Beiträge von silvi-p

    Hm,
    ich finde, es kommt drauf an, was man macht. Bei Dee stört es mich nicht, wenn sie nicht sauber "trennt" oder für das "aus" länger braucht. Auch wenn ich das Spielzeug nur festhalte, kann ich es auf verschiedene Arten festhalten: mit Spannung und Druck, aber bewegungslos, dann hält sie auch noch fest und "hält dagegen" - mich freut das, weil ich denke, dass es ein Zeichen von Selbstbewusstsein ist. Wenn ich es ohne Spannung nur noch halte, mich womöglich sogar wegdrehe, dann lässt sie es häufig auch los. Erst im fortgeschrittenen Training lässt sie sich am Spielzeug (meist eine Art Fleece-Zopf) hinter mir her ziehen, daran merke ich dann, dass sie leicht gaga geworden ist. Dann ist das Trainingsende absehbar (Müdigkeit).
    Beim "aus" selber brauche ich auch nicht unbedingt Ruhe, sie darf ruhig gespannt bleiben. Um "aus" zu üben, mache ich öfter in kurzem Wechsel "aus" - "ok" - zergeln - "aus" - "ok". Es ist für uns nicht nötig, dass sie meint, mit "aus" ist alles fertig. Ich belohne ja häufig im Parcours eine Sequenz mit Zergeln, wonach aber dann wieder weiter gelaufen wird.
    UND ich war selber erstaunt, WIE häufig ich es sehe, dass Leute ihre spiel-unwilligen Hunde mit dem Spielzeug anstupsen, auch noch am Kopf oder Nacken, oder es dem Hund direkt vor dem Gesicht hin- und herbewegen. Habe noch nie gesehen, dass ein Hund daraufhin gespielt hätte.
    Grüßle
    Silvia

    Das hier:

    Zitat von leiderHundelos

    Aber nicht jeder Hund ist von Charakter so und am Ende ist es immer noch einfacher ein Tier mehr raus zu lassen als ein Tier rein zu holen obwohl es partout wegen Allergie und co nicht geht.

    wäre halt das Problem, das ich hätte.
    Für einen ok, für den anderen blöd. Und dann? Und ich glaube nicht, dass man das schon wissen kann, bevor man den Hund holt. Als Welpe sowieso nicht; und als erwachsener Hund, der auf Pflege ist oder im TH sitzt, haben sie ja meist Gesellschaft bis hin zu einer festen Gruppe. Wie reagiert der Hund, wenn man ihn da rausnimmt und ab da als Hofhund hält? Kann kaum einer sagen, denke ich.
    Man kann es sich natürlich schön reden - "ist halt ein ruhiger", "der will das eh nicht", "abends geht er schon von alleine"...
    Also für mich wär das nix, das entscheiden zu müssen.
    Grüßle
    Silvia

    Ja, so ähnlich ist es bei mir auch. Ich schniefe so ein bissel, hier und da ein Nieser... daher lasse ich das lieber mit dem Laufen. Ich bin noch nicht so superfit/schnell, es strengt schon an, und daher warte ich lieber, bis die Atemwege nicht mehr so gereizt werden. Mit 4-5° bin ich da schon zufrieden, hier ist es oft schön sonnig, da reicht das :)
    -s-

    Schließe mich an, würde mit einem Welpen keine ausschließliche Handfütterung machen. Das muss das kleine Tier ja enorm stressen, ständige Unsicherheit, wann es wieder was gibt und wieviel... zudem wäre es mir mit der Stubenreinheit auch zu umständlich. Wenn man normal aus dem Napf füttert (oder größtenteils aus dem Napf, klar, Belohnungen zwischendurch kommen immer dazu), hat man schneller ein Gefühl dafür, wann Welpi wieder raus muss.
    Und, ja - den Ansatz, jede Kontaktaufnahme drinnen zu belohnen, finde ich für einen nicht traumatisierten Welpen auch etwas "zu gut gemeint". Welpen kommen schon von sich aus und interessieren sich für dich. Und selbst wenn nicht, gibt es (sofern du es nach einer Weile ändern wollen würdest!) auch andere Bestätigungen/Mittel.
    Viele Grüße
    Silvia

    @rinski,
    ja, voll einfach. Ich konnte eigentlich überhaupt nicht Ski fahren, als ich mich auf die Dinger gestellt habe (durch eine üble Erfahrung hatte ich sogar eher Angst). Aber da sich die Bewegungsabläufe so sehr ähneln (Skaten), hatte ich die Kurz-Ski schnell unter Kontrolle und habe mich sicher gefühlt. Meine sind allerding schmale, keine "Bigfoots". Also wenn man damit Schuss fährt, werden die auch bissel schneller. Mit Bigfoots geht das wieder nicht so gut (hat mein Ex gefahren), dadurch, dass sie breiter sind, liegen sie nicht so gut auf.
    Meine muss man glaub auch mit Skischuhen fahren, die haben eine richtige Verbindung zum Schuh. Ich bin nicht sicher, ob das mit Wanderschuhen ginge. Also ich hatte Megaspaß mit den Teilen, bin nachher auch problemlos Buckelpisten, rote und schwarze gefahren. Boah, jetzt will ich in Skiurlaub :D menno :D
    Grüßle
    Silvia

    Mmmmh ich liebe ja Skaten. Aber da lasse ich die Hunde zuhause. War gerade mal neugierig und habe mir die Skikes angeguckt. Aber das ist eher nix für mich :) Ich glaube, ich hätte unheimlich Probleme, mich vom Skaten umzustellen. Stockeinsatz konnte ich noch nie *lach* deswegen bin ich auch immer nur Kurz-Ski ohne Stöcke gefahren :)
    Nene. Aber danke für den Gedankenanstoß, ich werde die Skates bei schönem Wetter mal wieder hervorholen!
    -s-

    Für den Anfang vielleicht. Sind halt recht kurz. Ich habe eine Baudiele aus dem Baumarkt, Massivholz, 3,80 lang, mit Kunstrasen bespannt. Das ist ok. Allerdings wird es in dem Moment schwierig, in dem man langsam Geschwindigkeit draufpacken will. (Dann wird es aber mit allen Behelfslösungen schwierig.)
    -s-

    Doch, Ruffwear habe ich, aber da geht es um was ganz anderes. Pfote schützen bei Verletzungen/Verband und/oder nicht abgehärtete Ballen, die zum Wandern ins Geröll mitgehen beispielsweise. Beim Zugsport haben die echt keinen Sinn, denke ich auch.
    Grüßle
    Silvia