Hund hat Schiss und zeigt Unsicherheit - andere Hunde werden zum Mobben aufgestachelt - und kriegt noch mehr Schiss, weil andere immer häufiger mobben.

    Ich hab kein Rezept, ich kenne nur sehr wenige sozial korrekte unkastrierte Rüden (2), und die anderen HH helfen da überhaupt nicht.
    Gestern hab ich erst gemerkt, dass sich das Problem ausweitet - war auf dem Hundeplatz und wollte (zum ersten mal UO dort, sonst Agi) UO trainieren. Hund kriegte fast gar nix hin, weil er unbedingt erst die anderen Hunde abchecken wollte. Kontrolle, natürlich, aber wer kann ihm das verübeln?

    Viele Grüße
    Silvia

    Nur noch ein kleiner Kommentar:

    ein Welpe ab der 8. Woche ist was ganz anderes als 12 Welpen mit 2-3Wochen.

    In den ersten 4 Wochen hast du Pipi und Kaka überall, wo die Welpen gehen und stehen, und das sehr oft am Tag. Das ist nicht mit einem noch nicht ganz stubenreinen 8-wöchigen zu vergleichen!
    Wie wohnt ihr? Habt ihr einen Garten? Habt ihr nette Nachbarn? Welpen von größeren Rassen machen enormen Lärm - sie bellen zwar nicht so richtig, aber lass sie mal Spieljaulen, maunzen etc. Und die halten sich an keine Zeiten nach Hausordnung... Und dann zu zwölft?!?

    Wenn ihr einen gescheiten Rüden wollt, kriegt ihr den nur mit Papieren. Wenn er wirklich gescheit ist, hat er ne Zuchtzulassung. Wenn er ne Zuchtzulassung hat, darf er nicht außerhalb des Vereins decken.
    Eure Auswahl wäre dann nur noch "Bekannte oder Kleinanzeige", und da könnt ihr nie sicher sein, was der Hund weitergibt.
    Nur weil beide Hunde lieb sind und gesund aussehen, müssen es die Welpen nicht auch sein, Vererbung ist nicht so easy.
    Und die Krebsgeschichte ist wirklich ein Ammenmärchen, fragt doch mal Züchter danach!

    Aber es sieht so aus, als hättet ihr euch schon entschieden...
    Traurige Grüße
    Silvia

    Hi,
    ich helfe mal nach. Mit Babelfish ist manchmal sone Sache ;)

    FÜNF SHOW-CHIHUAHUAS WÄHREND PRODUKTION EINES DISNEY-FILMS IN MEXIKO GETÖTET

    VON Alejandro Bracho

    HINWEISE: Dieser Artikel untersteht nicht dem Copyright und darf vollständig und ohne Genehmigung des Autos oder ursprünglichen Veröffentlichers verteilt werden. Die Ereignisse wurden vom Autor aus Platzgründen editiert. Interessierte können weitere Informationen vom Autor erhalten: [email='alex.bracho@yahoo.com.mx'][/email]

    Wenn Sie den Abspann des neuen Disney-Films, Beverly Hills Chihuahua, sehen, glauben Sie kein Wort davon, wenn gesagt wird, dass keine Tiere während der Pruduktion verletzt wurden: unglaublicherweise wurden meine besten und liebsten fünf Chihuahuas bei einem schauderhaften Unfall getötet. An diesem hat Disney keine Schuld, aber wäre der Film nicht in Mexiko gedreht worden, würden sie noch leben.

    Im Juli 07 erhielt ich einen ganz normalen Anruf von einer Frau, die sich Norka Herrero nannte. Sie stellte sich als Tiertrainerin vor und erklärte, dass Disney einen Spielfilm mit Chihuahuas drehen wollte, und dass sie und ihr Ehemann, DVM(?) Juan Lorenzo Roca Batista, damit beauftragt worden waren, in Mexikos Chihuahuas für eine Darstellung im Film zu finden. Es stellte sich heraus, dass die Bezahlung nicht hoch war, nur
    800US$ pro Hund für die Gesamtdauer der Aufnahmen (12 Wochen), aber ich dachte, es wäre ein großer Spaß für meine kleine Tochter - momentan 2 Jahre alt -, ihre Hunde irgendwann einmal in einem Film zu sehen, und, als Schauspieler vielleicht etwas egoistisch, dachte ich, wieviel Ruhm meine Hunde für die Mitwirkung in einer Disney-Produktion ernten würden.

    Ich wollte mein Bestes zeigen und nahm meine besten fünf Glatthaar-Chihuahuas mit in das Haus des Paares: Laraza Oops I Did It Again (in Gemeinschaftsbesitz mit Stephanie Schultes of Mesa, Az.), Mex. Ch. BK’s Muchachita, Ch. BK’s Lil Skyhawk Burgundy, Ch. BK’s Doubletake and Am., Guatemalan, Mex., Mex. Grand & F.C.I. Int. Ch. BK’s Otis Spunkmeyer (die letzten vier in Gemeinschaftsbesitz mit Barbara K. Smith, auch von Mesa, Az.). Dort übernahm Dr. Roca sie glücklich und erklärte, dass die Hunde noch ein Training absolvieren müssten, bevor sie einer Firma "Birds & Animals, Unlimited" in Kalifornien vorgestellt werden würden, die von Disney beauftragt wurde, alle Tiere für den Film [...] zu beschaffen. Ich fragte, ob ich meine Hunde besuchen könnte, dies wurde mir aber abgeschlagen, da es sie in ihrer Konzentration stören könnte und ein Hindernis für den Trainingsfortschritt darstellen würde.
    Als ich nach einem Vertrag fragte, sagte mir Dr. Roca, dass dieser aufgesetzt werden würde, sobald "Birds & Animals" die finalen Kandidaten ausgewählt hätte, aber dass ich jede Woche anrufen und nach meinen Hunden fragen könnte. Da ich den Vater von Dr. Roca seit über 30 Jahren kannte, sah ich keinen Grund für Misstrauen und ließ meine Hunde verrückterweise ohne Schutz zurück.
    Wie vereinbart rief ich Dr. Roca jede Woche an, um mich nach meinen Chis zu erkundigen, und jedes Mal bekam ich dieselbe Antwort: Es ginge ihnen gut und "Birds & Animals" sollten sich abhängig vom Verhalten der Hunde im Training bald entscheiden, welche Hunde für den Film benutzt werden sollten.
    Dann, nach etwa vier Wochen, erhielt ich einen Anruf von Norka Herrero, die mir dazu gratulierte, dass meine fünf Chis alle Tests super bestanden hatten und für den Film zugelassen waren. Sie betonte, dass die amerikanischen Pfleger/Trainer (von "Birds & Animals") sie wirklich gerne mochten, dass sie die Favoriten unter allen Hunden waren, die zugelassen worden waren. Ich erfuhr später, dass es etwa 30 zugelassene Hunde gab. Ich wurde gebeten, mich mit Dr. Roca zu treffen, um Blanko-Verträge zu unterschreiben, die, so wurde mir gesagt, an "Birds and Animals" in Kalifornien zur Unterschrift gesendet werden sollten, und mir danach mit beiden Unterschriften wieder zugehen sollten.
    Da mehrere meiner Freunde und Bekannten auch ihre Hunde für dasselbe Projekt zu Norka Herrero und Lorenzo Roca gebracht hatten und denselben Prozess durchmachten, sah ich keinen Grund für Misstrauen oder Bedenken.
    Ich rief weiter fleißig mindestens wöchentlich an, um mich nach meinen Hunden zu erkundigen und erhielt entweder von Norka oder Lorenzo die Auskunft, dass sie gesund seien und am Film mitwirkten. Ich fragte auch nach meinem Exemplar des Vertrags, der von "Birds and animals" unterzeichnet werden sollte, aber mir wurde immer gesagt, dass dieser Vertrag noch nicht zurück gesendet worden war. Ich erhielt jedoch zu dieser Zeit etwa 16.000 mexikanische Pesos, etwa 1.600US$, als erste von zwei Zahlungen.
    Und vergessen wir nicht, dass sie mir und jedem anderen, dessen Chihuahuas durch sie in den Film kamen, 20% Agentenkommission abzogen.
    Dann, einige Wochen bevor ich meine Hunde zurück bekommen sollte, rief mich Norka Herrero an und wollte mich asap persönlich sehen. Wir verabredeten einen Ort und eine Zeit und sie versetzte mich. Am nächsten Morgen rief ich an und ihr Mann, Lorenzo, ging ans Telefon.
    Er sagte, meine Hunde seien von "Birds & Animals" an ihn zurückgesendet worden, da sie nicht die erwartete Leistung gezeigt hatten, aber etwas wäre schief gegangen und ich sollte sofort zu ihm kommen.
    Als ich darauf bestand, gab er zu, dass sein Fila Brasilero (ein riesiger, fieser Mastiff) in den Raum eingebrochen war, wo die Chis untergebracht waren und dort ein Blutbad angerichtet hatte. Ich sollte einige tote Hunde identifizieren.
    Ich fuhr sofort zu ihm, nur um die eingefrorenen Körper meiner fünf geliebten kleinen Freunde vorzufinden!

    Ich versuchte, den Umständen entsprechend ruhig zu bleiben und fragte Lorenzo nach den unterschriebenen Exemplaren meiner Verträge und dem schriftlichen Beweis dafür, dass meine Hunde ihm von "Birds & Animals" in guter Gesundheit zugegangen waren.

    Er behauptete, dass er keine Papiere besaß, weil sein Anwalt diese prüfte. Er gab mir einen Scheck über 125.000 mexikanische Pesos und versprach mir, für meine Hunde zu bezahlen, aber als ich versuchte, den Scheck einzulösen, platzte er.

    Durch die Hilfe eines Freundes, der am Film beteiligt war, konnte ich direkt die Rechtsabteilung von "Birds & Animals" kontaktieren. Ich erzählte ihnen alles, was ich wusste, aber zu meiner Überraschung behaupteten sie, dass niemand von "Birds & Animals" jemals meine fünf Chihuahuas gesehen hätte! Daher tat ihnen mein Verlust sehr leid, aber sie konnten mir nicht helfen.
    Dies bedeutete, dass Lorenzo Roca und seine Frau mich belogen hatten. Ich fragte "Birds & Animals" nach einem Exemplar ihres Vertrags mit Norka Herrero und Lorenzo Roca, die als “Norka Animal Productions” tätig waren, aber sie wollten mir keins geben.

    (Der Autor kontaktierte daraufhin den Produzenten, den mexikanischen Co-Produzenten, den Regisseur, erhielt aber nirgends Antwort.)

    Aufgrund des Mangels an Tierschutzgesetzen in Mexiko und der Tatsache, dass ich belogen wurde und "Birds & Animals" niemals die Verträge unterschrieben hat, kann ich wohl nicht viel tun.
    Es war eine bittere, teure und sehr traurige Lektion, die ich lernte: lassen Sie NIE Ihre Hunde außer Sicht, wenn Sie sie lebend wiedersehen wollen. Nicht einmal, wenn Ihnen jemand sagt, dass sie in einem Disney-Film mitspielen sollen.

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    Naaaajaaaa.... Sehr seltsam.
    Aber warum schreibt er dauernd Disney, wenn doch die Hunde weder beim Film dabei waren noch Disney sonstwie Schuld am Unfall hatte?

    Viele Grüße
    Silvia

    Hi,
    das kommt drauf an, ob ich dabei bin oder nicht.
    Bin ich dabei, kann der "Fremde" das vergessen, bis auf einige wenige Auserwählte wie zB meine Sitterin, die Trainerin ist. Mein Mann setzt sich aber inzwischen recht gut durch. Anfangs hat mein Hund auch auf den nicht zuverlässig gehört, immer erst einen fragenden Blick zu mir.
    Bin ich nicht dabei, hört mein Hund wohl ganz gut, bzw die Sitter waren bis jetzt alle zufrieden. Nur eine hat ihn mal konsequent ne Woche an der Schlepp geführt, weil er einmal nicht sofort auf Zuruf gekommen ist.

    Was ich gar nicht leiden kann, ist, wenn Fremde versuchen, irgendwie irgendwelche Kommandos zu geben, wenn ich dabei bin, und sich dann beschweren, dass der Hund nicht hört. Geht GAR NICHT.

    Grüßlis
    Silvia

    JungeJunge ;)
    da kriegst du noch Spaß. Wie wäre es mit Flugboxen? Hast du sowas? Kennen die Hunde das?
    Ich denke, es ist utopisch, die beiden immer zusammen zu lassen, ohne dass etwas passiert. Du wirst einen irgendwie separieren müssen, und sei es eben in einer Box im selben Zimmer. Vor allem wenn du den Rüden noch nicht so lange hast, kannst du dich auf seinen Gehorsam ja nicht verlassen, oder?

    Ich würde trotzdem versuchen, einen Sitter für den Rüden zu finden. Leicht wird's nicht, aber vielleicht hast du Glück und findest jemanden, der Ahnung hat und auch mit einem schwierigeren Hund klarkommt. Meiner Meinung nach braucht man sowieso irgendwann im Hundeleben mal einen Sitter, also warum nicht gleich suchen?

    Oh, was mir noch einfällt: es gibt wohl Chlorophyll-Spray, das man der Hündin hinten aufsprüht, damit sie nicht ganz so lecker riecht. Andere waschen die Vulva mit einer Mischung aus.... war's Apfelessig und Wasser? Weiss nicht genau, such mal hier im Forum dazu, da gab es schon Themen... Aber das wird deinen Rüden wahrscheinlich nur mittelmäßig beeindrucken, ich würde damit rechnen, dass er während ihrer Stehtage völlig abdreht. (Die Reaktion kann sich auch zwischen Läufigkeiten verändern, schlimmer oder besser werden...)

    Ansonsten gute Nerven
    Silvia

    Hi Schopenhauer,
    ich bin mir im Klaren, dass das nicht so das Optimale war. Wie soll ich sagen, ich hatte schon ein schlechtes Gefühl, als ich die Leute sah, mir war blitzartig klar, dass da kein Gehorsam seitens des Hundes oder eine Reaktion der HH zu erwarten war, so komisch wie die rumgeschlichen sind und so kommentarlos, wie sich der Hund aus dem Platz am Wegrand erhoben hat. Nur deshalb bin ich selber dazwischen gegangen.
    Ich hab nur ne leichte, lange Leine gehabt (brauch ich eh kaum), und ich denke, ein geworfener Schlüssel hätte den anderen nicht abgehalten, der war voll in Rage. Gut zielen kann ich nicht, vielleicht hätt ich sogar meinen getroffen :sad2: :sad2:

    Ich hab in dem Moment nur gedacht, super, ein Geschirr, ein Griff an den Rückensteg und die Sache ist geklärt. SCHADE!! Wieder was gelernt :/

    Viele Grüße
    Silvia

    Hi,
    also, es tut mir leid, wenn das jetzt sehr direkt kommt, aber es hört sich für mich hier nach einem typischen Fall von unter-ausgelastetem, verzogenem, verwöhntem Köterchen an!
    Es ist sicher, dass du nix dafür kannst, aber frag mal deine Eltern: Würden sie es sich gefallen lassen, wenn ein Kind so lange mit Spielzeug vor ihnen rum-krakeelt, bis es seinen Willen bekommt? Der Hund kennt ja seine Grenzen nicht! Genauso das mit dem TA und dem Maulkorb. Ein Hund muss lernen, sowas zu ertragen, klar, viele haben Angst, aber wenn Frauchen dabei ist, muss es doch möglich sein, den Hund so zu fixieren, dass er nicht beißen kann.

    Ich weiß nicht. Kannst du mit deinen Eltern reden? Wir kennen sie ja nicht. Hilft es was, wenn du ihnen klar machst, dass sie vielleicht bei einem größeren Hund solche Unarten nie dulden würden? Oder finden sie das alles "nicht soooo schlimm"?

    Allgemein gesagt, kannst du dem Hund sicher noch einiges beibringen, im Sinne von Kommandos, aber wenn deine Eltern nichts ändern, wird sich das Verhalten (fordernd, frech, auf deine Mutter fixiert) nicht ändern.

    Viele Grüße
    Silvia

    Hi,
    also ich denke, es wird für den Hund nicht unbedingt ein Problem, wenn ihr euch auf euren Spaziergängen mit ihm beschäftigt und ihm was beibringt. Es wird für die Halter dann zum Problem, wenn sie denken "der kann das jetzt" und das Gelernte "sehen" wollen, zB, wenn sie selber mit dem Hund gehen. Oder, siehe die Story einer Userin hier (mit dem Hund Bailey), die Leute machen zuhause immer das Gegenteil von dem, was du versuchst, dem Hund beizubringen, und damit machen sie dir die Fortschritte kaputt bzw. verwirren den Hund total. (Kann ja auch aus gutem Willen sein, dass sie mit ihm üben wollen, aber nicht wissen, wie.)

    Was mir nicht so recht einleuchtet, ist die Frage, warum sie denn einen Hund haben. Aber naja, hilft nix zur Sache.

    Ich finde es super, dass ihr euch da engagiert.
    Bei Gassigängern in der Nachbarschaft wäre ich allerdings vorsichtig, mit einem unerzogenen Schäfimix kann ein normaler Jugendlicher mE überfordert sein. Kommt aber auch drauf an, wie das Sozialverhalten von dem Schäfimix ist.

    Viele Grüße
    Silvia

    Huhu,
    auf jeden Fall würde ich ihn auch an seinem Platz anleinen, wenn er von selber da nicht liegenbleibt. Ich finde das nicht zu krass. Mich würde es nerven, wenn ich eigentlich Besuch habe und der Hund ignoriert werden soll und dann muss ich ihn wieder und wieder korrigieren. Zumal das bei sonem Kaliber ja auch nicht so schnell erledigt ist wie bei einem Kleinhund. Und: du hast ja auch gerade beschrieben, dass es vom Timing her nicht ganz klar ist, wann er reagiert - also kannst du gar nicht wirklich souverän sein, wenn du dauernd denkst "könnte sein, dass er aufsteht".

    Außerdem lernt er so schneller, dass er absolut liegen zu bleiben hat - er hat nämlich gar keine Möglichkeit, es nicht zu tun ;)

    Viele Grüße
    Silvia