Beiträge von silvi-p

    Hm, was ist ein "guter" Hund?
    Mein Zweithund ist für mich ein perfekter Hund. Er ist immer gesprächsbereit, hat grundsätzlich eine positive Einstellung zu Mensch und Tier und kann auch mal spritzig sein.
    In anderen Händen... hätte er sich durchaus in einen Tyrannen verwandeln können. Die ewige Futtersuche. Das Anhängliche, der Arbeitswille... Erhalten hätte er sich sicher die positive Grundeinstellung, aber - wäre das noch aufgefallen? Wenn er nervt und nervt und immer am Rockzipfel hängt?
    Ich glaube, dieser Aspekt würde nicht verloren gehen, weil es ganz klar Anlage/Charakter ist.

    Bei meinem Ersthund ist es anders. Im ersten Jahr sind ihm mehrere blöde Sachen passiert bzw er wurde nicht so richtig gefördert/erzogen. Da ist viel verschütt gegangen, aber so richtig - ihm fehlte eben diese "positive Grundeinstellung", sodass die zusätzlichen ungünstigen Faktoren auf nährreichen Boden fielen. Ganz, ganz langsam kommt es nun wieder zurück - und er ist jetzt über 8 Jahre alt... (Wir haben auch selber Fehler gemacht, ganz klar.)

    Für mich ist klar - die Grundlage bleibt und kann auch immer wieder "abgerufen" werden. Sammeln sich aber negative Faktoren, kann sie ziemlich verschüttet werden. Je nach Stabilität der Grundlage schneller oder langsamer, nachhaltiger oder eher vorübergehend.

    Grüßle
    Silvia

    Hallo,
    im Grunde ist richtig, was Bubuka sagt. Allerdings hat jeweils der Veranstalter das sogenannte Hausrecht und kann festlegen, welche Impfungen die teilnehmenden Hunde haben müssen. Hatte ich mal an einer Ausstellung, da MUSSTEN die Hunde 8-fach geimpft sein. :(
    Du musst es also beim Veranstalter erfragen oder erlesen.

    Bei Agi-Turnieren wird inzwischen nur noch die Tollwutimpfung nachgeguckt. Die muss halt gültig sein, also der Termin unter "gültig bis" darf noch nicht vorbei sein. Egal, ob das 2015 oder 2013 ist.
    Doof, aber isso.
    Viele Grüße
    Silvia

    whow, Minnie26... das ist echt heftig! Hoffentlich stellt es sich als falsch heraus.

    Bei mir haben wir nun rausgefunden, woran es lag, dass ich so eine hohe Nachzahlung hatte.
    Das Thermostat, das die Therme regelt, ist im Wohnzimmer und stand die ganze Zeit (seit Ende 2011!!!!!) auf 25°.
    Diese werden ja niemals nicht erreicht, weder im Wohnzimmer noch sonstwo in der Wohnung, und daher ist die Therme komplett durchgelaufen - also halt mit Ausnahme der paar Wochen Sommer, wo es natürlich unter dem Dach auch sehr warm wird.

    Toll, echt! Jetzt ist es natürlich runtergestellt. Aber im Winter - da hab ich keine Ahnung, was ich machen soll. Stell ich das Thermostat runter, so auf 17°, geht die Therme nie an, ergo kann ich auch nicht heizen (Heizkörper anmachen). Stelle ich das Thermostat auf 20°, bollert die Therme durch, denn 20° werden niemals erreicht, weil es überall so sehr zieht und im Wohnzimmer, wo das Thermostat ja hängt, mit 3,50m Höhe (Dachgiebel) und 3 Außenseiten schon gar nicht.
    Ich hab keine Ahnung, wie ich im Winter heizen soll. Das macht mir die Wohnung total madig. Ich find sie superschnucklig und schön, auch egal, dass da in Sommernächten die Jugend vor der Tür Halligalli macht. Aber wenn ich sie nicht warm kriege, kann ich es vergessen!
    (Ich arbeite von zuhause und kann da ja nicht die ganze Zeit frieren!)
    Viele Grüße
    Silvia

    Huhu,
    ich kenne zwei Golden Retriever aus Leistungszucht, Annie und Chita von Lumis Golden.
    Richtig persönlich kenn ich sie nicht, wir trainieren zusammen, aber die gucken mich NICHTMAL mit dem A*** an ;)
    Sie sind extrem auf Herrchen/Frauchen geprägt (er Chita, sie Annie) und sind verrückt nach Arbeit. Super Gehorsam. Die Farbe und Statur der beiden ist wunderschön, schlank und schön dunkel. Allerdings sind sie beide wohl etwas zickig, da passe ich immer etwas auf, so nach dem Motto, stör nicht, ich bin am Arbeiten, oder ist es doch eher etwas Eifersucht? Weiß nicht so recht.
    Von wegen zum irgendwem hinrennen - null und nada. Aber so gar nicht.
    Ich bin nicht sicher, wie viel Dummy mit den beiden gemacht wird, aber grundsätzlich machen die Besitzer das, und die beiden haben da wohl auch schöne Leistungen gebracht (oder es kann auch nur Chita gewesen sein, weiß nicht mehr - Annie war viel doof verletzt).

    Jedenfalls ernsthafte Arbeitshunde, fordernd und äußerst gut ausbildbar.
    Grüßle
    Silvia

    Huhu,
    hach, ist das schön, lauter Campinggeschichten!
    Wir waren 2x zelten, aber relativ "langweilig" im Vergleich.
    Einmal Frankreich, letztes Jahr im April, Campingplatz. Der Platz war top, Cote d'azur, aber leider teilweise sehr verregnet. Und gerade jetzt vor 2 Wochen, Italien, Campingplatz direkt am Meer, traumhaft, aber mich haben leider die Mücken (auch tagsüber!) total gequält. Und ich glaube, wir hatten einen Floh im Schlafzelt... sehr ätzend :(

    Die Hunde schlafen in ihrer (großen!) Box, die sie auch von zuhause kennen. Wir bauen immer quasi eine 2-Zimmer-Wohnung auf, ein mannhohes Wurfzelt von Quechua (Base Seconds) und ein normales Iglu-Zelt (ein günstiges für 2 Personen). Das Wurfzelt ist quasi Abstellraum, das Iglu ist unser Schlafzimmer. Die Box steht im Wurfzelt.
    Meine Hunde bzw. mein älterer Hund ist zwar sehr wachsam, aber zum Glück hatten wir nachts auf den Plätzen immer Ruhe. Tagsüber habe ich sie am Anbindepflock, selten mal frei (da der Ersthund eben zum Bewachen neigt und ich nicht will, dass er möglicherweise zu Leuten hinrennt) - aber wenn, dann war das richtig cool :) :)

    Einmal haben wir eine Paddeltour auf dem Regen in Nordbayern gemacht, das wäre sehr geil gewesen, wenn es nicht auch fast durchgehend geregnet hätte. Maus war damals Einzelhund und hat es anstandslos mitgemacht, die eine Nacht hat er im Zelt geschlafen. Das war auch schön, Hund so mit dabei in der Halbwildnis :) und natürlich im Schlafsack.

    Oh, und einmal haben wir auf dem Zeltplatz in Oberammergau übernachtet, da gibt es solche Tipis. Dort leider auch Regen, Regen, Regen. Wir hatten zu diesem Zeitpunkt keine Stoffbox für Maus und haben die Flugbox ins Tipi gestellt (wir waren zufällig alleine in einem). Ich weiß noch wie heute - als ich duschen gegangen bin, ist der Hund abgedreht, hat in die Gittertür der Box gebissen und sich dabei Lefze und Zahnfleisch aufgerissen, konnte aber irgendwie das Maul nicht mehr richtig aufmachen, hing damit in der Tür fest. Und nun mach mal die Gittertür auf... Hui, das war ein Theater. Naja, im Endeffekt nichts Schlimmes passiert, aber mein Ex ist wegen dem Blut dann doch erschrocken.

    Und nun brauche ich bald einen Bus oder ein Kompakt-Wohnmobil oder sowas :) Wer was weiß, bitte melden!
    Grüßle
    Silvia

    Nene!
    Das ist definitiv so, jeder Mieter hat einen eigenen Vertrag, und der Vermieter DARF bei jedem anders entscheiden. Das ist doch Sache des Vermieters, wieso soll der sich bei verschiedenen Wohnungen immer gleich verhalten müssen?
    Es kann sich ja auch zB eine Hausverwaltung überlegen, ab einem bestimmten Jahr KEINE Hunde MEHR zu erlauben, da ist dann ja auch Essig mit Leuten, die neu einziehen wollen, die haben halt Pech gehabt.

    Und ich würde auch ganz klar sagen, dass die gewerbliche Nutzung des Büros eine andere Sache ist als die Wohnraumnutzung im Rest des Hauses. Allein das sieht für mich nach einem Grund aus, der hier zählen würde:

    Zitat

    "Der Vermieter kann die Erlaubniserteilung daher nicht ohne weiteres verweigern, wenn schon andere Mieter des Hauses ein Haustier halten."


    Grüßle
    Silvia

    Hallöle,
    also Zwergpinscher sind sehr vielfältig :D
    Es gibt vom selbstbewussten, fordernden Charakter bis zum führerweichen "ich mach alles für Mama, aber auch erst, wenn sie es sagt"-Typ fast alles. Sensibel sind sie trotzdem (!), äußerst aufmerksam, führerbezogen.
    Es gibt einige ursprüngliche Eigenschaften, die manchmal noch durchkommen und mit denen nicht alle Hundebesitzer so klarkommen. Da wären Wachsamkeit - nicht verwechseln mit Kläfferei - also das Kommentieren von Dingen draußen, vor der Wohnungstür etc - je nach Wohnlage tolerabel, aber, wenn gegeben, schlecht völlig abzustellen *grummel*. Und es gibt einige mit Jagdtrieb in verschiedenen Abstufungen, hier würd ich den Züchter eingehend nach den Elterntieren befragen.
    Manchmal sind ZP Ein-Mann-Hunde, schießen sich auf eine Person ein, die dann die ganze Welt bedeutet - manchmal kann man gegensteuern, andere sind einfach so. Es ist aber auch hart, diese kleinen Nubbels emotionslos anderen zu übergeben, damit man selber nicht zu sehr rumtüddelt... ;)
    Viele sind inzwischen aber hauptsächlich lustige kleine Hunde, die gut zu motivieren, verschmust und unauffällig sind, wenn auch im Sport manchmal etwas wahnsinnig! (das meine ich positiv!)
    Achso, ja: mit Kläfferei meine ich Bellen aus Unsicherheit, fremde Menschen anbellen, fremde Hunde anbellen etc., das ist für mich Erziehungssache und auch Typsache, meine beiden Kläffen nicht, wenn die Laut geben, dann geht's um was anderes.
    Ich hoffe, ich konnte dir helfen :) ansonsten: http://www.zwergpinscher-forum.de
    Viele Grüße
    Silvia

    Zitat

    Zwergpinscher? Echt? Die sind doch soo "fipselig" (zart, zerbrechlich) mMn.

    Huhu,
    leider hält sich dieses Bild der ZP hartnäckig, obwohl es schon längst veraltet ist oder sich auf Hunde bezieht, von denen der TA sagt, dass sie Zwergpinscher sind, bei denen jeder normale Züchter aber die Hände über dem Kopf zusammenschlägt - aus den Kleinanzeigen, ohne Papiere etc.

    DAS sind Zwergpinscher, die typisch aussehen (der Rote ca 30-31cm Schulter, mein Schwarzer ~33cm) - die haben Brust, Knochen und einen längeren Fang mit parallelen Linien.

    Externer Inhalt imageshack.us
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Ich kenne einige Dobermann-Zwergpinscher-WGs, und das funktioniert hervorragend, und Dobis sind ja auch eher grobmotorisch veranlagt *hüstel*.
    Viele Grüße
    Silvia

    Huhu,
    für mich hört sich das ziemlich nach einem verunsicherten, gestressten Tierchen an.

    Er schläft tagsüber nur in 15 Min-Blöcken? Das ist viiiiiel zu wenig. Welpen brauchen, bei üblicher Sozialisierung (mal in die Stadt, mal Autofahren, mal Tiere gucken gehen, draußen Blümchen anschauen, andere Hunde treffen etc.) viel Schlaf, um diese Hirnanstrengung zu verarbeiten. Ich frage mich auch, wie lange ihr außer Haus seid? Was macht ihr so mit dem Welpen, wie ist der Tagesablauf? Er muss doch noch häufig raus, wie macht ihr das?
    Normalerweise sollte Welpi tagsüber genügend Ruhe finden, um die Outdoor- und Trainingseinheiten zu verdauen. Bei euch hört es sich nicht so an?

    Wenn das Tierchen natürlich verunsichert ist (gehen die jetzt wieder??), wird es euch ständig hinterherdappeln und dabei irgendwann vor Müdigkeit aufdrehen (wie Kinder...), sodass natürlich dann im Spiel alles nur noch wilder wird. Möglich, dass er dann vor lauter Aufregung und auch Streß häufiger pieseln muss! Ruhephasen sind das A und O!

    Ich weiß nicht, wie habt ihr euch denn das alles vorgestellt?
    Grüßle
    Silvia