ZitatAlso einfach unbeeinflussbare Glückssache, nehme ich an? Finde es nur Schade, wenn ein Hund gar keine Streichelei zulässt
Eine Freundin hat einen super-süßen Labrador, er springt auch gleich jeden an und will spielen etc, sobald ihn jemand streichelt sucht er das weite
Naja, es gibt Rassen die neigen dazu eher verschmust zu sein als andere bzw. es gibt Rassen, die gelernt haben eben nicht/weniger verschmust zu sein. Ebenso wird es natürlich durch Erziehung und Erfahrungen beeinträchtigt.
Aber ja, es gibt auch einfach Hunde, die sind vom Charakter her keine "Schmuser".
Mein Golden Retriever gehört dazu. Er ist ein absolutes Arbeitstier, hört super, hat eine sehr enge Bindung zu mir, aber er fordert Schmusen niemals ein. Und auch wenn man ihn schmust, drückt er sich eher weg und man merkt einfach "er lässt es über sich ergehen, mag es aber nicht wirklich".
Askan hingegen schmust sich richtig an einen dran, drückt das Köpfchen dagegen und versucht so viel Körperkontakt wie möglich aufzubauen. Geht man aufs Bett oder Couch springt er wie ein Welpe hinterher und freut sich einfach. Dabei dann seine ganzen möglichen und unmöglichen Geräusche, als würde er etwas erzählen. Unglaublich süß und ich bin auch sehr froh, dass ich so einen Hund erleben darf.
Also neben Rassewahl (was meiner Meinung den geringsten Anteil hat) und Erziehung/Erfahrungen ist es wohl wirklich zum großen Teil (leider) einfach nur Glückssache.
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ich könnte mich tatsächlich mit fast allem anfreundenbloß dachte ich, dass es zb Rassen gibt, die kategorisch ausgeschlossen werden
ich glaube zb nicht, dass wir je den Ansprüchen eines Huskys gerecht werden könnte, auch wenn ich diese Rasse liebe
ein Saarlos-Wolfhund ist ebenfalls einer meiner Favoriten, allerdings hab ich da nun schon sehr oft gelesen, dass dieser für unerfahrene Halter ungeeignet ist
Zum Husky kann ich nicht viel sagen, außer, dass sie wohl Mehrhundehaltung bevorzugen und man am Besten Zughundesport macht (was ihr ja durchaus auch machen könntet).
Auch einen Wolfhund holt man am besten als Zweithund zu einem souveränen Ersthund dazu. Es macht einfach vieles einfacher. Ansonsten sehe ich einen Wolfhund nicht als Hund nur für Hundeerfahrene. Es ist eher ein Hund für Menschen mit gutem Bauchgefühl. Jemand der seit 30 Jahren Schäferhunde im Schutzdienst ausbildet, am Besten noch mit fragwürdigen Mitteln, kann genauso bzw. eventuell eben genau deswegen, an einem Wolfhund verzweifeln.
Was bei euch aber das Problem ist: Er wird wahrscheinlich niemals 4 Stunden ganz alleine bleiben können.
Deswegen würde ich euch auf jeden Fall (erstmal) vom Wolfhund abraten.
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Wenn er nie zu Hause bleiben kann, kann das tatsächlich problematisch werden.. Hab schon überlegt, aber nicht wirklich was gefunden, was eine geeignete Alternative wäre. Kenne auch niemanden der hier tagsüber zu Hause ist und den Hund dauerhaft nehmen würde, das würde ich auch gar nicht wollen, vllt haben andere Studenten mit Hund ja einen Tipp für michNach dem Studium stehen die Chancen sehr gut, dass meine Freundin den Hund mit zur Arbeit nehmen kann. Und wenn nicht, muss da eine andere Lösung / ein anderer Arbeitsplatz gefunden werden
Ihr solltet in diese Richtung auf jeden Fall einen Plan B haben.
Wenn der Hund später mal mit zur Arbeit kann, wäre das natürlich eine gute Lösung.