Ein Hundewelpe hat von der Natur alles mitbekommen, was er braucht, um ein erwachsener Hund zu werden. Zwei wichtige angeborene Verhaltensweisen sind der Spieltrieb und der Bewegungsdrang.
Zitat
Der „Spieltrieb“ ermöglicht das Lernen durch Versuch und Irrtum und dient der Ausbildung von Kenntnissen und Fähigkeiten des Lebewesens.
Bei Tieren werden die als Spielen bezeichneten Bewegungsabläufe und Interaktionen von Verhaltensforschern dahingegen gedeutet, dass bestimmte angeborene Verhaltensweisen gleichsam in ihrer Ausführung verfeinert und an die jeweils vorhandenen Umweltbedingungen angepasst werden; zu diesen Umweltbedingungen gehören auch die Reaktionsweisen von Artgenossen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Spieltrieb
Welpen, die im natürlichen Familienverband bleiben, toben mit ihren Geschwistern und lernen viel von den Alttieren im Rudel. Sie sind voller Bewegungsdrang und Entdeckerfreude. Nur so lernen sie ihren Körper geschickt einzusetzen, ihre Kräfte zu messen und gewinnen an Kraft und Ausdauer für ihr späteres Leben.
Dein Welpe kann sich nur wie ein Welpe benehmen. Lass ihn seinen Bewegungsdrang und seinen Spieltrieb ausleben, dadurch wird er fit für das Leben.
Die Erziehung, das Spazierengehen an der Leine sollte man in kleinen Schritten beibringen, den Welpen damit nicht überfordern. Erstmal müsst ihr eine Bindung aufbauen und der Welpe muss die wichtigsten Grenzen im Zusammenleben kennenlernen.
Du brauchst keinen Hundetrainer, Dein Welpe ist völlig normal.
Ermögliche ihm, mit anderen Hunden viel zu spielen, die Welt und die Natur zu entdecken.
Zu den Vorschlägen, den Welpen anzubinden oder in eine Box zu sperren, sage ich mal lieber nix. 