Beiträge von silvi-p

    Hallo Jule,
    ich denke, dadurch, dass geklickert wird bzw. die Bestätigung mit Spiel/Futter gerade beim ersten Tor ganz schnell erfolgen kann, ist das beestimmt auch für einen zurückhaltenden Hund ne gute Methode. Auch ein Schosshund kann das kapieren und Freude dran kriegen (bzw - mir erschließt sich nicht, was du mit "auch für einen Schoßhund geeignet?" meinst - das Problem wäre dann sicher nicht der Hund, das Problem wäre der Halter, der ihn nicht motiviert kriegt. Mein Hund ist auch kein Hütehund und hat Spaß am Klickern.)

    Probleme bei diesem Aufbau in einer Trainingsgruppe würde ich eher darin sehen, dass das bei 1x Training pro Woche sehr, sehr lange dauern wird und auf die Teams sehr individuell eingegangen werden muss. Sprich, Hund 1 wird bei 2 Toren sein, während Hund 2 schon bei 4 Toren ist; das muss man sich dann merken oder Buch führen. Ich glaube, dieser Aufbau ist eher was für Leute, die das alleine im Garten machen können (die wissen, wie man den Hund motiviert und was man bei Problemchen macht und die ein gutes Timing für die Belohnung haben).

    Was denken andere?
    Grüßle
    Silvia

    Huhu,
    ich warte nur noch auf das Equipment, dann werde ich das nach Pitus Seite durchführen. Bis jetzt hat mein Hund den Slalom noch nicht wirklich verinnerlicht (hatten auch öfter Trainerwechsel, damit auch "Methodenwechsel"), und ich will das Thema jetzt mal vom Tisch haben.
    Mein Mann hat gemeint, er würde mir die Tore bauen. Ich klicker dann (wie auf Pitus Seite eben beschrieben), vielleicht stell ich die Tore auch schräg, mal sehen, wie's mein Hund annimmt. Werde hoffentlich nur Positives zu berichten haben :)

    Viele Grüße
    Silvia

    Huhu,
    check doch mal auf der Tasso-Website, ob in deiner Region ein Windhund oder etwas ähnliches gesucht wird. Wenn er entlaufen ist, hilft auch schon eine Angabe, dass er heute an Ort X gesehen wurde, auch wenn du ihn morgen nicht mehr siehst!
    Ansonsten würde ich ihm Futter hinwerfen, immer etwas näher an irgendwas abschließbares (Garten, Schuppen?), um ihn mal "festzusetzen". Dann kannst du immer noch den TS rufen oder am Hund, wenn er sich anfassen lässt, nach einer Marke oder so suchen.
    Wenn nix zu erkennen ist, TS und Polizei informieren.

    So würde ich's machen.
    Viele Grüße
    Silvia

    Doch,
    Respekt halte ich für unabdingbar. Klar, gibt halt verschiedene Charaktere, der eine hat einen "eingebauten" Respekt, der nächste ist unerschütterlich eigenständig. ME muss man einem Hund auch mal sagen können "das war Sch***, das geht nicht", gerade wenn man nicht der ideale, fehlerlose Hundehalter ist und entweder irgendwann mal Fehler gemacht hat oder einen Hund übernimmt, der erstmal Sachen austestet, die man nicht ignorieren kann.
    Mein Hund hat definitiv Respekt vor mir, wenn ich die Hände in die Hüften stemme und ihn vornübergebeugt laut anknurre, duckt er sich seitlich weg, legt die Ohren an und versucht, einen "sicheren Hafen" wie sein Körbchen zu erreichen. Dort steht er normal und wedelt beschwichtigend, guckt mich sehr interessiert an, als ob er fragen würde "jetzt wieder alles gut?" Draußen reagiert er ähnlich auf einen lauten, bösen Anschiss und geht dazu meist die nächsten Meter freiwillig bei mir.
    Ich verstehe auch nicht, wieso gerade Männer oftmals von Hunden nicht respektiert werden - der Typ von dem Schäferhund gestern in der unsäglichen Reportage auf Sat1, der Typ mit dem Ridgebackmix, der dann abgegeben wurde, bei Rütter.

    Viele Grüße
    Silvia

    Huhu,
    Also mein Mann war ja schon sehr müde, als wir das Dingens geguckt haben. Sein halbwaches Fazit, als er ins Bett schlurfte: "Das ist viel zuviel Stress." Trifft's genau, mehr braucht man dazu gar nicht sagen.

    Fall 1, gestresster Hund, der noch mehr gestresst wurde, Fall 2, gestresste Frau, gestresste Hunde, Stillstand im Stress.

    Unglaublich fand ich auch das mit der Prägephase und danach is fertich.
    Komisch, dass mein Hund dann das Ubahnfahren noch gelernt hat, mit sagenhaften 1,5 Jahren! Was macht man denn dann eigentlich mit den nordischen Rassen zB, die von sich aus sehr selbständig sind? Sind die total untherapierbar?

    Was ich gut fand, war die Aussage mit dem Schwanzwedeln. Ich kenn ja diesen Hundekindergarten nicht, aber manche Leute, die sowas anbieten, haben echt erschreckend wenig Ahnung von der Materie. Allein, dass die Frau aus der HuTa so überrascht war, dass Schwanzwedeln auch was anderes sein kann als Freude, gibt mir zu denken. (Aber ich denke schon, dass Hunde sich richtig freuen können!!)
    Ich denke auch, dass man mit dem Schäfi mit Leckerli hätte arbeiten können. Es ist nur immer wieder total schwierig mit dem Unterschied zwischen Locken und Belohnen, zwischen Futterspender und tatsächlicher Orientierung am Führer. Ist doch gut, wenn er sich mit Futter so motivieren lässt - warum nicht nutzen!?!? Für den Schäfi wäre alles im Training Stress gewesen, egal wie man es aufzieht, denn es ging ja immer um sein Frauchen. Ich habe mich auch gefragt, ob der nicht katastrophal unterfordert ist...!

    Naja, zur zweiten Familie ist wenig zu sagen. Ich dachte auch, die Frau ist doch engagiert, warum kann man dann nicht mehr Management-Maßnahmen einführen und Training auf getrennten Spaziergängen machen. Da ist das Konzept von HW wohl zu begrenzt.

    Aber so schriftlich aus der Ferne lässt es sich ja immer schön "reden".

    Grüßle
    Silvia

    Hallo,
    ich habe einen Riesen-Zwergpinscher und kenne einige, die dasselbe Problem mit Pinschern oder manchmal Zwergpinschern haben. Mein Hund hatte das auch schon. Es ist unterschiedlich, wie hartnäckig es ist.
    Ich würde deiner Hündin das mit dem Kleben antun. Je weniger du dich beeinflussen lässt, desto weniger wird sie sich anstellen! Da muss sie durch, sonst hat das nie ein Ende. Es gibt sehr viele Tipps dazu... Hier das, woran ich mich spontan erinnere:
    - Hydrokolloidpflaster (Apotheke) - hält die Haut feucht.
    - Mielosan (?) (Creme - vom TA)
    - bei sehr schwerwiegenden Fällen Cortisoncreme
    - Propoliscreme (auf Propolisgehalt achten, nicht bloß so 5%)
    - Calendulacreme
    Ich persönlich habe meinen Hund zu 99% des Tages um mich und kann aufpassen, dass er sich nicht so sehr die Ohren schüttelt (ich greife sanft auf den Kopf, damit die Ohren nicht so schlackern).

    Guck mal im schnauzer-pinscher-portal (de) oder im zp-forum (ganz wichtig mit bindestrich), dort musst du dich zwar registrieren, aber da wird dir sicher geholfen!!

    Viele Grüße
    Silvia

    Huhu,
    da schließ ich mich delchen an.
    Es geht nur mit dem Ordnungsamt und am besten ist es, wenn mehrere Hundehalter, möglichst mit Nachweisen wie TA-Rechnungen, zum Ordnungsamt mitgehen und ihr gemeinsam Anzeige erstattet.

    Sicherlich ist die Aggressivität nur ein Symptom, aber wenn der Mann uneinsichtig ist, könnt ihr froh sein, wenn da überhaupt was passiert und ihr (und die anderen HH) mehr Frieden kriegt, weil zumindest der MK an der Hündin dran ist.
    Wenn der alte Mann aber ganz uneinsichtig ist, wird er ihr eh keinen MK aufziehen, dann ist eben nix gewonnen....!

    Sowas ist immer schwierig.
    Viele Grüße
    Silvia

    Hm.

    also irgendwie....

    Zitat

    Man kann nicht jedes Tier retten. Und ich kann nicht jedes einzelne Tier bemitleiden.

    Zitat

    Ich spreche Hundehalter auf Spaziergängen an wenn die ihren Hund schlagen, wenn dieser erst nach mehrmaligen Rufen zum HH gekommen ist. Und ich rede auch mit Leuten die der Meinung sind, dass Stöckchenwerfen so toll ist.

    widerspricht sich das doch?
    Was Alina macht, ist doch genau dasselbe in grün? Sie spricht Sachen an, von denen sie meint, dass sie nicht in Ordnung sind.

    Ansonsten bin ich der Meinung, dass es völlig egal ist, wer SCHLECHTER dran ist als der andere - der Hund auf dem Land im Zwinger oder der Stadthund mit zuwenig Bewegung - es geht BEIDEN schlecht.

    Nur: ich kann mir halt keinen Dalmatiner kaufen und hoffen, dass er ja vielleicht doch nicht so viel laufen muss.
    Genauso muss ich halt verstehen, dass der Hund auch ein Sensibelchen sein könnte, der es schlecht verträgt, wenn er draußen allein gelassen wird.

    Ob es sich hier um ein Sensibelchen, Unterauslastung oder Austesten handelt, kann ich nicht beurteilen, das kann keiner. Die Threadstarterin hat den Eindruck, dass es Austesten ist, so beschreibt sie es auch - klar kriegt man dann auch diesen Eindruck.
    Das hilft nur nicht weiter, denn man kann einem Hund einfach nicht die Schnauze zuhalten und dann bellt er nicht mehr. Ignorieren klappt nicht, also was dann? Discs?

    Ich wüßte auch nicht, was ich tun sollte. Aber wenn Dauerbespaßung so abgelehnt wird, warum werden dann immer neue Spielzeuge angeschafft und der Zwinger umgestaltet? Das geht doch in dieselbe Richtung?
    Mir fällt nur "mehr Arbeit, richtige Arbeit" ein. Was isses denn überhaupt für ne Rasse?

    Nichts für ungut.
    Viele Grüße
    Silvia