Beiträge von Yunari

    Herzlich Willkommen!

    Wäre ein F2 Wolfhund nicht "verboten" in Deutschland? :???:
    Wenn es wirklich ein F2 Wolfhund ist, wäre ich an eurer Stelle auch einfach nur froh, dass er überhaupt soviel kann (alleine bleiben, Verträglichkeit, Stubenreinheit etc.).

    Ich persönlich habe bei meinem Wolfhund (noch) keine Probleme mit dem Jagdtrieb. Er springt auch sehr gut auf Futter an. Das erleichtert sehr vieles.
    Bei meinem Golden Retriever, dem Futter ziemlich egal ist, habe ich es mit "Arbeit" gemacht. Dummytraining und Obedience während den Spaziergängen und als Belohnung haben mich interessant genug gemacht, um immer ein Auge auf mich zu haben und schnell zu kommen (selbst in der Hetze) wenn ich rufe.

    Ich denke der Beitrag dürfte für dich auch interessant sein:
    https://www.dogforum.de/wolfshunde-awh…en-t165742.html

    Vor allem was die Intelligenz angeht ist hier die große Frage: Was ist für dich Intelligenz? Und was würde es für dich bedeuten einen "strohdoofen" Begleiter zu haben?
    Manche Leute halten meinen Golden Retriever für dumm und meinen Wolfhund für super intelligent und andere sehen es wieder genau anders herum.
    Mein Golden Retriever versteht zum Beispiel wenn ich mit meiner Hand in eine bestimmte Richtung zeige - mein Wolfhund nicht. Er lernt die verschiedensten Kommandos blitzschnell und führt sie zuverlässig aus. Er ist generell wesentlich besser darin meine Sprache zu "verstehen". Er lässt sich auch darauf ein und bemüht sich darum. Kommt er mit irgend etwas nicht weiter geht er zu mir und möchte, dass ich es mache.
    Mein Wolfhund kommt nicht zu mir und bittet mich um Hilfe. Dafür findet er im Gegensatz zu meinem Goldi aber meistens auch Wege es alleine zu schaffen! Man könnte meinen er sei dumm, weil er einfach keine Kommandos kann, aber er sieht schlicht und ergreifend keinen Sinn darin. Generell ist er sehr selbstständig und kann es sich aufgrund seiner Intelligenz auch leisten.
    Bestes Beispiel um es zu verdeutlichen: Hundewiese, viele Menschen mit Leckerlies. Mylo bettelt. Askan stielt die Beutel.

    Ich persönlich finde, dass meine beiden Hunde auf ihre ganz eigene Weise intelligent sind.

    Ich denke Huskies passen eher in die selbe Kategorie von Intelligenz wie mein Wolfhund.
    Du solltest dich also damit abfinden, dass die verschiedensten Tricks lernen eher nicht so leicht fallen wird wie z.B. mit einem Border Collie. Das hat aber nichts mit Intelligenz zu tun - bzw. hat es das sogar.. aber nicht damit, dass er "dumm" ist.

    Zitat

    Wenn man die Sache so angeht, dann müsste ich aber auch prinzipiell schon im Vorfeld jeden Mischling ausschließen, weil man im Endeffekt nie wissen kann, was an Genen durchkommt, oder? Ich kann schließlich kaum einem Hund Aufgaben in seinem eigentlich Arbeitsfeld bieten. Ich habe keinen Hof, den man bewachen muss, keine Schafe, die man hüten kann, und auf die Jagd gehe ich auch nicht...

    Bisher hatte ich schon gedacht, dass man solchem verstärkten Wachverhalten entgegen wirken kann, indem man den Hund gut auslastet und ein wenig konsequent ist. Also es geht jetzt nicht natürlich auch nicht um ein "Wau", sondern eher um dieses Verhalten mancher Hunde, die den ganzen Tag vor der Haustür oder im Garten sitzen und sich die Seele aus dem Leib bellen, wenn jemand vorbei kommt.

    Nehmen wir als Beispiel meinen sehr arbeitswilligen Golden Retriever. Natürlich gehe ich mit ihm nicht zur Jagd, aber ich kann mit regelmäßigem Dummytraining für einen passenden Ausgleich sorgen.
    Ich habe aber ehrlich gesagt noch nicht davon gehört, dass es einen solchen Ausgleich für Wachhunde gibt.
    Sicher muss nicht jeder Spitz immer gleich Anschlagen und in manchen Fällen kann man da wohl auch mit Erziehung dran arbeiten, aber trotzdem würde ich mir nicht einen solchen holen, wenn ich genau das Wachverhalten auf keinen Fall möchte.
    Ich hole mir ja auch kein Retriever mit dem Gedanken, dass er auf später auf keinen Fall mal etwas apportieren soll.

    Auch so ein kurzes Anschlagen kann schnell zu Ärger bei Nachbarn führen. Gerade wenn mal etwas mehr los ist und er bei jedem Geräusch im Flur mal kurz anschlägt. Ich fände es für mich persönlich auch irgendwie "falsch" einen Wachhund zu holen, der dann auf biegen und brechen beigebracht bekommen muss, dass er eben nicht bewachen darf.

    Ich hatte hier mal Bilder von G2 Halsbändern. Bei uns haben sie genau die richtige Größe und sitzen perfekt. Allerdings sind sie verstellbar.

    Zitat

    Hier das neue Set. Askan trägt komplett SCHWARZ und Mylo trägt BEACH:

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    Zitat

    Aus der Hundeverordnung Brandenburgs:


    Da muss doch was zu machen sein...
    Anscheinend haben sich die Besitzer (aus Unwissen) nicht an die gueltigen Gesetze gehalten, aber es muesste doch in dem Fall nachtraeglich moeglich sein, die Auflagen zu erfuellen und ggf die Huendin als Behndertenbegleithund auszuweisen.

    Soweit ich das mitbekommen habe gab es ja eine Anzeige, weil sich der Hund wohl mit einem anderen Hund "gebissen" hat.

    Du hast dort jetzt im Prinzip zwei Kinder, die beide deine volle Aufmerksamkeit brauchen.
    Der Hund ist gerade zu euch gekommen und wurde aus seinem gewohnten Umfeld gerissen. Er ist erst 1 Jahr alt und versteht die ganze Situation nicht.
    Dein Kind hat Angst vor dem großen Hund. Auch das ist verständlich.

    Zuerst mal möchte ich dir sagen: Halte durch! Das kann alles wunderbar werden. Es erfordert aber Zeit, Geduld und den Willen etwas daran zu tun.

    Der junge Labbi scheint ja ein ganz normaler lieber Hund zu sein. Er muss nun erst mal lernen wie es bei euch zu geht und was euch wichtig ist.
    Ich würde auf jeden Fall damit anfangen Abends (oder wann immer jemand anderes kurz auf das Kind aufpassen kann) mit dem Hund alleine zu gehen. Bring ihm Leinenführigkeit bei, beschäftige dich mit ihm. Retriever apportieren in der Regel sehr gerne. Der Hund muss sich erstmal an euch (bzw. dich) binden und Erziehung erfahren.

    Zeig dem Kind, dass es keine Angst haben muss. Setz dich mit ihm zusammen auf den Boden und beachte den Hund nicht. Kommt der Hund zu euch dann nehme es als selbstverständlich. Streichle ihn etwas oder beachte ihn nicht weiter. Mach kein großes "Ohh schau mal daaaa" dem Kind gegenüber. Bring ihm einfach bei, dass der Hund nun mal da ist aber nichts tut.
    Das wird das Kind mit der Zeit auch ganz von alleine mitbekommen. Setz dich anfangs nur immer dazu.

    Du hast es dir da gerade echt nicht einfach gemacht. Ein älterer Hund oder noch 1-2 Jahre warten hätte die ganze Situation erheblich erleichtert. Nun ist sie aber so und für mich klingt es nicht nach einer unmöglichen Situation, sondern einfach nach einer momentan anstrengenden, die sich aber zu einer wundervollen entwickeln kann (wenn man ihr die Chance dazu gibt).

    Ihr werdet mit der Zeit zusammen wachsen. Wenn du jeden Tag mit Buggy und Hund raus musst wirst du auch daran am meisten arbeiten und der Hund wird es lernen. Ihr werdet euren Weg finden.

    Ich habe zwar keine Erfahrungen dazu, aber rein aus medizinischer Sicht bedeutet eine Kastration, dass das gegengeschlechtliche Hormon vermehrt auftritt. Sprich: Eine kastrierte Hündin stoppt nur die Östrogen Produktion, wodurch das Testosteron im Körper ansteigt. Das gegengeschlechtliche Geschlechtshormon wird nicht in den Geschlechtsorganen gebildet. Eine kastrierte Hündin kann also gar nicht weniger Testosteron durch eine Kastration bekommen. Bei uns Menschen ist dies übrigens auch der Fall. (Frauen in der Meno Pause bekommen oft vermehrt Bartwuchs, das Fett setzt anders an etc.)

    Allerdings weiß ich nicht, wie das hier in diesem Fall ist. Vor allem, ob das Verhalten überhaupt wirklich vom Testosteron kommt. :???: