ZitatEin derart spezialisierter Hund muss besonders reizempfindlich und besonders ausdauernd in seinem Verhalten sein, sonst ist er nicht mehr für den Arbeitsgebrauch geeignet. Das spielt (wie bei allen anderen Hunden deren Nutzungsbereich auch) eine Rolle in der Alltagserziehung - man muss Situationen mit vielen Reizen (besonders Bewegungsreizen) bei denen vorsichtiger und intensiver üben als mit dem Otto-Normal-Labrador. Das ist nun mal an die Nutzung der Hunde gebunden und man sollte sich eben einen solchen Hund nicht anschaffen, wenn man das nicht leisten möchte.
Ich bin auch der Ansicht, dass ein Arbeitshund besondere Anforderungen stellt.
Für Hundeanfänger sind diese Hunde m. E. ungeeignet.
Obwohl ich nachvollziehen kann, dass man einen Arbeitshund mit Reizen überfluten kann:
Hier geht es um Spiel und Bewegung eines Welpen.
Ich zitiere mal Deinen Beitrag aus dem Thema: Wieviel Bewegung für Junghund:
ZitatWirklich weniger.
2 Spaziergänge zu je ca. 20 Minuten ohne zusätzliches Training.
Zudem spiele ich mit meinen Welpen nicht.
Wenn ich zur Umweltgewöhnung an einem aufregenden Ort war, gab es den Tag danach manchmal gar keine Spaziergang, sondern einen Schlaftag...
Wenn man Haltern von Hütehunden immer empfiehlt, diese möglichst ständig ruhig zu halten, wie lernt dann ein Welpe seine Umwelt, die Natur kennen?
Ich frage mich auch ernsthaft, wie solch ein Hund jemals Schafe hüten soll?
Da sind doch Schnelligkeit, Ausdauer, Geschicklichkeit, Körperwahrnehmung erforderlich. Wann und wie erlangen die Hunde diese Fähigkeiten? Doch nicht in der Box?