Beiträge von Ella

    Hallo Martina,


    ich hab mir das alte Thema gerade mal in Ruhe durchgelesen, die Fotos sind sehr beeindruckend! Gerne hätte ich Dir weitergeholfen, aber leider weiß ich da auch nicht Bescheid. Auch ich tippe am ehesten auf eine vielleicht nicht ganz optimale Zahnsubstanz, verursacht durch was auch immer oder aber einfach genetisch bedingt.
    Du scheinst sehr gut darauf zu achten und die Zähne im Auge zu behalten. Solltest Du irgendwann mal auf einen Tierarzt treffen, der eine Erklärung oder gar eine Lösung hat, würde ich mich freuen davon zu hören.


    Beste Grüße


    Ella

    Hallo Anke,


    auch ein großes Risiko, da gebe ich Dir völlig recht. Aber das gilt generell für alle (Hunde-)Sportarten, darum habe ich es bei den auf Frisbee bezogenen Risiken nicht extra erwähnt.
    Es gibt zu dem Thema einen super interessanten Artikel von einem Tierarzt der Windhunde vor Rennen untersucht und der Vergleiche zieht vom Aufwärmen eines Leichtathletiksportlers und denen eines Rennhundes (ok, noch ein anderes Thema). Bei diesem Sport kommt es dann auch oft durch mangelndes Aufwärmen und die sehr starke Belastung beim Rennen zu Muskelverletzungen. Gott sei Dank ist mir so etwas bisher beim Dog-Frisbee noch nicht begegnet (zumindest nicht beim Hund, den ein oder anderen Menschen hab ich schon vom Platz humpeln sehen).
    Aber ich glaube das Bewußtsein hierum wird immer größer... generell im Hundesport, ich glaube in den letzten Jahren hat sich viel getan


    Beste Grüße


    Ella

    Das ist eine gute Frage. Ich habe auch schon so abgeschliffene Zähne gesehen, allerdings verursacht durch das Herumkauen auf Tennisbällen. Meine Hunde haben keine Probleme, ich kontrolliere sie regelmäßig und natürlich auch die Zähne. Abnutzungserscheinungen hat von meinen beiden keiner. Es mag allerdings Hunde geben, die vielleicht eine andere Zahnbeschaffenheit haben und deren Zähne sich schneller abschleifen, gleich ob durch Frisbees oder Bällchen. Ich denke wie auch bei Menschen gibt es da unterschiedlich empfindliche Gebisse.
    Da sind wir dann wieder bei der Verantwortung: Ich würde jedem empfehlen seinen Hund immer genau zu beobachten und auch den Zahnstatus regelmäßig zu überprüfen. Bei Zweifeln sollte immer auch der Tierarzt zu Rate gezogen werden. Sollte man tatsächlich Abnutzungserscheinungen bei den Zähnen seines Hundes feststellen würde ich den potentiellen Verursacher (Tennisbälle, Frisbees) durch andere Spiele ersetzen.
    Hinzuweisen sei dabei auch nochmal auf die Qualität der Frisbees... ich hab auf der Hundemesse am Wochenende mal wieder angeblich echte Hundescheiben gesehen, die so hart sind, das man damit prima jemandem den Schädel einschlagen kann. Überhaupt nicht flexibel und wenn Hunde da hineinbeißen entstehen nicht die üblichen kleinen Löcher wenn die Zähne hindurchgehen, sondern sie hinterlassen Kratzspuren. Bei so harten Scheiben kann ich mir eine mögliche Abnutzung auch gut vorstellen. Nimmt man allerdings spezielle Hundescheiben, werden diese bei einem festen Biß durchlöchert (ohne das dabei Teile herausgestanzt werden) oder aber man hat die bißfesten Scheiben, die aus speziellem sehr flexiblen Material sind, dass die Zähne nicht hindurchgehen.
    Bei Zweifeln und abgeschliffen Zähnen würde ich persönlich aber immer dazu tendieren es lieber zu lassen, der Gesundheit zu liebe. Frisbee spielen ist toll, aber nicht die einzig mögliche Beschäftigung für Hunde.


    Beste Grüße


    Ella

    Hallo,


    ich denke es kommt immer darauf an wie man den Sport betreibt. Ich würde nicht sagen, dass hierbei das Verletzungsrisiko deutlich höher liegt als bei anderen Hundesportarten.
    Die größte Gefahr liegt wohl darin, das Menschen die nicht werfen können, die Scheiben für ihre Hunde in ungeahnte Höhen werfen und die Hunde sich bei dem Versuch diese zu fangen ordentlich verwerfen. Oder aber man hat mal was "cooles" wie einen Körpersprung gesehen und stellt das mal eben ohne Anleitung mit einem untrainierten Hund und einem untrainierten Werfer nach. Dann ist das Verletzungsrisiko enorm und dieser Leichtsinn sträflich!!!
    Da gebe ich Corinna ganz recht: Es liegt IMMER in der Verantwortung des menschlichen Partners, was er seinem Hund zumutet.
    Das A und O bei dem Sport ist die Wurftechnik des Menschen. Viel üben und zwar OHNE Hund ist ein MUSS. Ich spiele mit zwei Hunden, mit dem einen mache ich Vaults (Körperabsprünge) es ist ein sicherer, guter Springer, gut trainiert und ich habe diesen Wurf ohne Hund ichweißnichtwievielemale geübt (mit Videokamera zur Kontrolle). Dann habe ich noch einen Labbi und ich käme im Traum nicht drauf mit diesem Hund einen Vault zu machen. Da ist sie nicht athlethisch genug. Sie spielt mit Feuereifer Frisbee, aber einen ungeübten Werfer würde ich mit diesem Hund nicht spielen lassen. Fliegt die Scheibe zu hoch würde sie versuchen sie aus der Luft zu pflücken, egal wie schlimm sie dabei aufkäme...
    DogFrisbee ist ein toller Sport, aber man sollte sich die Grundlagen wirklich zeigen lassen. Super sind auch andere Hundeleute, die mitlernen und die gemeinsam das Werfen ohne Hund miteinander üben...denn auch das macht ne Menge Spaß.


    Generell ist sicher zu sagen, dass der bei der Vorführung gezeigte Boden natürlich NICHT geeignet ist. Eine ebene Wiese ohne Löcher oder ein Sandplatz ist ideal. Beton mit Teppich drauf, klar geht das auf die Gelenke.
    Aber wie schon gesagt, jeder ist für seinen Hund selbst verantwortlich und muss wissen, was er ihm zumuten möchte....schade ist nur, wenn sowas Gezeigtes ungeübte Leute mit womöglich noch einer ungeeigneten Scheibe zu Kamikaze Handlungen verführt.
    Aber darum diskutieren wir ja hier, um voneinander zu lernen.....


    Beste Grüße


    Ella

    na, mal ganz abgesehen davon, dass die Scheiben mit den "Nubsis" mächtig ungeeignet für Hunde sind. Packt da mal einer so richtig zu, kann man schon einen Vorderzahn verlieren. Das war also eine gute Entscheidung sie nicht zu kaufen.
    Hier in Deutschland gab es heuer eine Messe und zu meiner großen Freude gab es dort auch Nylabone Frisbees mal für mich zum anfassen. Einen "Nubsi" hatte diese Scheibe allerdings nicht, sie war recht weich, fühlte sich ähnlich an wie die "Jawz" aber labbriger und instabiler... ich hab keine gekauft, ich fand sie nicht so dolle, wenngleich auch sicher eine geeignete Hundescheibe (aber nix für Leute mit Wurfambitionen).


    Soll ich Dir mal meine amerikanischen Läden durchgeben? Vielleicht solltest Du einen Frisbeeshop in der canadischen Provinz eröffnen, vielleicht gibt es noch mehr Leute die auf der Suche sind? ;o))


    liebe Grüße


    Ella

    Ja, schon allein wegen des Knotens in der Zunge...
    ne, mir ging es darum bestimmtes Verhalten einfangen zu können, das sie in verschiedenen, aber leider schlecht berechenbaren Situationen zeigt, wie zum Beispiel Kopfschütteln (das hat schon geklappt), Kratzen und vor allem ihr Grinsen... klar hätte ich mir auch den Clicker um den Hals hängen können, aber so isses einfacher.
    Aber generell stimmt es, wenn wir etwas "erarbeiten" und eine richtige Clicker-Session machen scheint sie das zu elektrisieren.


    Beste Grüße


    Ella

    Aaaaaaaaaalso, Benda "verdient" sich ihr Futter auch meistens. Eingepackt in ein Tütchen gehen wir morgens mit der ersten Ration raus. Dieser Hund tobt und schnüffelt und tut alles was so ein gesunder Hund macht. Wir spielen und irgendwann fangen wir an mit "Arbeit": Futter suchen, Tricks, kleine Übungen. Und dafür gibt es Futter. Auch für ein gutes "Hier" gibt es was. Benda liebt das. Sie ist ein sehr eigenständiger Hund und unserer Bindung tut es gut! Manchmal gibt es beim Spazierengehen auch nix, dafür clickern wir dann nachher um das Futter. Ich hab nicht den Eindruck, dass sie den gefüllten Napf vermisst, den gibt es manchmal natürlich auch. Es gibt Tage, da ist die Zeit knapp oder es gibt andere Gründe, warum anders gefüttert wird.
    Aber ICH muss schließlich auch arbeiten um Essen zu können und bin ein sehr zufriedener Mensch damit. Warum sollte mein Hund also unzufrieden sein, wenn er auch etwas für SEIN Futter tun muss? Klar, KANN man das mal einsetzen, aber warum man das nicht immer tun soll und das unterwegs füttern nur ein Übergang sein soll, das erschließt sich mir noch nicht.
    Das das nicht jedermanns Ding ist, ist ja auch ok, es gibt sicher auch gute Gründe es anders zu tun. Dies war nur mein kleiner Beitrag zum Thema ;o))


    Beste Grüße


    Ella

    So, nu bin ich schlauer ;o)) Ich war am Wochenende auf einem Clickerseminar bei Birgit Laser und hab da das Thema Zungenclicker nochmal angesprochen. Es ist wohl nicht so schlimm, wenn es nicht immer 100% gleich klingt. Ich hab jetzt auch schon angefangen den Zungenklick zu etablieren und Benda scheint kleine Unterschiede großherzig zu verzeihen. Mein Schnalzen scheint für sie immer gleich zu klingen. Außerdem schaut sie mir nun immer so schön ins Gesicht ;o))
    Ich bin sehr gespannt und freue mich darauf nun auch die Dinge clickern zu können, bei denen ich mich früher schonmal geärgert habe, weil ich keinen dabei hatte.


    Beste Grüße


    Ella

    Allerdings, wenn man in Kanada wohnt, wird man die Jawz leichter (und günstiger) beziehen können als eine Heavy Crusher aus Deutschland!


    Ist die Nylabone schon angekommen? Ich würde mich über einen "Testbericht" freuen, bin da doch neugierig, vielleicht bekommt man die ja auch bei Zeiten mal hier in Deutschland. Bei unserem Händler in Amerika gibt es die nicht, sonst hätte ich die jetzt auch mal mitbestellt.


    Frühmorgendliche Grüße


    Ella