Ja, würde auch zum TA gehen und es abchecken lassen. Du schriebst, dass es besonders abends auftritt...evtl ein Problem mit den Augen? Ich hatte mal nen Nachbarshund, der immer wenn es dunkel wurde, in der Wohnung gebellt hat total unsicheres Verhalten zeigte. Ließ sich auch nicht mehr anfassen und kam auf Rufen nicht mehr zum Besitzer. Der Hund war 6 Jahre alt und hatte eine Netzhautablösung, also hatte ein eingeschränktes Sichtfeld (Schwarze Flecken). Bei gedimmten Licht sieht man somit natürlich noch weniger als sonst........das kann natürlich verwirren.....
Beiträge von Frollein
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Ich sehe es hier mittlerweile so, das Ausreden und Argumente gesucht werden, warum der Hund dieses oder jenes gar nicht können muss, weil er beim jetzigen Stand nicht bestehen würde.
Mein Hund kann all diese,Dinge,weil ICH es für notwendig ansehe, das er in jeder Situation auf mich vertrauen kann und kontrollierbar ist. Deshalb gehören viele der hier genannten Dinge für mich zur Grundausbildung meines Hundes.
Was ich im Alltag davon letztlich tatsächlich brauche und/oder verwende steht auf einem anderen Blatt. Aber die Tatsache das er es kann wenn es darauf ankäme gibt auch mir Vertrauen in meinen Hund.Aber, nicht JEDER HUND ist solchen Situationen wie Busfahren, Bahnfahren ausgesetzt. Meiner würde zu 99,99 % den Test bestehen, aber, wir leben in ner Großstadt. ICH habe die Möglichkeit (und habe sie auch genutzt)meinen Hund mit Aufzügen, S-, U-Bahnen und Menschenmassen, sowie stark frequentierten Parks zu konfrontieren. MEIN Hund hatte die Möglichkeit sich damit auseinander zu setzen, weil ICH die Möglichkeit hatte, ihm das zu zeigen. Ich verstehe nur nicht, was "Freilauftauglichkeit" mit Aufzugfahren oder Bahnfahrten zu tun hat??? Dann sollte die Frage anders formuliert werden.... "wer hat den PERFEKTEN Hund?" Und nicht "Hundeführerschein vor Freilauf" Und wie soll man denn einem Hund den Freilauf so beibringen, wenn es dem Hun davor gar nicht gestattet ist, frei rumzulaufen? Was passiert mit den Hunden, die durchfallen? Was passiert mit den Hundehaltern, die es nicht geschafft haben, ihren Hund bis dahin so zu erziehen, dass er diesen Test bestehen kann? Auch wenn mein Hund super unter Kontrolle ist, finde ich es unfair gegenüber Hundehaltern und deren Hunden, wenn sie üben, üben, üben, aber es evtl alles nicht so läuft, wie man sich das wünscht..... soll ja schließlich auch Hunde geben, die es nicht nach einer Trainingseinheit raffen, wie man sich perfekt benimmt....... Und dann sind vor allem die HH betroffen, die keinen Welpen bei sich aufnehmen und von Anfang an aufbauen können, sondern erst die Fehler der Vorhalter ausbügeln müssen... ich sehe da eine Problematik in der Umsetzung......
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Der Thread nimmt eine komische Entwicklung.
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Nenn mir einen Thread, bei dem das nicht so ist.....
Man kann natürlich auch nur mit "Ja" oder "Nein" antworten...... 
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Ich find den Test auch etwas überzogen.....
Rückruf, ja, MUSS sitzen, auch bei Ablenkung oder Wildsichtung (aber, was, wenns von 1000 Malen genau DANN nicht klappen würde? Durchgefallen?)
Roller, Kinder, Fahrräder, Jogger, Skater, andere Hunde..... Ja, sollte Hund auch mit klarkommen können, auf jeden Fall. Zumindest nicht hinterherrennen, bellen oder danach schnappen wollen.
Leinenführigkeit, ja, auch das sollte passen. Aber, Hund ist keine Maschine, vor allem nicht, wenns ein Junger ist und etwas interessant erscheint, dann kann man doch nicht garantieren, dass die Leine nicht mal kurz auf Spannung ist???? Und was bedeutet da Spannung? Müsste sich der Hund dann schon richtig reinhängen, oder ist nach deren Ansicht "Spannung" schon, wenn die Leine nicht vor "Lockerheit" am Boden schleift?
Im Endeffekt soll eine BH abgelegt werden, nur mit mehr Auflagen..... find ich wie gesagt überzogen und hat meiner Ansicht nach nichts mit "Freilauftauglichkeit" zu tun, bis auf die oben genannten Dinge.....
Im gleichen Zuge würde ich aber auch auf Aufklärung für Nichthundehalter plädieren
Man geht nicht einfach zu einem fremden Hund und streichelt oder "bedrängt" ihn. Man lässt seine Kinder nicht einfach zu Hunden hinrennen..... Und wehe, es würde mir ein Argument kommen, wie folgt: "Ihr Hund muss aber lieb zu Kindern sein, wenn diese ihn streicheln wollen!!!! Schließlich müssen wir uns sicher fühlen können, wenn ein Hund in unserer Nähe ist"Mein Argument wäre: "Lassen Sie ihre Kinder auch einfach vor ein Auto laufen?"

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Doch! Aggression mit Aggression händeln zu wollen ist falsch. Und der Hinweis "Paß aber auf, daß sie nicht nach dir schnappt." macht doch klar, dass ein Hund in so einer Situation gar nicht aufnahmebereit ist.
Aggressionen können nur an der Wurzel behandelt werden und nicht dadurch, das ein Hund in aggressiver Sit. ev sogar massiv zurechtgewiesen wird.
Man landet immer wieder dabei, daß Mensch nicht wirklich angemessen strafen und vor allem timen kann. (um das zu "lernen" müsste Mensch das üben - und dann ist Hund "versaut" wenn Mensch es endlich einigermassen auf die Reihe kriegt)Die Meisten hier wünschen sich ein vertrauensvolles und respektvolles Zusammenleben mit ihrem Hund - das ist aber ohne wirkliches Vertrauen nicht möglich. Auch Respekt basiert genau darauf.
Genau so
Hund soll seine Einstellung ändern, das erreicht man eben nicht mit eigener Aggression (aus Hundesicht) sondern mit der Förderung von positiven Gefühlen.
In meiner Lage war es völlig egal ob ich die Hundesprache nicht sprechen kann weil ich Mensch bin - mit dem Versuch, hündisches Beschwichtigen in Form von Blick abwenden usw nachzuahmen kann ich wenig falsch machen bzw hat das dann keine negativen Konsequenzen.
Beim Versuch, einen Hund in Hundeart zu maßregeln aber schon.............Paß aber auf, daß sie nicht nach dir schnappt. !!!!Und Sacred, warte einfach mal ab was der Trainer sagt - auch einfach ausheulen ist gut und richtig und an manchen Stationen des Zusammenwachsens mit dem Hund "überlebenswichtig"
Erzähl dann doch bitte davon wenn der Trainer da war - hier warten ausser mir bestimmt noch einige User neugierig auf Beurteilung und Ergebnis (damit hier die fruchtlosen Diskussionen über die grundlegenden Einstellungen zur Erziehung wieder neue Nahrung finden
)? Man kann doch aber seinem Hund zeigen, dass man sein Verhalten nicht akzeptiert. Wie die TE beschreibt, möchte der Hund ja Kontakt, aber dann schwenkt es um. Why? Weil der Hund es KANN. Weil der Hund vielleicht denkt, es ist richtig sich so zu verhalten.......
Wenn Milo zu ruppig im Spiel mit seiner besten Freundin wird, dann geh ich hin und Schnipp neben ihm mit den Fingern und geb unser "Uffpasse" Handsignal. Dabei steh ich aufrecht und absolut zu ihm gewandt, schaue ihn direkt an. Nach ein paar Sekunden, löse ich es auf und gut ist. Ich maßregele ihn dafür, dass er es übertreibt, zeig ihm eine Grenze.
Klar, er ist nicht mürrisch oder böse zu anderen Hunden, jedoch würde ich ihn, wenn er so ein Verhalten wie die TE geschildert hat, hätte, ebenso wie oben geschrieben maßregeln, oder, wenn nötig, sogar kurz und leicht in die Seite kneifen. Körperliches Maßregeln bedeutet ja nicht, dass man seinen Hund schlägt! Natürlich gibts auch Hunde, die selbst darauf nicht mehr reagieren und sich NICHT MEHR MASSREGELN lassen, oder nicht so einfach. Da ist aber dann meist schon so Einiges davor passiert und vom Hund falsch verstanden worden. Also Trainer

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Den Radius eingrenzen finde ich insofern sehr wichtig, weil man selbst (Mensch) ja innerlich denkt zu wissen, ab wann man die Kontrolle verlieren könnte. Sprich, ein kontrollierter Radius bringt Sicherheit für den Halter und somit kann dem Hund Führung und Sicherheit vermittelt werden (sehe ich so). Wenn man mit dem Hund immer im absoluten "Grenzradius" und darüber hinaus arbeitet, dann ist man innerlich auch etwas unruhig und unsicher, das merkt der Hund auch. Ich habe Milo seinen Radius mit damals ständigem Abrufen beigebracht. Und zwar nich ein "Hiiiiier" (das ist Superrückruf), sondern ein ganz normales "Komm" oder "Komm her", ganz nett und leise gesprochen, spielerisch. Immer, wenn er MIR zu weit weg war, oder kurz davor, habe ich ihn zu mir gerufen und als er kam, dann Streicheleinheiten, Leckerli, Spieleinheit im Wechsel gegeben (es lohnt sich auf jeden Fall, wenn er zu mir kommt). Jetzt blickt er immer zu mir, schätzt mich ein und wenn er fast bei dem von mir gewährten Radius ankommt, bleibt er stehen und wartet, weil wir das "Komm" noch mit einem Pfiffsignal (bleib stehen) ausgetauscht haben. Muss ich jetzt nur sehr selten einsetzten, weil er sich ja wie gesagt umschaut nach mit, aber falls er total abgedriftet ist in seiner Welt, reicht ein Pfiff und er bleibt stehen und wartet auf mich.
Da ich die Schlepp auch hasse, bis aufs Blut, und gar nicht wüsste, wie man sie bei dieser Art der Übung einsetzen sollte ( ich mein, mein Hund sollte sich schon über 15 Meter von mir entfernen dürfen, ne Schlepp mit 30 oder mehr Metern, ne, danke!!!! ) finde ich "Nebenbei-Abrufmethode" für sinnvoll. Muss aufgebaut werden, eh klar. Erst an Orten, an dem der Hund gar nichts interessanter finden könnte, als den Halter und nach und nach immer mehr Reize suchen, bis der Hund in jeder Situation selbst bei einem leisen "Komm" auch wirklich kommt.
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Milo hat laut Blutwert auch keine Mangelerscheinung und ist kerngesund...dennoch kann er an manchen Haufen einfach nicht vorbeigehen.... mittlerweile habe ich erkannt, wie Milo sich verhält, wenn es nun ein "Leckerhaufen", oder ein "Schnüffelhaufen" ist..... hm... bei Schnüffelhaufen geht er zögerlich, fast schon vorsichtig ran und beschnüffelt. Leckerhaufen riecht er schon 10 Meilen gegen den Wind, prescht zielgerichtet dorthin und schnappt einfach rein---- also, immer wenn er diesen speziellen Gesichtsausdruck hat und hecktisch wird, dann ruf ich ihn gleich zu mir und beschäftige ihn, auch wenn es nur eine "Bei Fuß Übung" oder ein Trick ist, mit Erfolgserlebnis....manchmal bin ich aber auch zu spät, wenn er weiter weg ist..... er lässt ja zu 98 % alles fallen, falls er überhaupt was aufsammeln sollte, nur wenn ich Pfui sage. Aber, von den Haufen bekomme ich ihn nicht mit nem Pfui weg...das muss interessanter als Leberkas oder Schinkenbrötchen sein
Vor ein paar Monaten war ich sogar so verzweifelt, dass ich in diesen Situationen ne Rütteldose geworfen habe, ein paar Mal habe ich ihn sogar versehentlich getroffen, das hat lange funktioniert, aber irgendwann, war ihm das wurst, selbst wenn ich ihn aus versehen direkt getroffen hatte, er schmatzte fröhlich weiter 
Und komisch auch, dass es phasenweise kommt.....obwohl ich das Futter nicht umgestellt habe, er von hausaus viel Frischkäse, Quargler, Hüttenkäse etc bekommt und wir haben sogar angefangen Bierhefe zu füttern, Tage oder Wochen ist es gut und dann bekommt er wieder "Gelüste".....
Keine Ahnung, was man da sonst noch machen könnte......
Blättermagen roh.. hm... mal sehen, ob ich mich dazu überwinden kann...... 
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Wie Fusselnase und Kikt1 wohne ich inmitten derselben Stadt und kann mich auch nur beider Meinungan anschließen, hier scheint es friedlicher zu verlaufen. Und ich habe einen Second-hand-Hund, der auch schon eine OP hinter sich hat mit absolutem Gehgebot (KnieOp, nicht mal ansatzweise traben, schnelle Bewegungen/Drehungen "tödlich") für 10 Wochen und es gibt einige uralte Hunde hier, ich habe also direkte oder indirekte Erfahrungen.
Mir scheint auch, dass es vielleicht nicht so sinnvoll ist, einen angstvollen Hund mitten in eine Stadt zu verpflanzen - manchmal tun mir diese Hunde (ja auch so einen gab es eine zeitlang hier) einfach nur leid.
Zudem gibt es das deutsche Sprichwort: so wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus - und wenn ich mir Deine Handlungen, Streitereien und Wasserflaschen sowie den Wunsch sich einen Bullmastiff (oder so etwas, habs mir gerade nicht gemerkt) anzuschaffen, um andere einzuschüchtern, scheint vielleicht mancher Stress von Dir vermeidbar, wenn Du vielleicht mal Deine Aktionen/Reaktionen etwas kritischer unter die Lupe nimmst.
Ich weiß, damit mache ich mir nicht nur Freunde, aber dauernd nach der Ordnungsmacht zu rufen, alle anderen als die schlecht erzogenen und nur sich im Recht sehend - das finde ich daneben.
Du wusstest, wo Du wohnst und wen Du Dir in Dein Umfeld holst.
Du bist verantwortlich für Deinen Hund und nicht die anderenLudmilla
sehe ich auch so. In jedem zweiten Thread liest man nur noch von "Tut Nixen", "Wasserflaschen", "Ich hab Recht, die Anderen nicht".... ich persönlich finde es schade, dass bei einigen sooooo viele asoziale, dumme Hundehalter rumrennen.... aber, es kommt auch sehr oft darauf an, wie man mit diesen redet. Ich könnte auch an jedem Hund mit Halter ohne Blickkontakt und murrend vorbeirennen, weil ich einfach an der Leine keinen Kontakt wünsche, mein Hund soll lernen, wenn er an der Leine ist, dann wird nicht "gespielt", oder sich "freudig Begrüßt". Aber ich habe es vorgezogen, die Menschen NETT anzusprechen und siehe da, bis auf zwei Trottel, die hier rumlaufen hat dafür jeder Verständnis (ich begegne im Schnitt 10 - 15 Hunden pro Runde, an schönen Tagen, und an nicht so schönen, an die 5 - 10), diese Trottel sehe ich aber nur sehr selten (andere Gassizeiten), und wenn mein Milo an der Leine ist, habe ich zwei Möglichkeiten, wenn ein anderer Hund auf uns zukommt: 1) Leute freundlich ansprechen, dass man gerade im Training ist und keinen Kontakt wünscht (auch wenns in dieser Situation evtl. schon zu spät war, aber beim Nächsten Mal kennt man sich
), oder meinen zack ins Sitz, ableinen, LAUF.Ich weiß, dass ich natürlich nicht das Problem eines ängstlichen, oder verstörten Hundes habe. Aber, es gibt für alles eine Lösung, nur die Lösung wird leider nicht sein, dass sich ALLE ANDEREN GEFÄLLIGST nach einem selbst richten sollen. Das funkt nicht! Ich weiß auch, dass man sich mit Sicherheit Sorgen um den eigenen Hund macht, aber es hilft dem eigenen Hund auch nicht weiter, wenn der Halter dann zum "Biest" wird. Der Hund merkt diese Anspannung auch und wird noch verunsicherter...... Ich bin mir sicher, dass Hundehalter mit einem gesunden und souveränen Standing mehr erreichen, als mit einer drohenden, abfälligen oder murrenden Art.
Letztenendes möchte JEDER verstanden werden. Die eine, wie die andere Seite......objektiv werden die Meinungen eines Hundehalters niemals sein, denn es geht um ein Lebewesen das zur Familie gehört - Mein Hund, sowie der Hund des Anderen. Also versucht jeder, nach seinem Maße und Wissen, seinem Hund das Richtige zu vermitteln. Nach seinem Maße. Und dieses Maß wird man nicht mit der Brechstangenart ändern können
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Beim Durchlesen fällt mir grad eine Geschichte ein die gut ein 3/4 Jahr her ist. Meine Lütte war damals noch ein kleiner Krümmel. Aber das was da abging war pure Frechheit.
Wir waren Spazieren, Pepples ist frei gelaufen und ich sehe wie sich eine Dame zaghaft nähert. Natürlich hab ich Pepples abgerufen (naja, eig. weniger abgerufen damals hin sie mir slebst ohne Leine quasi an der Ferse) und hab sie angeleint, bin auf die Seite gegangen und hab sie abgesitzt (hab das damals als Training genützt damit sie sitzen bleibt selbst wenn jemand vorbei geht)
Die Dame war heilfroh , bedankte sich denn wie sie mir mitteilte hatte sie Panische Angst vor Hunden.
Sie war noch keine 2 m vor mir seh ich von weiten einen schwarzen Labbi anrassen, dahinter 2 Leute die gemütlich schlendern. In dem Augenblick sah ich wie das Gesicht der Dame kreidebleich wurde.
Ich rief den Haltern entgegen "Könnt ihr euren Hund bitte anleinen??" - es wurde ignoriert. Labbi mittlerweile bei der Dame angekommen, hüpft diese an und fängt sofort an auf Pepples loszulaufen. Da der Wurm noch klein war und ich nicht wollte das sie der Labbi übern Haufen rennt hab ich mich vor sie gestellt - der Labbi ist mir voll karacho INS beim gelaufen. Ich war dann total verärgert, die Dame hat in der Zeit schnell das weite gesucht.Ich hab dann den Halter angeraunzt er soll seinen scheiß Köter an die Leine nehmen wenn man ihn darum bittet weil die Dame davor Angst vor Hunden hatte - darauf kam die Antwort "Der will nur spielen das ist wichtig du hast keine ahnung von Hunden, deiner ist ja an der Leine" Ich daraufhin plump "von so einen unerzogenen Rüpel lass ich meinen WELPEN nicht übern haufen laufen" und bin von dannen gezogen.
Am meisten hat mich das geärgert weil die Dame wirklich Angst hatte!
Ist dennoch kein "scheiß Köter", oder? Der Hund kann schonmal garnichts dafür, dass er nicht richtig erzogen wurde.......
Warum wird da so oft, soviel Hasspotenzial freigesetzt? Die Halter lassen sich von sowas eh nicht beeindrucken, oder? Die machen ihr Ding weiter, ohne Ihre Einstellung zu alledem zu ändern, so traurig es ist..... Das ist reine Kraft verschwendung (ich würde es vermutlich genauso tun...) aber dennoch, man ändert nichts, leider -
Ich find's echt schade, dass so viele "möchtegern Trainer" rumlaufen.... das ist wie mit den Versicherungsfutzis...man sucht jemanden, der einen beraten kann, weil man sich selbst in einer Thematik nicht so auskennt und dann wird man so verkackeiert :/
Eine bekannte Hundehalterin hat beinahe ihren Hund abgegeben, weil ein Trainer immer wieder zu ihr sagte "Sie passen nicht zueinander, tun Sie ihrem Hund etwas Gutes und geben Sie ihn ab. Der ist zu dominant für Sie, den bekommen Sie niemals unter Kontrolle" Was für ein Hundetrainer muss das gewesen sein, wenn die Dame ab diesem Zeitpunkt nur noch ohne Hundetrainer trainiert und erzogen hat und aufeinmal ist der Hund gut erzogen und hört auch? Nix Dominanz! Der ist halt einfach ein Flitzebogen
der braucht Kopfarbeit. Aber darauf ist der Trainer nicht gekommen, sondern das Frauchen selbst....Das Beste: Sie erzählte mir, nach welcher Situation der Trainer die oben genannte Aussage machte. Sie hatte das Problem, dass ihr Hund immer schier ausrastete, wenn er andere Hunde sah. Der wollte nicht auf die los, sondern einfach nur hin. Der Trainer meinte dann eben, dass das nie etwas werden würde, weil die Beiden einfach nicht zusammen passen. Kaum war der Trainer weg, hat der Hund gehört und ist jetzt ein dicker Kumpel von Milo.
Und noch besser: Begegnet ihr der Trainer beim Tierarzt, der Hund sitzt friedlich zwischen einigen anderen Hunden im Wartezimmer
...... Die Halterin meinte, sie hätte noch nie so große Augen bei einem Menschen gesehen .....Manchmal können Trainer auch echt etwas kaputt machen....deshalb plediere ich da auf das Bauchgefühl. Ich musste zu meinem Trainer auch schonmal sagen, dass ich dies oder jenes nicht ändern möchte, weil es für mich und uns funkioniert (der wollte mir eine Pfeife aufbinden, ich möchte aber keine Pfeife, weil ich Milo seit Anbeginn beigebracht habe draußen auf verschiedene Pfiffsignale zu hören, die mit einer Pfeife nicht möglich sind und das funktioniert einwandfrei, warum dann alles übern Haufen werfen, nur weil der Trainer nach Schema-F handeln möchte?) Ich nehme gerne an und probiere auch gerne aus, falls ich mit einer Sache mal nicht weiterkommen sollte.... aber "Ja und Amen" gibts bei mir in der Erziehung und Vermittlung von Dingen nicht..... da sind die Tierlein zu individuell und schließlich muss nicht der Trainer mit dem Hund zusammen leben, sondern der Halter. Und wenn es den Halter nicht stört, dass der Hund mit auf der Couch liegt und der Hund einen nicht anknurrt oder wegbeißt, wenn man sich mit dazu setzt, besteht da für mich auch kein Handlungsbedarf. Respekt muss natürlich da sein, aber, wie ich dieses "absoluter Gehorsam"-Gehabe satt hab......