Beiträge von silvi-p

    Hm, also....
    neben den jeweiligen Macken, in denen alle ja schon die Weltmeisterschaft gewonnen haben, haben meine folgendes (achso, sie sind alle auch "von-und-zus", weil das fast alle erwähnen):

    Die Maus, die alte Kartoffel, der alte Sack, kurz: Lima: BH, Ausdauerprüfung, Wesenstest des PSK, Agi A3, aber dann aufgrund von Rückenproblematik berentet. Ausstellungen wegen Übergröße absolut ausgeschlossen :)

    Der allerbeste Putzel, Fuzzi, genannt PICK: Körung des PSK (beinhaltet BH und Ausdauerprüfung als Voraussetzung, ist eine Art Wesenstest und eine Formbewertung); er ist "Klubsieger" (3x V1 auf Ausstellungen, muss ich noch beantragen) und, joah, ein paar Treppchenplätze im A3 haben wir auch ergattert.

    Und die kleine Wilde, das Määäädchen, meine Feine hat bis jetzt nur die BH, Turniere will ich 2017 angehen. Ausstellungen sind aufgrund des Rückbisses ja ausgeschlossen.

    Alle schön weitertrainieren :) Freut mich, dass so viele hier fleißig sind!
    Grüßle
    Silvia

    @Brizo,
    nur kurz zwei Dinge - ich würde die Grids (mehrere Sprünge geradeaus) weit vor die Übungen zur Versammlung stellen. Dort soll der Hund ja "das Springen an sich" lernen - eine runde Form, einen guten Rhythmus, Absprungpunkte bei geradeaus-Sprüngen. Das wird ja alles schwieriger, wenn du dann an cik&cap gehst, also "trotz" engem Rumkommen noch einen schönen Stil willst. Weißt, was ich meine?
    Richtungskommandos ja, aber ich würde diese Sequenzen mit cik&cap erst nach der Arbeit in den Grids hochlegen. Die cik/cap-Übungen im flachen oder mit mini/midi-Hürden würde ich auch nicht so ewig gestalten, das lernen die sehr schnell, und ich finde, es bringt nix, mit dem 9-monatigen Hund schon ewig durch die Ausleger und Tunnel zu rennen, um cik/cap in Sequenzen zu üben.
    Zur Wand - üblicherweise machst du RC zuerst am Steg, da der Abgang schmaler und die Zone kürzer ist und der Hund so die nötigen Fähigkeiten "sauberer" erlernt. Die Wand schieben die meisten nur hinterher, flacher anfangen, nicht zuviel rummachen, relativ schnell auf Endhöhe (Hund ist ja dann meist schon ausgewachsen). Kaum ein Hund, der RC am Steg gelernt hat, fängt an der Wand plötzlich an, riesige Sätze zu machen, außer es ist ein großrahmiger Mali oder so, bei dem die Galloppade einfach zu große Schrittlängen vorgibt.
    Wenn du dich gegen RC am Steg entscheidest, würde ich darauf achten, dass du die Wand als "vöööööllig anderes Gerät" bearbeitest, wenn du da RC willst. Um nicht in die Falle zu tappen, dass dein Hund 2/2 dort anbietet, weil er es am Steg lernt, würde ich die Wand mit der box machen (dem Rahmen, kennst?). Das geht am Boden los, sodass der Hund, wenn er dann an die Wand geht, schon eine Vorstellung hat, was er zu tun hat, das macht es sicherer.
    Grüßle
    Silvia

    Ich bin "gemischt" vorgegangen. Dee hat viele Wortkommandos gelernt (hauptsächlich Richtungen, aber auch für Geräte). Inzwischen, wo wir ein bissel längere Sequenzen machen können, unterstütze ich die aber mit Körpersprache, um ihr Sicherheit zu geben. Erst war sie verwirrt, dass sie doch nicht alles alleine machen muss, jetzt geht es gut :) War bei mir sowieso Pflicht, weil ich ja RC trainiere und das nicht ohne Wortkommandos geht. Sie hat aber auch ein "check" (an die Hand) und ein "come" (lap turn), die total unabhängig von der Körpersprache sind.
    Beim Training, zB bei Verleitungssituationen wie Tunnel unter Wand, übe ich das so, dass ich sie davor setze und festhalte. Ich sage dann, was ich will und schaue, ob sie da hinguckt. Wenn sie also beispielsweise auf mein geflüstertes "durch, durch" auch den Tunnel ansieht, kommt ein knappes "jawoll" (kennt sie), und sie darf los. Wenn sie dagegen die Wand ansieht, darf sie natürlich nicht los und bekommt ein sehr nettes Abbruchkommando und nochmal die Aufforderung. Ich bilde mir ein, das versteht sie ;) Das Gucken kennt sie von der Startsituation, wo sie auf Kommando den ersten Sprung (oder was sie dafür hält) ansieht.
    Bei den RC sind wir ja gerade an Wendungen, und da wir ganz am Anfang sind, machen wir sie nur am Abgang vom Steg. Da mache ich es genauso, also ich sage ihr zB "auf-auf-vor" und will sehen, dass sie sich geradeaus ausrichtet. Manchmal ist es halt echt nur minimal. Der Vorteil ist, dass sie meine Position dadurch ausblendet.
    Grüßle
    Silvia

    Ja, naja, was ist ein Hype?
    Ich denke, wir hier und die paar Verrückten, die sich auf FB in den RC-Gruppen tümmeln, machen noch keinen Hype. Beziehungsweise glaube ich auch, dass es viele versuchen und dann doch wieder lassen, wegen ungeeigneten Bedingungen, nicht ganz richtiger Trainingsweise und resultierendem Frust etc.
    Hype in dem Sinne, dass jeder drüber redet und man ganz genau guckt, ja. Ich hab kürzlich ein Video von den Classics von Ariane Wieber gesehen, wo ja im Finale der Steg 3x zu laufen war - da gab es tatsächlich Szenenapplaus nach jeder gelungenen Zone. Nach schönen 2/2-Zonen hab ich das noch nie gesehen/gehört ;) ;D
    Aber ist mir im Grunde auch wurscht.... Wendungen werden trainiert, weil es eh sein muss, und alles andere ist nicht mein Problem... ich meine, es war ja vorher klar, dass man mit Verleitungen umgehen können muss, dass Richter da gerne ein hohes Niveau sehen wollen. Gibt ja auch Richter, die die krassesten Dinge am Slalom stellen.
    Grüßle
    Silvia

    Huhu Brizo,
    ich habe das kurz mit meinem Pick zum Umstellen versucht. Dee wollte ich auch so aufbauen. Pick habe ich dann bei (durchgelaufenen/halb-gesprungenen) 2/2 belassen, bei Dee bin ich viel später nochmal an die Wand, dann ohne, nur mit MM, geht gut.
    Es ist extrem von der Bewegung des Hundes abhängig, wo die Nudeln hinkommen. Bestenfalls unterstützen sie ja nur den Bewegungsablauf und "erzwingen" nicht einen, der dem Hund gar nicht liegt. Je nachdem, wie der Hund über den Giebel kommt, liegt die erste, je nach seiner Schrittlänge dann die zweite... lässt sich so wirklich nicht verallgemeinern.
    Ich würde ein paarmal die Wand ohne alles filmen, um zu gucken, wie der natürliche Ablauf so ist, und dann entscheiden.
    Grüßle
    Silvia

    Fleißig, fleißig :)
    Für mich wäre im Moment eher wichtig, dass sie die (geraden) Abgänge auch mit Trieb (fast) 100% trifft. Es macht für viele Hunde einen großen Unterschied, ob man selber richtig Gas gibt oder ob man ruhig auf halber Steglänge steht ;) Bevor sie das nicht hat, würde ich nicht an Wendungen oder Wechsel gehen, denn dann fehlt es mE einfach noch an Grundlage. Gerade bei Wechseln musst du ja ziemlich Gas geben und das könnte dann schwierig werden.
    Viel Erfolg noch :)
    Silvia

    Bea, ich glaube Lionn führt mit Lecker durch, wenn ich mich recht erinnere.

    Ich habe zuletzt beides erlebt. Dee hat 2x2 gelernt, da habe ich nur die beiden ersten Tore von Schauwecker gekauft, damit die stabil sind (wusste ja nicht, wie sie damit umgeht). Weitere "Tore" habe ich dann mit Steckslalom gemacht. Sie berührt die Stangen nicht, geschweige denn Mikado. Meine Trainingskollegin in Konstanz musste jedoch mehrfach ansetzen (für 2x2, allerdings sehr schnell Tore dazugestellt), weil ihr Rüde den Steckslalom total auseinander gepflückt hat, auch den labberigen Kunststoff-Turnierslalom hat er regelrecht zerfetzt. Einfach total kamikaze durch, obwohl 2x2 ja eigentlich am Anfang nicht auf Geschwindigkeit geht. An einem richtigen Turnierslalom konnte er dann natürlich nicht mehr richtig fädeln und durchweben... also sie hat erst Steckslalom und Turnierslalom im Verein versucht, dann den anderen (schweren, Eigenbau) Slalom im Verein, selbst bei dem sind Stangen abgebrochen, dann musste sie Slalom komplett bei einem befreundeten Verein trainieren, dessen Slalom dem Rüden standhielt. Ich glaube, inzwischen isses besser.

    Man kann wirklich nicht sagen, ob Gasse oder 2x2, Steckstangen oder nur Turnier, Bögen rein oder raus... hängt von sehr vielen Dingen ab.
    Grüßle
    Silvia

    Hi,
    schon mal sehr gut, dass du das

    Zitat von xWolfix

    Muss zugeben das wir dem kleinen keine Grenzen aufgesetzt haben, da er für uns quasi wie nen Babyersatz ist. Er wird halt verwöhnt ohne ende von uns.
    Mir hats immer das Herz zerbrochen wenn ich nur dran gedacht habe ihn mal wegzuschicken. Aber da liegt wohl ein großer teil des Problems.

    selber erkannt hast.
    ZP machen gern dieses "Kontrollieren durch immer in der Nähe sein". Meiner macht(e) das ganz extrem - ich wurde sofort verständigt, wenn jemand den Raum betrat, egal, ob der seit 5 Jahren mit mir zusammen wohnt; dass mir aus Jux jemand von hinten auf die Schulter haut, hätte durchaus in einem blauen Fleck an dessen Wade enden können (hat es nicht).

    Dein Herz muss nicht brechen ;) ich war anfangs auch so. Es tut dem Hund nicht gut. Es nutzt auch nix, ihm über "Stellvertretende Konflikte" oder Nebenschauplätze wie "ich gehe zuerst durch die Tür", "du musst grundsätzlich sitzen, wenn es Futter gibt" etc. klar machen zu wollen, dass du souverän und alt genug bist, um ohne ihn zu existieren. Es interessiert ihn nicht. Ihn interessiert nur Nähe. Wenn du ihn "verbannst", ist das die wirkungsvollste Strafe und ein großer Stressfaktor (auch wenn nicht so gemeint), wenn du ihn zu dir lässt, ist das die schönste Belohnung. Entsprechend hatten wir auch anfangs Probleme mit dem Alleinelassen. Hat sich aber zum Glück gegeben.

    Ich habe mit mir ausgemacht: die Kuschelei, das Stalken ist so lange ok, wie er sich wegschicken lässt. Ebenso wird jegliche Nähe entzogen, wenn er Rabatz macht, egal, wegen was. Sofa ok, aber wenn jemand beim Dazusetzen oder -legen angepupst wird, ist es vorbei.

    Immer dran denken, die mit deutlich mehr Gehirn seid ihr!
    Grüßle,
    Silvia

    Also ich kann nur sagen, mein "Hütefrettchen" (klein, schmal, AL) verhält sich auf dem Spaziergang genauso wie Maggies Caja. Völlig relaxt.
    Natürlich schaltet sie schneller ein. Natürlich hat sie Reaktionszeiten, die man gar nicht mehr messen kann... ich mag das und wusste das vorher. Jemand, der noch nie einen Hund im Alltag erlebt hat, würde das wahrscheinlich nicht mehr "aktiv" nennen, sondern würde es eher als "ständig unter Strom" bezeichnen. Stimmt aber nicht.
    Das sind so Sachen, die kann man erst mit Erfahrung einschätzen, genauso wie Antoni schon den Umgang mit Reizen erwähnt hat. Man achtet eben auf anderes. Obwohl Dee von Anfang an keine Anzeichen gezeigt hat, irgendwo irgendwie hinterherjagen zu wollen (Jogger, Autos, Fahrräder etc), war ich mir der "Gefahr" und ihrer Anzeichen immer bewusst.
    Ich will nicht sagen, dass ich so ein toller Hundetrainer bin, dass ich alles total super richtig gemacht habe, dass sie deswegen wirklich ein problemloses Hundle (für mich) ist. Sie ist extrem klar im Kopf, das ist einfach von ihren Eltern gekommen.
    Trotzdem bin ich vollkommen davon überzeugt, dass sie am Schaf alles Nötige sofort parat hätte, denn ihre Geschwister sind alle sehr brauchbar und ja, ich sehe da schon Zusammenhänge mit Verhalten im Alltag (NICHT dumm irgendwas fixieren).
    Grüßle
    Silvia

    Hi,
    mein ZP-Rüde, mittlerweile 11, hat ein ähnlich gelagertes Problem.
    Zwergpinschern liegt es im Blut, zu bewachen, das war früher ihr Job. Einfach nur Alarm schlagen.
    Jetzt hast du aber einen unsicheren Hund, denn die Situation überfordert deinen Hund.

    Ich bin damals am Haus so verfahren, dass jeder Beller im Garten sofortiges Ende der Gartenzeit bedeutete, ich hab natürlich immer geguckt, was er macht, und sofort reagiert. Eure Schäferin darf natürlich auch nicht ausgenommen werden. Das hatte mein Hund damals schnell verstanden. Er hat sich aber beim Gassi nie so hochgefahren. In der Wohnung ist es aber wieder ähnlich.

    Für die Gassigänge würde ich zweiteilig verfahren: Hund den Stress nehmen, indem so viel Abstand gehalten wird, dass er nicht auslöst. Einfach Straßenseite wechseln, kurz umdrehen oä. NUR, damit er nicht Gassigehen an sich schon mit Stress verbindet und einfach draußen auch mal ansprechbar wird. Ist er schon in Rage, hilft kein Gegenmittel mehr, da kannst du nur noch Augen zumachen und durch. Zügig. Ohne ihn zu bestrafen, das nutzt in dem Moment nix. Zweiter Teil ist, zuhause "Schau" oder zB einen kleinen Trick wie 1x um die Achse drehen aufbauen. Der Trick/das Kommando ist suuuuupergeil, da gibt es das beste Zeug dafür, und wenn es Rinderhack ist. Der Hund soll in dem Moment, in dem das Kommando kommt, nur noch denken "wie geil, wie geil, boooah, wieder Weihnachten". Das muss absolut sitzen. Das würde ich draußen dann einsetzen, um den Abstand zu Personen zu verringern. Halt langsam rantasten, solange er ruhig bleibt, wenn du merkst, er geht gleich los "Schau"/"Dreh", und Hund MUSS in dem Moment aus seiner Stress-Schiene raus.

    Zuhause, beim Klingelproblem, arbeitet man häufig mit einem Decke-Kommando, einem festen Platz, an den der Hund zu gehen hat und wo er ruhig sein soll, wenn es klingelt... ich habe da versagt, ganz ehrlich. Nicht hinbekommen. Entweder es war kein Platz im Flur oder ich konnte das Klingeln nicht steuern und bin selber hochgeschreckt oder oder oder... Aufbau wieder "Decke" bombensicher machen, auf der Decke herrscht immer Ruhe (Ruhe belohnen), Ablenkung steigern, geplant jemanden klingeln lassen, ohne dass er reinkommt, dann wenn jemand reinkommt vielleicht erstmal zu zweit arbeiten, einer sichert den Hund auf der Decke, der andere kümmert sich um den Gast.
    Während des Klingeltrainings könntet ihr eure Klingel zur Sicherheit abstellen, um nicht negativ überrascht zu werden (wirft im Training zurück). Besuch soll halt kurz anrufen, reicht ja 1-2x das Telefon klingeln lassen, unvorhersehbarer Besuch ist ja heute selten, es sei denn, ihr habt Kinder.

    ZP sind wirklich sehr anhänglich. Zu dem Eifersuchtsdrama kann ich nicht viel sagen. Ihr MÜSST darauf achten, dass ihr als Paar kein Härchen zwischen euch kommen lässt, das spürt der Hund sofort, manche fangen sogar an, einen Teil des Paars dann vor dem anderen zu beschützen. Es muss für ihn klar sein, dass ihr zwei zusammensteht und ihn gleich und fair behandelt. Dazwischendrängeln würde ich nicht tolerieren, da werden meine weggeschickt. Da hilft das "Decke"-Kommando auch. Wenn er diesen Rabatz macht, wenn ihr die Hunde aus dem Garten reinholt, müsst ihr das zusammen klären, ihn in einen anderen Raum zu verfrachten, finde ich, hilft hier nicht. Ihr bestimmt, wer Aufmerksamkeit bekommt. In diesen Konflikt würde ich reingehen. Ruhig und klar immer wieder einen herholen, den anderen wegschicken, das kann man super üben. Es darf aber nicht ungerecht zugehen, ist klar.

    Kann euch nur viel Erfolg wünschen. Geht es an, denn von alleine wird das nicht besser, kann ich aus Erfahrung sagen ;) Ach ja, nur zur Sicherheit: was ZP gar nicht vertragen, vor allem unsichere, ist körperliches Bedrängen mit Hinlangen - am Kragen nehmen, Watschn verteilen und sowas. Keine Ahnung, ob das wirklich noch jemand macht, aber es ist bei ZP absolut kontraproduktiv, weil es sie mega verunsichert. Sie brauchen Sicherheit, nicht Härte.
    Grüßle
    Silvia