Beiträge von Bubuka

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    Hallo


    Er möchte sein Futter nicht teilen, nichts anderes teilt er mit.
    Lass ihn in Ruhe fressen.

    Ein 6-jähriges Kind kann auch verstehen, dass man einen Hund beim Fressen nicht stört.

    Dein Hund erklärt Dir einfach in Hundesprache, dass das sein Futter ist.
    Warum sollte das schlimmer werden? Du hast doch kein Monster.

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    Als wir dann zurück waren sagte sie mir, dass sie Diego im Flur gelassen und alle Türen hat. Das Licht war aus und es gibt kein Fenster. Der arme saß da also komplett im Dunkeln.

    Diese Situation war ein absoluter Vertrauensbruch für den Hund.

    Ich würde mir eine professionelle Huta für den Hund suchen.
    Da ist er nicht eingesperrt und kann mit anderen Hunden zusammen sein.

    Wenn Dein Hund ängstlich im Umgang mit Kindern ist, dann ist es wichtig, dass der Hund nicht gezwungen wird, sich streicheln zu lassen.

    Er sollte nur von alleine zum Kind gehen und sich auch zurück ziehen können.

    Wenn die Situation entspannt ist, kann der Kleine dem Hund mal etwas leckeres geben.
    Das geht natürlich nur bei einem Hund, der Leckerlies vorsichtig nimmt.
    Auch hier gilt: Der Hund soll von alleine kommen und sich das Leckerlie holen.

    Ansonsten lasst dem Hund Zeit, sich an das Kind zu gewöhnen, keinen Erwartungsdruck, macht Spaziergänge und nette entspannte Sachen zusammen.

    Sandy, Dein Vorhaben ehrt Dich ja, aber ob Du Deinem Hund damit einen Gefallen tust, wenn sie von fremden Menschen ständig gestreichelt wird??

    Du hast einen unsicheren Hund. Es gibt Hunde, die sind von Geburt an gechillt, mit denen kann man das machen. Selbst wenn Dein Hund bei euch nicht mehr ängstlich ist, muss sich das nicht gegenüber fremden Menschen legen. Die Offenheit für fremde Menschen ist einmal eine Veranlagungssache und zum anderen Sache einer guten Prägung in der Welpenzeit.

    Außerdem würde ich es ablehnen, meinen Hund nach irgendwelchen Vorschriften impfen und entwurmen zu müssen, so wie es Ashera schon geschrieben hat.

    Du solltest Dich eher kritisch mit dem Impfen auseinandersetzen, weil gerade kleine Hunde oftmals Krämpfe oder Epilepsie nach Impfungen bekommen. Einen "durchgeimpften" Hund zu haben, zeigt nicht, wie verantwortungsbewusst man mit dem Tier umgeht, sondern ist wie russisch Roulette spielen.

    Lies mal hier, sehr interessant:
    https://www.dogforum.de/wie-oft-lasst-…en-t167912.html

    Zitat

    Sie verletzen sich nicht knurren aber teilweise und kriegen auch einen "Kamm". Das ist völlig anders das Spiel, als mit anderen Hunden.

    So werden echte Kämpfe spielerisch ausprobiert.
    Das ist unter Geschwistern normal, sie kennen sich gut und können sich gegenseitig vertrauen.

    Warum wollt ihr den Hund kastrieren lassen?

    Ein Hund, der ohnehin zur Unsicherheit neigt, kann nach der Kastration wieder in seine Unsicherheit verfallen, das hatte ich Dir schon geschrieben.

    Das Markieren hört sowieso von alleine auf, wenn der Hund sich eingelebt hat, das hat mit der Hormonspritze nichts zu tun.

    Außerdem kann eine Kastration viele körperliche Probleme nach sich ziehen.
    Informiere Dich vielleicht erst mal, bevor Du diesen Schritt gehst, der nicht rückgängig zu machen ist.

    Tierärzte sind da einfach schlechte Berater, die wollen ihr Geld mit Kastrationen verdienen.

    Ich finde, das ist ein recht trostloses Leben für einen jungen Hund von 7 Monaten.

    In dem Alter würden die Hunde sich gerne viel bewegen, mit anderen Hunden spielen und die Welt erkunden. Ich finde es unnatürlich, wenn ein junger Hund tagsüber 9 Stunden Ruhe geben muss.
    Auch Unterforderung erzeugt Stress.

    Eure "Spaziergänge" scheinen nur den einen Zweck zu haben: Sie soll ihre Geschäfte erledigen.

    Auch Deine Anspannung ist Stress für den Hund. Die Anspannung merkt sie, auch wenn Du mit sanfter Stimme rufst. Man kann Hunden nichts vormachen.

    Ich würde sie tagsüber in eine Hundetagesstätte geben. Dann hast Du abends einen ausgeglichenen Hund.

    Ich würde mir an Deiner Stelle auf jeden Fall eine zweite Meinung einholen, auch mit Ultraschall.

    Ich habe schon so viele Fehldiagnosen erlebt aufgrund von Ultraschall- und Röntgenuntersuchungen. Da hat ein Tierarzt einen Tumor an der Leber, in der Blase gesehen, der nächste Tierarzt hat keinen Tumor finden können. Das habe ich alles schon erlebt.

    Eine Milzentfernung ist aufgrund der hohen Blutungsgefahr ziemlich riskant.

    Falls wirklich operiert werden muss, würde ich auch die Möglichkeit ansprechen, ob man nur den kleinen Tumor entfernt. Einerseits besteht auch da eine Blutungsgefahr, andererseits braucht der Hund eigentlich die Milz, sie macht einen wichtigen Teil der Immunabwehr aus.

    Mich wundert es, dass doch immer noch einige Hundehalter SHP jedes Jahr impfen lassen.

    Es gibt seit circa 7 Jahren!! für SHP die 3-Jahres-Impfungen, genauso wie für Tollwut.

    Der Weltverband der Kleintierärzte hat eine neue Empfehlung herausgegeben.
    Hierin wird bestätigt, dass SHP nach der Grundimmunisierung wahrscheinlich für ein ganzes Leben ausreicht.

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    Hier die wichtigsten Aussagen:

    Welpen sollten ihre letzte Impfung mit den core vaccines (= Staupe-Hepatitis-Parvo = SHP = Impfstoffe, die alle Welpen erhalten sollten) mit 14 bis 16 Wochen bekommen.

    98 Prozent der Welpen sind damit für viele Jahre und wahrscheinlich lebenslang gegen Staupe-Hepatitis-Parvo geschützt.

    Die empfohlene erneute SHP-Impfung der Junghunde mit einem Jahr ist KEINE Auffrischimpfung. Sie ist vielmehr als Catch-up-Impfung gedacht für diejenigen Junghunde, bei denen die letzte Welpenimpfung nicht gegriffen hat. (*)

    Die WSAVA sagt, dass man gegen SHP nicht häufiger als alle drei Jahre impfen soll. Dies werde oft dahingehend missverstanden, dass man alle drei Jahre nachimpfen solle. Aber das ist nicht der Fall, heißt es ausdrücklich in der Richtlinie. Und zwar deshalb: Wenn der Hund bereits Immunität gegen SHP besitzt, wird diese Immunität durch Nachimpfungen NICHT ERHÖHT.

    http://haustiereimpfenmitverstand.blogspot.de/2013/05/wsava-…penimpfung.html