Beiträge von silvi-p

    Ich höre hier aber auch so einen Unterton der TF raus, als wäre das nicht schlimm, weil "nicht aggressiv" (obwohl es aggressiv ist). Ich glaube, darauf reagieren die Antwortenden. Dieses unterschwellige "mein Hund ist klein und süß und wird gemocht, aber sie hat halt eine kleine Macke"...
    Nimm das ernst @candysmum. Deinem Hund geht es da auf der Wiese ziemlich gut, sie nimmt sich da meiner Meinung nach Frechheiten raus.
    Schleppleine (leicht), die bei Lernfortschritt auf dem Boden schleppt, ist die einzige Wahl.
    Da geht halt Rumstehen und Schwätzen nicht mehr.
    Grüßle
    Silvia

    Vom Deutschen Pinscher rate ich ab. Entschieden. Die sind im Wesen echt variabel, man kann einen netten Vertreter erwischen, der das alles klaglos und lustig mitmacht, aber auf der Not-Abgabeseite stehen auch sehr viele Fälle von "kam mit Kleinkind nicht klar". Sensibel, aber sehr eigenständig, häufig enormer Jagdtrieb. Nein, sehe ich hier nicht. Die erfordern mehr mentale Präsenz vom Hundehalter. Ich würde eher nicht damit rechnen, dass sie "mitlaufen".
    Grüßle
    Silvia

    Also meine Lieben,
    wir waren ja heute beim Einsteigerseminar, und es hat sooooo Spaß gemacht!! Natürlich auch, weil wir echt schönes Wetter hatten, trocken und sonnig, nur ein wenig kalt. Und am Ende hat mich mein Mäusle tatsächlich in einem gut sitzenden Geschirr* 2x den Weg rauf- und runtergezogen (50m hin, Belohnung, 50m zurück, Belohnung, Pause und nochmal) :D
    *Ein Grund, warum ich unbedingt ein Seminar machen wollte, war, dass ich nicht sicher war, ob das vorhandene Geschirr wirklich gut passt. Und: es passte NICHT optimal. Und: eine andere Teilnehmerin hatte mehrere Geschirre dabei, die sie auch beurteilen lassen wollte, von denen Dee eins wirklich gut passte.
    Und sie hat es eeeecht klasse gemacht. Ich bin mehr als stolz.
    Allerdings, und das ist selten, hat man ihr am Ende etwas Müdigkeit angemerkt. Aber gut, wir waren auch den ganzen Tag unterwegs.
    So, also, dann lege ich mal los mit Mini-Einheiten!
    Grüßle
    Silvia

    Hi,
    ich würde es bei den Herstellern versuchen, ob sie dir ein Einzelteil verkaufen. Oder einen alten Steg irgendwo (FB) kaufen und den Rest wegwerfen (oder zur Seite stellen). Oder, wenn du es ganz speziell haben willst: Zeljko Gora verkauft extra einen zusammenklappbaren Abgang zum Üben. Der ist aber glaub Kroate, Kontakt über FB, und dann ist der Versand die nächste Frage (oder du hast Beziehungen, die dir sowas von irgendwo mitbringen können, wo er Seminar gibt).
    Viel Erfolg
    Silvia

    Ich find den Ansatz von Lurchers bis auf das Kettenhalsband gut. Kettenhalsband, naja, eher nicht, weil ich denke, das Handling vom HB unter Stress leidet. Weiß nicht, ob das dann was bringt oder alles nur schlechter macht.

    Selber über jeden Hund freuen ist gar nicht mal doof. In jedem Fall bringt es einen dazu, zu hinterfragen, ob man dem Hund in dem Moment nicht einen "Auftrag" gibt.
    Auch über die Auslastungsfrage würde ich nachdenken.
    Viel Erfolg
    Silvia

    Nur ein Tip.
    Lenke nicht von vornherein so ein. (Zahlungswillig, schuldbewusst, dass dein Hund vielleicht den anderen stärker verletzt haben könnte - ok, das ist gelöst).
    Stelle den Vorfall dar, wie er sich im Moment zugetragen hat. Fremder Hund schießt hinter Carport hervor und attackiert deinen, worauf es zur Beißerei kam.
    Es ist wurscht, wie "lustig" Irmchen ansonsten drauf ist und was ihr sonst so mit ihr macht. Sie war angeleint, der andere nicht.
    Wenn du von vornherein dankend sozusagen einen "halben schwarzen Peter" annimmst, fühlt sich die Nachbarin vielleicht wieder im Recht (und die Lage wird beim Ordnungsamt wieder insgesamt unklarer).
    Es ist IHR FEHLER, wenn ihr Hund unangeleint alleine im Dorf rumläuft, nicht eurer. Ihr benehmt euch wie normale, verantwortungsbewusste Hundehalter, habt euren Hund an der Leine gesichert, wie es sich gehört. Mehr müssen die ja nicht wissen (es sei denn, gegen euren Hund liegt irgendwas vor).
    Grüßle
    Silvia

    Yep.
    Dachte auch an einen Listi-Mix, der Kopf ist schon arg breit.
    Ich schließe mich dem Punkt "kennenlernen" an. Ich finde, das hat sowas von "bestellen, weil wir so gerne hätten", "shoppen aus dem Katalog", überspitzt gesagt. Das Internet macht es einem leicht, eine Riesenauswahl "verfügbarer" Hunde zu finden. Dass hinter dieser Entscheidung Anstrengungen, Arbeit mit dem Hund, Training und Einschränkungen (alleine bleiben usw) stehen, rutscht so ein bissel in den Hintergrund, weil die Hunde ja auch immer als "lieb, zurückhaltend, dankbar", wahlweise "lieb, clownig, muss noch 1x1 lernen" beschrieben werden. Man wird nicht so in die Pflicht genommen und abgeklopft wie wenn ein Züchter einem einen Welpen anvertraut. Ich finde aber, gerade die Kinder müssen verstehen, dass "Hund" nicht nur "habenwollen, aussuchen und in 2 Wochen kriegen" bedeutet, sondern dass dazu Alltagsorganisation und Pflichten gehören. Da könnte eine gute Pflegestelle auch als "Beispiel" dienen.
    Ist jetzt ein bissel OT, sorry.
    Viel Erfolg noch
    Silvia

    "Dass beutegeile und triebige Hunde beim Schutzdienst super Impulskontrolle und Gehorsam auch unter Ablenkung lernen könnten, fällt dabei halt völlig hinten runter. Die machen Hunde dann bei Agility lieber noch mehr kirre, wenn man nach dem irren Gekläffe beim Warten auf den Start beim Agility mal so anschaut."

    "Pluspunkt bei Agi sehen viele das der Hund "ausgelastet" ist. Das geistige Auslastung genauso wichtig ist sehen die wenigen."

    Also hier sträuben sich mir die Haare ja bis sonstwo.
    Das sind Aussagen, die nicht besser sind als die im Artikel.
    Erstens MUSST du im Agi auch Impulskontrolle lernen - sonst sind die Frühstarts programmiert. Und wie sehr es vor allem JUNGE Hunde anstrengt, in Gruppenstunden den anderen beim Rennen und Spaß haben ruhig zuzugucken, kann man sich kaum vorstellen. In heutigen Parcouren ist zudem immer wieder totale Temporegulierung gefragt: zwei Hürden geradeaus, dann eine enge 180°-Wendung. Der Hund fährt geradeaus komplett hoch, muss aber für die Wendung trotzdem ansprechbar bleiben, aufpassen und wieder Tempo rausnehmen. Das will ausgebildet werden. Und das ist ein pipifax-Beispiel und nicht nur A3 und Meisterschaft. Verleitungen, schwierige Ausgänge aus dem Slalom etc. sind nur so zu schaffen.
    Mit "kirren" Hunden lässt sich überhaupt nicht arbeiten, das ist im Agi genau gleich wie in allen anderen Sportarten. Es sei denn, es geht um die THS-Hindernisbahn, da geht es eh nur geradeaus ;) (scheeeerz!!! sonst verprügeln mich doch die THSler gleich)
    Auch dass Agi nicht geistig auslastet, halte ich für einen Fehlschluss. Durch das Aufpassen und das selbständige Abarbeiten von Geräten muss Hund sich schon mental anstrengen. Zähle die Umgebung dazu und dann sag nochmal, es ist geistig nicht fordernd. Der Hund muss sich schon ziemlich konzentrieren.

    Trainingszeiten von netto 40min innerhalb von 2-3 Stunden oder max 20min in einer Stunde gelten als Intensivtraining. Auch bei Leuten in der höchsten Klasse. Nicht auslastend? Come again.

    Grüßle
    Silvia

    Joah, naja :)
    Außen als S-Linie und Außen gekringelt würde ich immer mit Ansagen absichern. Aber es wird immer klarer: meistens ist die S-Linie vorteilhafter, wenn es nicht grad 3m mehr sind. Heute WIEDER gestoppt und WIEDER bewiesen. Und Dee kringelt gut, bei einer anderen Teilnehmerin, deren Hund auch super kringelt, war es eine HALBE SEKUNDE Unterschied! Voll krass.
    (Wir haben vor allem die Ansagen für links/rechts um den Ausleger und aus dem Tunnel raus, links/rechts vom Steg runter und dann noch "in" und ein Handkommando und "geh", wenn sie sich ziemlich weit lösen soll.)
    Also das Seminar war sehr gut, die beiden Parcoure haben mir sehr gefallen. Viel Rennen und auch viel Technik. Meeeega-Temporegulierung (von Lichtgeschwindigkeit ins geduldige, sorgfältige, dann wieder fetten Antritt für einen Blinden). Lisa meinte halt, sie macht im Seminar nicht so gerne Kontaktzonen, weil es sie viel Zeit kostet, wenn die Leute das immer wiederholen müssen, wenn die nicht gut sind. Wir hatten zwar einen Steg stehen, aber nur in einem Parcours und dort dann als letztes Hindernis. Sie meinte, sie macht lieber Jumpings. Der Input war auch gut, präzise. Was ein wenig schade war, war, dass wir 2x 1h hatten, mit 1h Pause zwischendrin. Ich hätte lieber die 2h am Stück gehabt (oder sogar 4h zu sechs Leuten, in meiner Gruppe waren wir 3), dann kann man einfach besser die Sequenzen ausarbeiten. So war jeder Teil nur recht kurz dran. Aber gut, das ist auf hohem Niveau gejammert :) Ist gar nicht sicher, ob ich das durchgehalten hätte, mein Rücken hat heute einen sehr schlechten Tag :(
    Fazit: es war gut, aber würde ich wahrscheinlich nicht nochmal buchen. Ich brauche die Zonen im Parcoursverlauf, weil das einer unserer Schwachpunkte ist. Und sie ist recht teuer. Da zahle ich lieber Silas, der auch Gerätethemen macht, wenn es nötig ist, und der auch superguten Input gibt. Und wo wir die Zeit am Stück haben.
    Grüßle
    Silvia