Beiträge von silvi-p

    Aaah danke, ja natürlich, nach hinten bestätigen! *headslap*
    @Bea11, stimmt, habe ich vergessen, zu schreiben. 1 Schritt klappt zu 95%. Ich werde das aber mal machen, dass ich den einen Schritt auch schon "energischer" und nicht so verhalten mache.
    @Einstein51, ich halte da kein Leckerli hin. Ich mache das eher über Shapen, also dass sie mir das Richtige anbieten soll. In diesem Sinne ist sie vielleicht zu ungeduldig oder ich bewege mich falsch.
    Ich werde mal die Kleinigkeiten umsetzen, zB eindrehen vor dem Füttern, vielleicht hilft das auch schon.

    Sie hat halt einen größeren Arbeitsabstand, auch draußen. *seufz*
    Vielleicht stell ich mal ein Video ein...
    Grüßle
    Silvia

    Huhu,
    ich übe fleißig mit meiner kleinen Dee für die BH. Für den Termin im Herbst wird es etwas knapp, aber wir können auch bis zum Frühjahr warten.
    Momentan hänge ich am Fuß-Gehen.
    Sie hat die GS verstanden, da braucht es nur Feintuning (manchmal sitzt sie etwas schräg).
    Wir haben viel Bierdeckel-Bewegungen gemacht - 90°-Drehungen linksrum und rechtsrum, das hat sie auch verstanden. Kehrtwende kann sie noch nicht so gut. Abrufen aus dem Platz ist ok, auch Feintuning.
    Jetzt wollte ich mit dem Laufen anfangen, aber ich finde momentan keinen rechten Modus.

    Bin ich relativ verhalten, geht sie 2-3 Schritte schön und bricht dann nach vorne/leicht seitlich aus. Hält dabei aber den Blickkontakt. Ich gehe aber auch nicht in normaler Geschwindigkeit, sondern langsamer.
    Gehe ich in normaler Geschwindigkeit (mit hängenden Armen oder gewinkelten Ellenbogen), schafft sie es fast gar nicht, eng bei mir zu bleiben, sondern bricht noch schneller aus.
    Noch langsamer möchte ich nicht gehen... oder würde das Sinn machen?

    Hat jemand Ideen?
    Ich habe ein wenig gestöbert und mir erstmal gemerkt, es an einer seitlichen Begrenzung zu versuchen, vielleicht hilft das.
    Ansonsten?
    Viele Grüße
    Silvia

    Hm,
    also drei Wochen finde ich für Leinenführigkeit überhaupt nicht lange. Dazu noch in einem Alter, in dem sie alles andere im Kopf haben als dich ;)
    Was RafiLe sagt, stimmt schon irgendwie. Die Ausstrahlung ist sehr wichtig. Zudem würde ich versuchen, mich nicht vom Hund hetzen zu lassen. Geh ruhig einfach mal insgesamt etwas langsamer als üblich auf dem Gassigang, achte auf deine Bauchmuskeln, lass die dabei locker. Dazu noch stetige, ruhige Korrektur. Das _muss_ sich irgendwann auf den Hund übertragen ;)
    (Meine Border-Junghündin hat damit auch ein Thema. Ist klar, Border wollen einfach vorne sein. Aber nicht mit mir. Bin heute mit allen 3 angeleint 1,5h im Wald gewesen. Ich weiß schon gar nicht mehr, wie oft ich korrigiert habe - aber ich war ziemlich zufrieden, denn meine Lieblingsviecher haben bald gemerkt, dass heute Langeweile angesagt ist und die Kleine hat sich sehr oft schon selber korrigiert. Ich schiebe es auf meine "ich bin doch hier nicht auf der Flucht"-Haltung und die lockeren Bauchmuskeln :) )
    Grüßle
    Silvia

    Ich fand's meeegahart.
    Noch am Samstag habe ich zu meinem Freund gesagt, nee, Dressur gucke ich mir im Fernsehen nicht mehr an. Am Sonntag hat es mich dann doch interessiert, weil ich die News gelesen habe. Also in der Mediathek die Einzel-Pflicht vom Samstag angeguckt. Ich war zuerst positiv überrascht von Dujardin und der Deutschen, das sah schon viel entspannter aus, als das, was ich erwartet hatte - aber dann dachte ich mir, warte, der Gal soll doch auch noch kommen, mal gucken, warum der nicht vorne dabei war. Ich bin fast vom Stuhl gefallen. Ich war echt geschockt. Der fehlende Stillstand zu Beginn und dann die ganzen Fehler und das Gefühl, das Pferd explodiert gleich und/oder kriegt einen Nervenzusammenbruch... das war so traurig.
    Natürlich ist es schön, dass Bröring-Sprehe damit Silber gewonnen hat, es war ja auch verdient.
    Aber solche Bilder von Gal zu sehen, im Hinterkopf das Drama um Totilas... Die Dressur und ich, das wird wohl nix mehr. Mir fällt bald selber das Atmen schwer, wenn ich die armen "Viecher" sehe.
    Das hat mich echt beschäftigt.
    *kopfschüttelnd*
    Grüßle
    Silvia

    Superschön war auch Donaueschingen...
    Mit Pick. Pick ist quasi Dis-sicher, "idiotensicher", der ist sooooooo brav.
    Ich gehe den Parcours ab und jedesmal an einer Stelle - 180-Grad-Kehre mit drei Sprüngen, also Sprung vor, Sprung nach links, Sprung zurück - denke ich "wer schreit denn da am Parcours so rum". Da war ein Hund, der sich während der Begehung meeeega aufgeregt hat, Laute wie Babyschreien.
    Ergebnis: ich habe die mittlere Hürde der Kehre gar nicht wahrgenommen, laufe das Ding wie am Schnürchen, lasse Pick vorspringen, leite die Kehre ein, lasse ihn zurückspringen und bin völlig konsterniert, als der Dis-Pfiff erfolgt.
    Tja. Mal wieder ein Fall für mentales Traininig :)
    Grüßle
    Silvia

    Zitat

    Wenn sich alle einfach mal ihren Hund anschauen, ihn realistisch bewerten und danach ausbilden würden, müssten wir sone komische Diskussion gar nicht führen. Gut oder schlecht ausbilden kann man letztendlich jeden Hund.


    Tja, wenn das mal so einfach wäre.
    Beim dritten Hund ist es mir glasklar. Hund 1 = 3 Trainer, die jeder was anderes sagten (und gegen eine musste ich auf jedem Turnier antreten, ächz, war das ätzend), Hund 2 = gutes Gefühl gehabt, aber nicht die Mittel und das sichere Wissen, Hund 3 = sicheres Gefühl, leider wenig Mittel, Wissen enorm angewachsen.

    Ein Anfänger kann das nicht leisten. Und je nachdem, wo du als Anfänger landest, mit welcher Zielsetzung trainiert wird, kann es so oder so enden. Als Anfänger kann man ja auch selber gar nicht abschätzen, was man will. Soooooo viele Leute, die als "nur mal so" angefangen haben, habe ich dann auf mehreren Turnieren wiedergetroffen.
    Es geht ja keiner hin und informiert sich vor einem Kurs über gängige Ausbildungsmethoden, Zielsetzungen etc. Warum auch, man vertraut eben dem Trainer.

    Grüßle
    Silvia