Beiträge von Bubuka

    Mich wundert es immer sehr, mit welcher Erwartungshaltung viele Leute sich einen Hund anschaffen.
    Fast scheint es so, als ob man sich ein Sportgerät zulegt.

    Vielleicht ist Deine ein eher gemütlicher Hund, der einfach seine Spaziergänge will, was machst Du dann?

    Lies mal in diesen Thread rein, ich finde, da sind viele Parallelen.
    Da ist die Erwartung ziemlich daneben gegangen:


    https://www.dogforum.de/bin-total-uber…lt-t169054.html

    @Lockenwolf
    Sehr guter Beitrag :gut:

    Mir ist auch sofort aufgefallen, dass Du ganz feste Pläne mit Deinem neuen Hund hattest.
    Du warst mit Deinem vorigen Hund ein tolles Team.
    Mit dem neuen Hund sollte es ähnlich oder genauso werden.

    Zitat

    Als wir unseren Carlo endlich vom Flughafen abholen durften war er ca. 4 Monate alt. Ich konnte es kaum abwarten mit ihm mit dem Training zu starten. Ich habe den Anspruch das Grundgehorsam einfach bei jedem Hund Pflicht ist und dann wollte ich schauen in welche Richtung ich mit ihm gehen werde...

    Es ist kein Zufall, dass Du schreibst, "in welche Richtung ich mit ihm gehen werde.."
    Da steht nicht, ich bin gespannt auf meinen neuen Hund, was er wohl für einer ist..., was ihm wohl Freude machen wird......

    Zwei Hundetrainer haben Dir geraten, mit dem Training zu warten!! Du wechselst dann die Hundeschule, weil Du trainieren willst.

    Glaube mir, Dein Hund spürt Deine hohe Erwartungshaltung.
    Hunde sind hochsoziale Lebewesen, die gefühlsmässig sehr viel wahrnehmen.

    Du überforderst Deinen Hund ständig mit dem Anspruch, dass er gefälligst Dein Traumhund werden soll, so wie der erste Hund.

    Ich kann Dir auch nur raten, fange bei null an, nimm die Erwartung raus, baue eine Bindung zu Deinem Hund auf. Dann kannst Du schauen, wer er überhaupt ist und Dich auf Deinen Hund einstellen.

    Zitat

    Muss euch da noch mal was fragen, Snoopy hat eben als ich beide zurück gerufen habe im Garten (hat aber nichts mit dem Garten zu tun) und mit nem Trockenfutterleckerli belohnt habe nach Stoke gebissen. Es ist aber nichts passiert. Stoke hat aber Minuten lang geschrien wie am Spieß.
    Also hat Snoopy aus Futterneid gehandelt, aber wie soll ich das hinbekommen? Hat einer von euch auch das Problem gehabt? Will ja nicht das Stoke verletzt wird.
    Kann man Futterneid abtrainieren.

    Gerne auch mal nen Tipp von Babuka! Vielleicht weißt ja auch du da einen Tipp zu.

    Ich würde den Zwerg nicht mit Leckerlie belohnen, wenn er kommt. Welpen kommen eigentlich ganz selbstverständlich. Es reicht, seine Freude zu zeigen.

    Wenn ich hier einen neuen Pflegehund ins Rudel integriere, dann trenne ich den Neuankömmling beim Füttern von den anderen. Dem neuen Hund wird von den anderen Hunden immer ziemlich deutlich eine Grenze gezeigt, wenn es um Futter geht.

    Ich finde es entspannter, getrennt zu füttern. Das lockere ich dann nach 1-2 Wochen langsam auf. Zuerst gibt es Leckerlie, dann kann ich den neuen Hund auch im gleichen Raum füttern. Sollte es dann doch nochmal zum Futterneid kommen, gibt es einen Anschiss.

    Zum Besteigen: Das machen sehr viele Rüden bei Welpen, die sie nicht kennen - warum auch immer.
    Das hat mein Rüde auch ziemlich aufdringlich gemacht. Ablenken und Mecker hat nicht viel genützt. Wenn es zu nervig wird, muss man sie mal eine kurze Zeit trennen.

    Das legt sich aber tatsächlich von alleine nach einigen Tagen Eingewöhnung.

    Zitat

    und das pfinzen zwishendurch, wenn er gerade nichts besonderes macht? kommt das daher, weil er seine spielkameraden vermisst? die wurden heute ja getrennt.

    Ja natürlich. Zu euch hat sie noch keine Bindung, darum vermisst sie natürlich ihre bekannten Spielkameraden, ihr bekanntes Umfeld.

    Gib ihr viel Körperkontakt, auch beim Schlafen.
    Das festigt eure Bindung.

    Das Beissen in den Schwanz ist eine Übersprungshandlung.
    Sie hat noch Probleme mit der neuen Situation. Das legt sich alles von alleine.

    Zitat


    Nur wenn sich das Mittel so bei mir auswirkt kann es ja sooooo Gesund nicht sein.
    Ich will hier auch keinesfalls das Mittel schlecht machen, sondern meine Erfahrungen damit schildern.

    Eine allergische Reaktion ist auch auf harmlose Stoffe möglich.
    Ich glaube nicht, dass die Inhaltsstoffe giftig oder ungesund sind.

    Sehr schlimm ist wirklich der extreme Geruch. Das würde ich meinen Hunden nicht mehr zumuten.

    Das ist natürlich schwer zu entscheiden.

    Ich persönlich würde immer versuchen, von der langfristigen Cortisongabe wegzukommen.
    Es gibt ja noch deutlich mehr schlimme Nebenwirkungen, als die Schädigung der Zähne, z. B. Leberschäden, Schädigung des Knochenmarks, das Cushing-Syndrom, Diabetes usw.

    Wenn die THP eine gute Ausbildung und Berufserfahrung hat, würde ich das Ausschleichen des Cortisons wagen, allerdings in Absprache mit dem Tierarzt.

    Ich habe sehr viel Vertrauen in die Homöopathie durch viele gute Erfahrungen.
    Eine homöopathische Behandlung ist ja nicht gleichzusetzen mit "keine Behandlung".

    Mit welcher Methode arbeitet die THP, ist sie gut???

    Bei Spulwürmern muss man das Milbemax tatsächlich nochmal wiederholen, ich kenne es, dass man nach 3-4 Wochen die zweite Tablette gibt.

    Bei Bandwürmern und anderen Würmern sollte eine einmalige Milbemax ausreichen.

    Die Katzen und mich selbst würde ich nicht entwurmen :lol:

    Das ist ja heftig.

    Ich habe dieses Mittel auch einmal verwendet.

    Mein Rüde ist völlig ausgetickt, hat stundenlang versucht, sich den Geruch auf dem Teppich, an den Wänden, auf seiner Decke abzuwischen.

    Ich habe ihn letztendlich unter der Dusche gründlich gewaschen.
    Das Zeug habe ich nie wieder verwendet. Das ist schon für eine Menschennase sehr extrem im Geruch. Für Hunde wahrscheinlich noch viel schlimmer.

    Zitat

    So richtig weiss ich nicht, was Du rechtlich erreichen möchtest.

    Wenn der Hund mit z. B. 16 Wochen geimpft wurde, muss er nicht unbedingt mit einem Jahr nachgeimpft werden, das ist nämlich Ansichtssache.
    Der Hund war geimpft, also ist die Aussage nicht falsch.

    Man könnte höchstens von arglistiger Täuschung ausgehen, was das Verhalten des Hundes betrifft. Da könntest Du auf Nacherfüllung klagen oder vom Vertrag zurücktreten.

    Aber Du hast kaum Geld für den Hund bezahlt und willst ihn auch nicht an den vorigen Besitzer zurückgeben (Gott sei Dank).
    Wenn man rechtlich etwas erreichen möchte, dann muss man seinen Anspruch irgendwie begründen, z. B. eine Schadensersatzforderung.

    Eigentlich verhält sich der Hund typisch für Hunde in diesem Alter, typisch für die Rasse.
    Dass er noch erzogen werden muss, war auch bekannt.

    Die gewalttätige Erziehung bei dem Vorbesitzer finde ich auch schlimm.
    Ein erfahrener Hundehalter wird den Jungspund aber sicher noch in die richtige Bahn lenken können.