Tja,
das ist wahnsinnig verschieden.
Bei meinem Ersthund bemerke ich negativen Stress vor allem durch "Abmelden" (schnüffeln, mich ein wenig meiden, verhalten laufen, mich wenig ansehen). Bin ich nicht die Quelle seines negativen Stresses, schleckt er oder steht auch ganz still (teilw. erhobene Vorderpfote). Positiver Stress drückt sich bei ihm vor allem durch viel Springen aus, vor mir hochspringen, und durch freies, gelöstes Laufen (DANN bietet er auch Dinge an). Und mit dem euch bestimmten "junkie"-blick (sehr selten). Er gibt überhaupt keinen Laut, weder bei positivem noch bei negativem Stress.
Bei meinem Zweithund drückt sich positiver Stress durch totale Körperspannung aus, der ganze Hund vibriert, und manchmal bellt er dann auch. Er rennt mehr, als dass er springt. Negativer Stress dagegen sieht man an Stillstand, prüfenden Blicken zu mir, oder auch manchmal an verhaltenem Laufen (seltener als beim Ersthund). Seine Mimik ist da auch ganz ausgeprägt, an den Ohren sehe ich eigentlich alles.
Grüßle
silvia