Also Askan geht ohne Probleme ins Wasser, er schwimmt auch, aber es ist nicht so wie bei Mylo, dass er "magisch angezogen wird" vom Wasser.
Beiträge von Yunari
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darf ich dich mal eben ganz explizit fragen, was für einen schaden ich anrichte?Eine Freundin von mir hatte ihren Hund in einer Box mit Metallgittern.
So einer: http://www.tierischstark.de/images/product…mages/374_0.jpg
Was soll ich sagen.. der Hund hat die Metallgitter zerbissen und auseinandergedrückt. Beim Versuch rauszukommen hat er sich dann natürlich an den spitzen Kanten verletzt.
Wenn ich es nicht selber gesehen hätte, würde ich nicht glauben, dass das möglich ist...Mit dem Pinkeln weiß ich vielleicht was du meinst. Ich habe es bei Askan auch am ehesten mit "Trotz" beschreiben können. Genauer betrachtet war es aber ein recht simples "Er hat gelernt, dass er Aufmerksamkeit bekommt, wenn er pinkelt". Für uns ist das dann am ehesten ein "Er pinkelt aus trotz weil er Aufmerksamkeit will", aber für den Hund ist es ein "Wenn ich pinkel bekomme ich Aufmerksamkeit". Ohne den Hintergedanken des "Trotzes".
Aber laut der Beschreibung des TS klingt das ziemlich eindeutig nach Angst und Stress. -
Die Optik ist es durchaus auch und auch nicht zu knapp. Allerdings gehört für mich zu der Optik auch diese natürliche Ausdrucksweise. Der federnde Gang. Die ausgeprägte Mimik und Gestik. Der durchstechende Blick.
Dazu kommt dann ein für mich perfekt passendes Wesen.
Wolfhunde sind keine Arbeitstiere, die diese dann auch einfordern.
Sie wollen einfach nur leben. Einfach dabei sein.
Sie brauchen körperliche Nähe. Alle die ich kenne sind sehr verschmust.Wenn ein Wolfhund in dein Leben passt, dann sind es meiner Meinung nach sehr einfache Hunde.
Ich zumindest liebe gerade dieses "einfache" - einfach zusammen leben. Ich habe kaum Anforderungen an Askan. Er muss auf "hier" und "sitz" hören. Er müsste nicht alleine bleiben können und auch nicht so offen sein. Ich bin zwar froh, dass er beides kann, aber es würde genauso in mein Leben passen, wenn es nicht so wäre.Stubenreinheit und Jagdtrieb sind Dinge, wo ich immer wieder von Problemen lese. Hauptsächlich bei AWH.
"Werden niemals Stubenrein und man kann sie ab 2-3 Jahren nicht mehr von der Leine lassen".
So in etwas ist da wohl der schlimmste Fall.
Man sollte eben auch damit umgehen können.Ich bin aber trotzdem froh, dass Askan stubenrein geworden ist (auch wenn es länger gedauert hat) und momentan auch noch keinen Jagdtrieb hat bzw. dieser noch nicht stark genug ist um im Alleingang davon zu düsen. Aber ich denke der Jagdtrieb wird bei uns auch nochmal Thema werden.
Immer wenn ich Askan anschaue und er mit soviel Ausdruck in seiner Mimik und Gestik "antwortet", jedes mal, wenn er im Wohnzimmer döst, hört dass jemand ins Bett geht und dann angezischt kommt, wie ein Welpe hoch springt und sich mit so viel Körperkontakt wie möglich an einen drückt, immer wenn ich in seine gelben Augen schaue oder ihn federnd leicht laufen sehe und immer wenn er einfach nur zufrieden dösend hier liegt und einfach lebt, weiß ich aufs Neue, warum ich wieder einen Wolfhund holen werde.
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Gab es bei euch mal einen Zeitpunkt an dem ihr es etwas bereut habt, euch einen WH ins Haus geholt zu haben? Bzw habt ihr mal Zweifel gehabt?
Und würdet ihr es wieder tun?Ich habe es niemals bereut, mir aber im Gegensatz schon sehr oft gedacht, wie froh und glücklich ich bin einen solchen Hund erleben zu dürfen.
Wenn wieder ein Hund ins Haus kommt (und das wird es sehr sicher), dann wird es wieder ein Wolfhund. Allerdings halte ich mir noch offen ob TWH, SWH oder AWH.. finde einfach alle drei haben etwas eigenes und tolles.. aber ein Wolfhund wird es auf jeden Fall. -
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Ein einzelner Husky ist nicht in der Lage ein Cart, Schlitten oder einen Wagen zu ziehen.
Dafür bräuchte man schon mindestens zwei Hunde.
Ein einzelner Husky kann im ZHS nur durch Bikejöring, Trike, Skijöring und Dogscooter ausgelastet werden.Ich habe allerdings schon einen Husky alleine ein Cart ziehen sehen. Wobei ich nicht weit genug in der Materie bin um zu beurteilen wie gesund das auf Dauer für den Hund ist.
Trotzdem bleibt ja offen, ob der Freund auch etwas zur Auslastung beitragen kann.
Ich denke aber auch, dass die TE selber zu dem Schluss kommen wird, dass ein Husky wohl doch zu viel Arbeit bedeuten würde. Mein Schluss wäre es zumindest.
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Es geht nicht primär um die Wohnung, da gebe ich Dir vollkommen Recht. Das Problem ist hier, dass die Gesamtsituation nicht für einen Husky spricht. Ich behaupte auch nicht, dass die TE "es mit einem Husky nicht schaffen würde," sondern dass das ganz einfach nicht der Hund ist, den sie sich zu wünschen scheint.
Das ist eine andere Sache. Aber wie ich schon sagte halte ich mehr von genauer Aufklärung, so dass die TE selber entscheiden kann, als von direkter Ablehnung.
Zum Beispiel hat sie ja noch einen Lebensgefährten, der wohl auch herangezogen werden kann und dann gibt es ja auch noch Carts etc., so dass sich die körperliche Anstrengung der Menschen beim Zughundesport in Grenzen hält.
Wie schlimm das Asthma ist, wie viel Anstrengung es mit dem jeweiligen Gefährt noch braucht, in wie weit der Freund helfen kann etc. sind alles Fragen, die sich am besten die TE selber stellt, ggf. ausprobiert und danach entscheidet, ob sie ihm gerecht werden kann und/oder ob sie es überhaupt will!Ich persönlich denke auch, dass die TE nach der Aufklärung dazu neigen wird, lieber eine andere Rasse zu nehmen. Das Aussehen ist meist nur der "erste Antrieb" und danach informiert man sich weiter.
Aber nochmals: Ich finde es einfach besser aufzuklären, Möglichkeiten aufzuzeigen und dann die Leute selber entscheiden zu lassen, ob sie das wollen oder nicht. -
Ja, da kann ich dir nur zustimmen.
Ich persönlich würde mir auch nicht zutrauen einem Husky gerecht zu werden. Einfach weil ich Tage habe, wo ich mal faulenze und nur ein bisschen was fürs Köpfchen mache. Meine Hunde vertragen das gut, aber ein Husky würde mir wohl aufs Dach steigen.Aber ich kann einfach diese verallgemeinerte Wohnungs-Argumentation nicht mehr hören. Ich weiß auch gar nicht warum es die noch gibt. Die hat sich so fest bei den Leuten festgesetzt, dass man sie auch mit guten Argumenten nicht herausbekommt.
Ansonsten kann man einfach nicht in die Köpfe der Leute schauen.
Deswegen halte ich auch einfach mehr davon zu sagen: "Man kann einen Husky auslasten (und man braucht eben nicht zwingend Schlitten und Schnee dafür - und schon gar nicht zwingend einen Garten), aber das bedeutet nun mal mehrere Stunden am Tag unterwegs zu sein und man muss einfach Freude am Zughundesport haben. Man muss mit Leidenschaft dabei sein, sonst hält man es nicht aus." als zu sagen "Nö, das schafft ihr eh nicht, also lasst es besser." -
Ich halte trotzdem daran fest, dass ein Husky kein Problem darstellt, wenn man ihn der Rasse entsprechend auslastet. Ich weiß nicht in wie weit die TE bereit ist dies zu tun, aber wenn sie eben bereit dafür ist und auch Spaß daran hat, sehe ich nicht wo das Problem ist. Auch, dass man ihn nicht ableinen kann, sehe ich dann weniger als Problem, wenn man eh jeden Tag mehrere Stunden auf "Zug" ist.
Vor allem aufgestoßen ist mir aber wieder dieses "Niemals nicht in eine Stadtwohnung". Ich finde das einfach viel zu kurz gedacht.
Ansonsten muss ich aber auch sagen, dass es im Anfangspost eher rüber kommt nach "Die beiden Rassen mag ich, weil sie hübsch sind". Vor allem auch, da sie vom Wesen doch recht unterschiedlich sind.
Also würde ich in diesem speziellen Fall wohl auch eher sagen: Kein Husky, wenn es nur um das Aussehen geht.Aber wie gesagt bleibe ich bei meiner Aussage, dass man das nicht verallgemeinern kann.
Wer Interesse an dem Sport hat und diesen auch intensiv nachgehen möchte, wird auch einem Husky gerecht werden. -
Ich würde das mit den Huskys nicht so verallgemeinern.
Ich durfte mir auch sehr oft anhören, dass ich einen Wolfhund doch nicht in eine kleine Wohnung in der Stadt halten kann.. und was ist? Es geht ihm wunderbar. Er ist in der Stadt vollkommen entspannt. Klar müssen wir ein wenig laufen, bis wir "grün" erreichen, aber dafür sind die Spaziergänge auch dementsprechend lang und die Hunde danach richtig ausgepowert.Man kann auch Zughundesport machen ohne Schnee und Schlitten. Schau am besten mal ins Forum oder Google einfach mal nach Zughundesport. Hier eine schöne Seite: http://www.zughundesport.de/
Es gibt Roller, Dog-Cart, Bollerwägen oder wenn man selbst auch dementsprechend fit ist sowas wie Cani-Cross etc. Auf jeden Fall genug Möglichkeiten um für mich zu der Entscheidung zu kommen:
Warum sollte man keinen Husky in einer Stadtwohnung halten?
Natürlich vorausgesetzt, man lastet ihn der Rasse entsprechend aus.Jagdtrieb haben viele Hunde. Vor allem mit meinem Retriever kann ich ein Lied davon singen... aber ich persönlich finde Jagdtrieb noch am einfachsten zu händeln. Wobei das sicherlich auch einfach eine Charakter- und Erfahrungssache ist.
Edit: Wobei ich persönlich keinen Husky als Einzelhund halten würde. Aber das ist nur so meine Sache.. ich denke, wenn er nicht alleine sein muss, ist auch das kein Hindernis.
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Aber auch hier bitte nicht vergessen, dass ein Tierheimhund der als "kann alleine bleiben und ist stubenrein" in neuer Umgebung plötzlich erstmal keines von beiden sein kann und ebenfalls eventuell länger als Semesterferien braucht.
Also Plan B auch in so einem Fall bereit haben.
Aber Tierheim war ja auch mein erster Vorschlag. Vor allem, wenn man so gar keine genauen Vorstellungen und Wünsche hat, wäre das einfach meine erste Anlaufstelle.