Beiträge von Regula

    Meine Hunde mögen beide dieses Hütehund-typische Ducken und Anstarren überhaupt nicht. Grade wenn Border Collies diesen starren, intensiven Blick kriegen könnte Nova ausrasten.

    Ich selbst hab ziemlichen Respekt vor Chows, Eurasiern und dergleichen. Ich kann die irgendwie gar nicht lesen und würde freiwillig keinen anfassen, den ich nicht sehr gut kenne. Auch Shar Pei finde ich ganz schwierig zu lesen (obwohl Max ja ein Pei-Mix ist). Da wirkt es dann oft, als ob der Hund "plötzlich" was macht, obwohl sich das bestimmt schon lange ankündigt.
    Oh, und Owtscharkas sind mir gar nicht geheuer. Da wechsle ich auch die Strassenseite. Hat aber auch was mit den Besitzernzu tun, die oft eher seltsame Ansichten haben.

    Ich hätte es wohl noch etwas wärmer gemacht, die Tiefen noch leicht erhöht und die Farben etwas mehr gesättigt :) (Evtl. auch noch etwas mehr Kontrast... Aber das müsste ich erst probieren, vielleicht sieht's auch blöd aus)

    Das ist jetzt vielleicht eine blöde Frage, aber ist das nicht genau das Gegenteil voneinander? Ich dachte Kontrastwerte spreizen macht die Tiefen dunkler und die Höhen heller.

    Hm. Jeder hat seine persönliche Grenze, wo Zivilcourage aufhört und Einmischen anfängt, oder wo er/sie sich mit persönlichen Gesprächen und eigenem (körperlichen) Einsatz nicht mehr wohl fühlt und lieber einen Dritten - in dem Fall das Amt - dazuholt.

    Wie Aoleon schon sagt, die Behörden sind doch dazu da, jemandem zu helfen, der selbst nicht mehr weiter weiss. Und als solches erfüllen sie eine sehr gute und wichtige Aufgabe.
    Behörden sind eine unabhängige Instanz, die ein Auge drauf wirft, wenn es Konflikte gibt, und im besten Fall vermittelt und schlichtet.

    Ich habe selbst auch schon in einem Dorf auf dem platten Land gelebt, wo nie jemand auf die Idee gekommen wäre, irgendwelche Behörden einzuschalten. Da wurde die soziale Kontrolle stattdessen von ein paar alteingesessenen Herren des Dorfes geregelt. War ehrlich gesagt überhaupt nicht mein Ding.

    Ich habe selbst noch nie jemanden gemeldet, hatte aber schon zweimal wegen (aus meiner Sicht) Lappalien mit dem OA (bzw dem hiesigen Äquivalent) zu tun. Das eine Mal haben wir >48 Std den Schnee auf unserem Bürgersteig nicht geräumt (waren übers verlängerte Wochenende weg). Das zweite Mal haben wir den ganzen Sommer den Rasen nicht gemäht (wohnte damals in einer WG, wir hatten keinen Rasenmäher, und jeder fand, jemand anderes sei zuständig). War natürlich beide Male unser Fehler und wir haben das zügig behoben, aber ein persönliches Gespräch hätte wohl den genau gleichen Effekt gehabt. Naja, egal, wenn der-/diejenige nicht mit uns sprechen konnte oder wollte, dann ist es trotzdem gut, dass es eine Anlaufstelle gab.

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass das Labor nicht gesagt hat, dass chronisch ausgeschieden wird. Das Labor bekommt eine Probe, macht einen Test, und schickt ein Ergebnis zurück (positiv oder negativ, manchmal mit einer Quantifizierung). Das zu interpretieren (-> "es wird chronisch ausgeschieden") ist Sache des Tierarztes.

    Den bisherigen Erzählungen nach zu urteilen hat die Tierärztin nicht viel Ahnung Staupe. Bevor ich auch nur drüber nachdenken würde, den Hund abzugeben, würde ich erst mal am Ergebnis zweifeln und die Diagnostik ggf ordentlich widerholen.

    Hab grade den Einganspost noch mal gelesen. Wurde denn nur Kot eingeschickt oder Blut mit dazu? Es liegt in der Natur der Sache, dass Kot "schmutzig" ist, deshalb müssen diagnostische Tests für die Anwendung auf Kot geeignet sein. Sonst geben sie gern mal ein falsch positives Ergebnis.
    Von den beiden grossen Laboren (IDEXX und Laboklin) macht eins gar keine Staupe-Diagnostik aus Kot (Laboklin) und eins nur bei gastrointestinalen Symptomen, aber dann zusammen mit Blut (IDEXX).

    Ich würde also beim Nachtesten 1) ein grosses Labor mit Qualitätskontrolle wählen, und 2) Blut einschicken, wenn es sein muss zusammen mit einer Kotprobe, aber besser zusammen mit einem Tupfer aus der Nase oder Konjunktiva.
    Wenn die behandelnde Tierärztin sich nicht sicher ist, was die Ergebnisse bedeuten, haben grosse Labors auch alle einen Tierarzt, den man anrufen und fragen kann.

    Hab grade noch mal nachgeschaut um sicherzugehen, dass ich hier keinen Quatsch erzaehle.

    Die Lehrmeinung ist, dass bis zu 120 Tage (4 Monate) Virus ausgeschieden werden kann. Meistens ist das aber nicht der Fall und die Ausscheidung endet mit dem Abklingen der Symptome. Auch wenn laenger ausgeschieden wird verringert sich die Menge der ausgeschiedenen Viren stark mit dem Abklingen der klinischen Symptome.
    Auch beim Auftreten von "Althundstaupe" und anderen protrahierten Verlaeufen sind die Hunde nicht infektioes, es wird dann nur Antigen im Gehirn nachgewiesen.

    In Eurem Fall war zu allergroesster Wahrscheinlichkeit die Impfung nicht noetig. Eine ueberstandene Staupeinfektion bietet bessere, meistens sogar lebenslaengliche, Immunitaet (gilt fuer Parvo uebrigens auch).

    In Eurem Fall wuerde ich annehmen, dass entweder Impfvirus nachgewiesen wurde oder eine Laborkontamination statt fand. Abhaengig vom diagnostischem Test, der durchgefuehrt wurde, muesste das Virus quantifiziert worden sein (quantitative RT-PCR). Ich wuerde mir mal anschauen, wieviel Virus da angeblich im Kot ausgeschieden wurde. Wenn es sehr wenig ist (cT >35 oder so), dann wuerde ich erst mal von einer Laborkontamination ausgehen. Ggf. koennt Ihr ja noch mal nachtesten (per RT-PCR oder Immunfluoreszenz) und/oder serologisch Antikoerper nachweisen. Aber ich wuerde mal schwer davon ausgehen, dass der Hund nicht mehr infektioes ist.

    Leider ja.
    Es gibt ja auch viele Alaunt/Siam/"Schießmichtot"bulls, die "Papiere" ihrer Vereine haben und trotzdem eingezogen wurden.

    Hm. Also nachdem der UKC ja namentlich in dem Urteil genannt ist: der ist leider auch nicht top-seriös (registriert u.a. auch American Bully). Und der Leavitt-Bulldog Verein schon gar nicht, das ist nämlich genauso ein vom Züchter gegründeter Verein wie Alaunt- und Siambulls (nur ein bisschen älter).
    Ich kann da ehrlich gesagt keinen Unterschied in der Seriosität sehen und finde es etwas seltsam, dass die Rassebegutachtung dem OA abgesprochen wird, aber zur Beurteilung von Zuchtpapieren und -vereinen sollen sie kompetent sein...