Ich finde auch, eine Nacht drüber schlafen muss schon drin sein.
Beiträge von Regula
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Gerade bei Reinrassigen Kleinhunden würde ich mir auch zusichern lassen das der Hund nicht ohne Rücksprache weiter vermittelt werden darf.
Sonst ist er ganz schnell in den Kleinanzeigen.
Dem kann ich nur zustimmen, egal ob reinrassig oder nicht. Oder noch schlimmer, der Hund ist unkastriert und endet in irgendeiner "Hobbyzucht", um Welpen zu produzieren.
Ich bin kein Jurist, das mit dem Vorkaufsrecht wuerde ich noch mal genau abklaeren. Im Zweifelsfall ist das aber auch mit Vorkaufsrecht nicht einfach, einen Hund im Fall eines Weiterverkaufs tatsaechlich wieder zurueck zu bekommen (oder dem Weiterverkauf ueberhaupt mitzubekommen).
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Nein, ich finde, Du hast da vollkommen recht. Ich wuerde auch keinen Hund beim ersten Treffen gleich mitgeben. Ein paar mal besuchen muss schon drin sein.
Ich kann aber auch ein bisschen verstehen, dass Interessenten nicht mehrmals zu Besuch kommen und sich hinhalten lassen wollen und dann beim x-ten Mal entscheidet sich der Vorbesitzer dass es doch nicht passt, oder dass er es jetzt doch nicht uebers Herz bringt, den Hund abzugeben. Ich wuerde auch als neuer Halter nicht wollen, dass der Vorbesitzer nach der Abgabe noch Kontakt zum Hund will.
Ich schicke so 1-2 Mal pro Jahr ein Bildchen der Hunde und schreibe, dass sie noch bei mir sind und wie es ihnen geht. Das muss aber reichen.Ich wuerde auch nie im Leben einen Hund ueber die Kleinanzeigen abgeben. In Deinem Fall wuerde ich glaube ich mit den umliegenden Tierschutzvereinen Kontakt aufnehmen, ob die Dir bei der Vermittlung helfen koennen. Ein guter Tierschutzverein hat schon etwas Erfahrung mit dem Aussortieren ungeeigneter Kandidaten, und evtl kennen die schon jemanden, der einen Hund wie Deinen sucht.
Alternativ koenntest Du bei Deinem Tierarzt fragen, ob er/sie jemanden weiss. Tieraerzte haben oft ein ganz gutes Gefuehl dafuer, wie sehr sich jemand um sein Tier kuemmert. Die sind auch oft dabei, wenn eine Familie ihren Hund verliert und evtl bereit fuer einen neuen Hund ist.Ein schriftlicher Abgabevertrag ist ganz wichtig!
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Ich habe fuer meine Hunde den Titer bestimmen lassen.
Fuer Babur, weil das damals (2003) fuer die Einreise nach Schweden gefordert wurde. Fuer die anderen beiden interessehalber. Sie werden aber so oder so immer einen gueltigen Tollwutimpfschutz haben.Ich bin selbst uebrigens auch gegen Tollwut geimpft. Mein Titer war nach 7 Jahren noch ok, nach 10 Jahren niedrig genug, um nachzuimpfen. Ist allerdings nicht ganz der selbe Impfstoff.
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Das ist natürlich sehr hart und horrormäßig abgelaufen,
aber Glück im Unglück *alle leben*, nicht unbedingt
selbstverständlich bei schon größeren Exemplaren der
Gattung „Raubtier“ und das wird ein Hund immer
bleiben, wird aber allzu schnell vergessen.Natürlich hat der Staff, selbst dieser Mix, eher eine
Disposition und sehr geringe Reizschwelle zum
schnellen festbeißen/kämpfen als jede andere Rasse.
Es wird schon seinen guten Grund haben, warum er
im Tierheim war und so ein Hund ist auch in Österreich
ständig zu trainieren und damit sicherer zu machen.
In Wien, Niederösterreich und Voralberg gilt der Staff als
Listenhund, weiß jetzt nicht wo ihr wohnt und ob Mixe
dazu zählen.Beißen können sie alle und ich weiß nicht, wie viel Blut ich
damals weggewischt habe und als ich glaubte, nach Jahren
das in den Griff bekommen zu haben, ging eine kleine Hündin
aus dem Nichts und ohne jeden Anlass auf die andere los,
es war nichts zu machen, bis ich beide Köpfe unter die
Wasserleitung hielt und zunächst auch nichts passierte,
jede Sekunde dauerte „gefühlte Stunden“ aber dann ließ
die Angreiferin los, das Auge der einen Hündin habe ich
gute 3 Jahre behandelt um es vor einer OP zu retten.
Hier sind es Terrier-Kleinhunde, Hündinnen, die sind
gnadenlos und gehen bis zu bitteren Ende, bis nichts mehr
vor dem Maul wackelt, 2 Personen haben die damals nicht
auseinander bekommen, also insofern könne alle beißen,
der eine eher, der andere später.
Gelöst habe ich es damals teilweise so, das ich in Einzelhand vermittelt habe u.a. Dinge mehr, erst heute können sie bedenkenlos auf einem Bett/nicht meins chillen, ein
Restrisiko bleibt immer.Nur im vorliegenden Fall, wird die Gefahr immer bleiben,
zum Kampf wurde der Staff einstmals gezüchtet und
man kann der verbleibenden, geringen Reizschwelle nur
mit Gehorsam und Training entgegen treten.
Selbst wenn ein Chi auf ihn zukommt und bellt, hat er
einfach nicht anzugreifen, es könnte ja auch ein
schreiendes Baby sein, was dann ?
Bis dahin legt den Hund den netten, kleinen
„Beißkorb“ um, den ersetzt keine Alternative.
Alles Gute und keine Wiederholung dieser dramatischen
Beißattacke.
Nicht nur wenig Ahnung von Hunden, sondern nicht mal die eigenen Hunde im Griff haben - aber dafür genau wissen, welche Hunde böse sind und was andere Hundehalter alles machen sollen... -
Ich glaube nicht, dass der Sohn den Hund prinzipiell nicht handeln kann. Ich denke eher, dass es eine Situation war, die er so überhaupt nicht erwartet hat.
Listenhunde polarisieren leider sehr. Klar ist es Quatsch, dass alle gefährlich sind. Aber auf der Kehrseite wird manchmal (grade im Tierschutz) ganz gern vermittelt, dass es alles die sanftesten Hunde sind, die zu Unrecht verfolgt werden und nie einer Fliege was zuleid tun, wenn man sie nur gern hat. Das stimmt halt leider auch manchmal nicht.
Ich denke, in dieser Familie ist der Wille da, von und mit dem Hund zu lernen. Keiner macht immer alles richtig. Wenn man so was noch nie gesehen hat und die Hunde vorher wochenlang miteinander auskamen, dann kann ich schon verstehen, dass er mit sowas nicht gerechnet hat und drum schockiert ist.
Man wird kein erfahrener Hundehalter, wenn man nie Erfahrungen macht.
In dem Sinne denke und hoffe ich, dass dem Sohn vielleicht durch den Vorfall das Potential seines Hundes bewusster geworden ist und er lernt, verantwortungsvoll mit ihm umzugehen. -
Deutscher Schäferhund?
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Das stimmt so nicht. Meine Hunde können sich durchaus "normal" kabbeln, ohne dass einer hinlangt und nicht mehr loslässt. Auch mit Hunden, die nicht zum Haushalt gehören (z.B. in Stall).
Im Gegensatz dazu ist mein alter Hund, der 0% Listenhund war, durchaus mit Beschädigungsabsicht auf andere Hunde losgegangen.Was stimmt ist, dass die Reaktion schon mal heftig ausfallen kann, wenn die Reizschwelle mal überschritten ist.
Es ist leider oft so, dass Hundehalter fix und fertig sind, wenn ihre Hunde Dinge tun, die der Halter ihnen nie zugetraut hätte. Es stimmt achon, Hunde sind tolle Begleiter, aber es sind trotzdem.immer noch Hunde. Jagen ist z.B. auch so eine Sache - wir hatten hier erst kürzlich zwei Threads, in denen Hunde Wild getötet haben. Da waren die jeweiligen Halter auch total schockiert.
Ich denke, hier haben viele Faktoren mitgespielt. Atti ist erst seit ein paar Wochen in der Familie und die Verhältnisse zwischen den Hunden sind noch nicht vollständig geklärt, die Hunde leben nicht im selben Haushalt (Chi fühlte sich zu Hause), der Chi ist (nehme ich mal an) älter, es sind zwei Rüden und eine Hündin, das ganze fand unter dem Tisch statt (Höhle), es ging um Futter, natürlich der Grössen- / Gewichtsunterschied, und die Unachtsamkeit.
Eine denkbar ungünstige Konstellation.Je nachdem, ob es absolut notwendig ist, dass die Hunde sich verstehen müssen würde ich es wohl auch nicht mehr drauf anlegen, ob nun mit Maulkorb oder ohne.
Ich würde da auch nicht die Tierheimvergangenheit verantwortlich machen. Das kann auch mit einem Hund passieren, der von Welpe an in der Familie ist und alle Sozialisation, Hundeschule und pipapo mitgemacht hat.
Der Versicherung würde ich es wohl auch nicht melden, aus Angst, dass die kündigen. Das kann grade im Anbetracht dessen, dass der Hund ja erst seit ein paar Wochen da ist und schon den ersten Vorfall hat, schon vorkommen. 500€ sind zwar für den Moment eine Menge Kohle, aber auf lange Sicht kann ein Versicherungswechsel sehr viel mehr Ärger bedeuten. Was passiert eigentlich, wenn man für den Hund versicherungspflicht hat und keine findet, die einen nimmt?
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Ohne Negativgutachten darf man in Bayern auch einen Kat 2 Hund gar nicht halten.
Es stimmt zwar, dass Kat 2 Hunde mit Negativgutachten von der Haltung her wie normale Hunde gelten, also keine extra Auflagen wie z.B. Maulkorb- oder Leinenzwang haben. Die Hundesteuer fällt darunter allerdings nicht. Die ist in vielen Gemeinden trotzdem erhöht, Negativgutachten ist dabei egal.
Hier ist ein Artikel aus der Sueddeutschen zur erhöhten Hundesteuer - danach ist die für Kategoriehunde 800€ in München:
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Es gibt ja auch andere Rassen, die als "Saupacker" arbeiten - Dogo Argentino, Am Bulldog, APBT, Presa Canario. Die haben alle eine gewisse Härte, ruhig und gemässigt sind die keineswegs.