Beiträge von Regula

    Zitat

    Durch die Impfung wird ja so weit ich weiß das Immunsystem runter gefahren damit der Virus ausbricht und der Körper antikörper bildet! Die meisten Welpen sterben an Parvo, nur die ganz harten kommen durch! damals sind ja einige welpen verstorben.. sie sind viel zu schwach.. Genau wie bei den normalen Impfungen, davon werden die meisten auch nur krank, da es schädlich für den körper ist.. Deswegen versteh ich nicht wieso man einen Welpen zwei mal in so kurzer Zeit gegen Parvo impft..
    Ich bin zwar kein Spezialist, aber ich weiß das mein Hund durch die Impfung erst Parvo bekam und es danach nur bergab ging.. und auch nach der jahresimpfung bekam er einen allergischen schock.. :/ ich hab daraus gelernt und will ihn nie mehr so leiden sehen! :(

    Was ist denn mit den geschwistern? haben die auch parvo bekommen?

    Was fuer ein Quatsch!

    Die Serie kommt aus den USA - ich glaube, dort braucht man sich wirklich nicht ueber zuviel Taeterschutz aufregen. An diesen Programmen koennen so weit ich weiss auch eh nur bestimmte ausgewaehlte Haeftlinge teilnehmen (gutes Benehmen, keine Gewaltverbrechen etc). Auch das Villalobos Rescue Centre, die groesste amerikanische Pitbull-Organisation, unterstuetzt solche Programme (und stellt ja auch selbst Ex-Haeftlinge ein).
    Die Hunde sind auch oft solche, die in Tierheimen schon zur Euthanasie anstehen, insofern ist allen Seiten dabei geholfen.

    Vom Erfolg bin ich noch nicht 100% ueberzeugt, aber das wird wohl dann die Vermittlungsrate zeigen, bzw die erfolgreichen Pruefungen zum Behindertenhund. Tatsache ist, dass es je nach Region schon gut erzogene, junge Hunde in Tierheimen schwer haben, neue Besitzer zu finden...

    Bist Du sicher, dass der Hund geimpft ist, und wenn ja, in wechen Abstaenden? Ist der Zuechter serioes?
    Wenn der Hund am zweiten Tag schon waessrigen Durchfall hatte, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr gross, dass er das Virus vom Zuechter mitgebracht hat. Also am besten diesen kontaktieren, schon allein, dass andere Welpenbesitzer vorgewarnt werden.
    Natuerlich ist es immer moeglich, dass ein junger Hund korrekt geimpft wurde, aber grade so unguenstig in die Schutzluecke hineingeimpft wurde oder er sich infiziert hat, bevor er eine wirksame Immunantwort gebildet hat.

    Wenn der Zuechter Parvo im Bestand hat (was leider nicht ungewoehnlich ist), dann hat er ein Problem...

    Und wenn Du mit Formaldehyd desinfizierst, am besten Fenster weit auf und eine Schutzmaske tragen.

    Zitat

    Man sucht sich einen zweiten Hund, weil man denkt zwei sind immer besser als einer.
    Die Ansprüche sind klein, gefallen soll er halt. Alles andere wird schon und ist Erziehungssache.

    Das halte ich mittlerweile fuer die groesste Illusion ueberhaupt (die ich ehrlich gesagt mit meinem ersten Hund auch hatte).

    Ich denke, dieser Gefahr setzt man sich immer aus, wenn man Tierheimhunde betreut / Pflegehunde hat / sich sonstwie im Tierschutz engagiert. Manchmal tut's einfach weh, und am meisten weh tut's, wenn das Stimmchen im Hinterkopf, das "es wuerde schon gehen" sagt, sich nicht abschalten laesst...

    Sieh's mal so - Du trainierst mit ihm, setzt Dich fuer ihn ein, gibst ihm die bestmoeglichen Chancen, ein tolles neues Zuhause zu finden. Wenn es eines Tages heisst "Wir haben ihn vermittelt", dann ist das - fuer den Hund - ein Riesenerfolg, den er auch Dir zu verdanken hat. Das ist weiss Gott nicht die schlimmste aller Vorstellungen.
    Wenn es um eine Situation ginge wie die von Hein19s Freundin mit dem Malinois, dann ist das nochmal was anderes, aber der ganz grosse Teil der Leute, die Hunde aus dem Tierheim aufnehmen, geben diesen ein schoenes neues Zuhause.
    Manchmal bedeutet "sich verlieben" eben auch, es dem Hund von Herzen zu goennen und sich zu freuen, wenn er eine neue Chance bekommt, auch wenn es nicht bei Dir sein kann.

    Ich hatte fast ein Jahr lang einen Gassihund im Tierheim, Elmer, einen grossen Dobermannmischling. Wir hatten zu dem Zeitpunkt noch unsere alte (14 jaehrige) Huendin, die schon sehr krank war, drum konnten wir Elmer einfach nicht zu uns nehmen. Aber wenn es einer sein sollte, dann der! Die Huendin starb, ich war einen Monat zum Praktikum in einer anderen Stadt, und als ich zurueckkam war er weg - vermittelt. Natuerlich war es traurig, aber gefreut habe ich mich trotzdem fuer ihn, dass er es nach ueber einem Jahr Tierheim endlich geschafft hat.
    Die Monate vergingen, Babur wurde mein neuer Gassihund (gross, gestromt, aelter, nicht vertraeglich, also "unvermittelbar"), und sechs Monate spaeter habe ich ihn dann uebernommen. Ich bin trotzdem weiter 2x die Woche mit Tierheimhunden raus. Ca 3 Monate nachdem Babur bei uns eingezogen ist, wer sass auf einmal wieder im Zwinger? Elmer - zurueckgegeben, nach fast einem Jahr Vermittlung. Natuerlich bricht einem das das Herz, aber die Entscheidung war zu diesem Zeitpunkt halt schon gefallen.
    Zugegebenermassen habe ich dann nach und nach die Tierheimarbeit aufgegeben. Ob das daran lag, dass der eigene Hund vorging, oder ob ich durch's Studium keine Zeit mehr hatte, oder ob es sich einfach seit der Geschichte mit Elmer "anders" anfuehlte, weiss ich nicht so genau.

    Ganz aktuelle Info habe ich nicht, das letzte Mal war ich 2007 mit Hund in Skandinavien.
    Faehren: kommt wie gesagt drauf an, welche Faehrlinie und von wo nach wo. Teilweise kann man die Hunde mit aufs Deck nehmen, teilweise muessen sie im Auto bleiben, teilweise gibt es extra Hundezwinger, wo der Hund rein muss. Bei Fahrten ueber Nacht muss man z.T. auch eine extra Hundekabine buchen (teuer!).
    Damals von Hirtshals nach Christiansand durfte Babur mit aufs Deck. Das zweite Mal bin ich von Sassnitz (Ruegen) nach Trelleborg, da musste der Hund wenn ich mich recht erinnere im Auto bleiben, die Fahrt war dafuer aber sehr viel kuerzer. Mit Hund im WoMo muessten die 3-4 Std eigentlich gut zu schaffen sein...
    Wenn man auf die Faehre drauf faehrt muss man den Hund anmelden und bekommt ein Schildchen, das man an den Rueckspiegel klemmt fuer den Zoll. Bei uns war's auch entspannt, wir mussten das Impfbuch (mit Chip-Eintrag und allen Impfungen) und die Entwurmung (gegen Echinokokken) bei der Einreise vorzeigen, haben aber ehrlich gesagt die zweite Entwurmung nicht mehr gemacht. Hat auch bei der Ausreise niemanden mehr interessiert. Ob man das mit der Entwurmung jetzt ueberhaupt noch braucht weiss ich nicht.

    Am besten hat's uns in Schweden gefallen. Wir sind ein Stueck des Kungsleden gelaufen, und bei den allermeisten Huetten gab es zwei Gebauede - eines, in das der Hund mit reindurfte und eines mit Hundeverbot. In den Sarek Nationalpark darf man Hunde aber nicht mitnehmen, und wenn ich mich recht erinnere auch nicht in den Padjelanta Park.
    Den Schweden ist es relativ egal, wie man seinen Hund sichert, und wie lang die Leine ist, aber sichern muss man ihn schon. Wenn der Hund Schafen oder Rentieren hinterhergeht ist Feuer im Dach.

    Ich weiss nicht, ob das fuer Euch relevant ist, aber Busfahren mit Hund kam auf den Fahrer an - es gab solche, bei denen es kein Problem war und solche, die Babur in den Gepaeckraum verbannen wollten ("es koennte ja jemand im Bus Allergien haben"). Mit ein bisschen gut zureden durfte er aber immer oben mit rein.
    Auch sonst wirkte es manchmal so, als ob "Allergien" manchmal eine willkommene Ausrede war, wenn jemand keine Lust auf Hunde hatte. Aber im Grossen und Ganzen war's eigentlich sehr schoen und entspannt.

    Das Problem bei einem Sarkom an Schwanzansatz (falls es denn wirklich eins ist) ist, dass man das praktisch nicht grossflaechig wegschneiden kann, weil nicht sehr viel Haut / umliegendes Gewebe vorhanden sind.

    Aber ich wuerde mich den anderen anschliessen und mal mit einem guten Onkologen sprechen...

    Oft haben aeltere Menschen eh schon damit zu kaempfen, dass ihnen die Familie (v.a. Geschwister) und der Freundeskreis "wegstirbt" - ich denke, das ist oft der Grund, warum sie sich fuer einen jungen Hund entschliessen und nicht fuer einen aelteren.
    Ich denke auch, solange die Leute eine realistische Einschaetzung dessen haben, was sie koerperlich noch schaffen, ist das auch ok. Einen soliden Plan B, was im Notfall passiert, sollte meiner Meinung nach jeder Hundehalter haben, egal wie alt...

    Zitat


    Der Vorfall ereignete sich 2011 in den USA. Laut dem englischen Original Artikel ist das der einzige bisher bekannte Vorfall dieser Art.

    Der Originalartikel macht keine geographischen Angaben, aber beide Autoren arbeiten in deutschen Tierkliniken. Drum ist wohl davon auszugehen, dass das in Deutschland passiert ist. Das Journal ist uebrigens australisch, das Ganze hat mit den USA also eigentlich gar nichts zu tun...