Beiträge von Bubuka

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    Warum hast Du gewechselt, wenn sie das andere doch gefressen hat?

    Das frage ich mich auch.

    Ich kenne das auch von meinen Hunden, dass sie manches Frischfleisch vom anderen Lieferanten nicht anrühren. Und meine Hunde sind alle keine Mäkler!!!!

    Es gibt da scheinbar gravierende Qualitätsunterschiede.
    Hunde haben so viel feinere Nasen, als wir.
    Warum vertraut man nicht darauf?

    Ich sehe da 2 Möglichkeiten.

    1. Ihr trennt die Grundstücke durch einen Zaun, evtl. auch mit Sichtschutz.

    2. Ihr trefft euch mal mit dem anderen Hundehalter außerhalb des Grundstückes, damit die Hunde sich in Ruhe kennenlernen können und geht dann gemeinsam auf das Grundstück zurück.

    Bis jetzt scheint mir das Verhalten der beiden Hunde nicht wirklich aggressiv zu sein.

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    Was würdet ihr in meiner Situation nach allem was passiert ist machen? Versetzt euch bitte in meine Situation als Vater von 2 Kindern... Meine Tochter hat jetzt eine wahnsinns Angst vor ihm. Bei meiner Frau ist es eine Mischung aus Angst und Hass.

    Für mich ist das unbegreiflich. Ihr habt den Hund, seit er 12 Wochen alt ist.
    Er ist bei euch vom Welpen zum jungen Hund herangewachsen.

    Nun kommt er in die Pubertät und spinnt ein bißchen rum und bekommt auf einmal den Stempel blutrünstiges Monster. Frau und Kinder haben Angst vor ihm.

    Dein Hund hat sich einfach nur wie ein Hund verhalten, der gerade in die Pubertät kommt.
    Ich habe Dir schon einmal geschrieben, dass ein Hund mit 10 Monaten ziemlich extrem seinen Liegeplatz verteidigt. Manchmal spinnen die in dem Alter richtig rum. Das Verhalten schwankt zwischen Beschwichtigungspinkeln und sich abgrenzen wollen.

    Das Alter ist vergleichbar mit einem 14-jährigen Jugendlichen, der auf einmal ein Schild an seine Tür macht: Eintritt verboten! (Möglichst noch mit Totenkopf drauf.)

    In Deiner Familie fehlt jegliches Verständnis und auch die Bindung zu dem Hund.

    Der braucht eigentlich nur jemanden, der ihn jetzt souverän und liebevoll durch die Pubertät führt.

    Sehe ich genauso, wie Appelschnut.

    Ein Welpe und Junghund wird sich nur soviel zutrauen, wie er auch schaffen kann.

    Diese "Übungen" trainieren die Körperwahrnehmung und Geschicklichkeit.

    Wenn man da eingreift, verunsichert man den Hund nur.

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    gebe ich dir absolut recht, aber das beißen und wirklich dabei auch verletzten ist echt kacke. Stoke scheint den Eckzahn drin gehabt zu haben. Die Ärztin hat durch gespült und ihm Antibiotika gegeben.
    Mache mir Sorgen das Stoke das weiterhin nicht versteht Abstand halten zu müssen. Irgendwann passiert dann doch mal mehr. Versuche die auseinander zu halten irgendwie, aber Stoke ist dann auch mal echt aufgedreht, was ja auch normal ist.
    Das schlägt mir trotzdem auf den Magen. Wer weiß wie oft sie Situation noch so sein wird.

    Ich glaube nicht, dass Snoopy den Stoke verletzen wollte.
    Der hat wahrscheinlich in dem Moment des Warnschnappens gerade seinen Kopf bewegt und ist so zwischen den Eckzähnen gelandet.

    Ich würde die beiden wieder zusammen lassen. Sie sollen sich ja aneinander gewöhnen.

    Wenn Dein Hund Allergiker ist, würde ich das Spot-On nicht so häufig geben.
    Eigentlich hält das Spot-On für 4 Wochen vor.
    In dieser Zeit vergiften sich alle ausgewachsenen Flöhe.
    Wenn Du jetzt alle Eier und Larven der Flöhe vernichtest, ist das Thema dann auch erledigt.

    Die Eier und Larven bekommt man durch Saugen weg und Decken waschen ab 35 Grad.

    Wenn die Larven sich verpuppen, wird es schwieriger. Sie verpuppen sich in Ritzen unter oder neben den Schlafplätzen. Der Kokon ist ziemlich fest - ähnlich wie ein Spinnenkokon.

    Den bekommt man nicht mit dem Staubsauger weg. Hier hilft es, eine Sprühflasche mit Wasser zu füllen und einen Schuss Öl hinein zu tun, die Mischung schütteln. Wenn Du die Ritzen besprühst, schlüpfen in wenigen Sekunden kleine Flöhe aus den Kokons. Die kann man dann mit Klopapier wegwischen und in der Toilette wegspülen. Unter Öl ersticken die Flöhe.

    Du solltest mal genau die Umgebung des Schlafplatzes inspizieren. Man findet die Puppen z. B. in den Fugen von Fliesen. Bei guten Lichtverhältnissen sind die gut zu erkennen, als grau-weiße Gebilde, wie Sandkörner. Sie sitzen aber fest in den Fugen/Ritzen.

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    Obwohl er schon viele Fortschritte gemacht hat und auch super Beifuss geht und sehr anhänglich ist (geht keinen Meter weg), hat er Angst???

    Der Hund ist noch ganz extrem verunsichert, darum geht er auch "Beifuss" und geht keinen Meter weg. Auch die Tatsache, dass er nur nachts frisst, zeigt, dass er noch kein Vertrauen in euch hat.

    Bitte lass den Hund komplett in Ruhe und lass ihn erstmal ankommen.
    Ich würde ihn nur rufen zum Rausgehen. Dann beim Leine anlegen in die Hocke gehen, etwas Abstand zum Hund halten, nicht über ihn beugen.

    Das Streicheln würde ich ihm auch nicht aufdrängen. Nur wenn er es von sich aus anbietet.
    Auch wenn Du ihm damit Deine Zuneigung zeigen willst: Den Hund stresst das Streicheln.

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    Ich mein es ist ja logisch, dass ich mit ihm arbeite und nicht meine Freundin, wenn er "mein" Hund ist, daher kann ich ihn ja nicht so doll ignorieren wie sie, oder??

    Du solltest noch gar nicht mit ihm arbeiten. Er vertraut Dir noch nicht, wenn er sich hinter Deiner Freundin versteckt, wenn Du etwas von ihm willst.

    Bitte gib dem Hund mehr Zeit.
    Gerade Auslandshunde haben häufig Probleme mit Männern.
    Das Allerwichtigste ist jetzt erstmal der Aufbau von Vertrauen.

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    Danke für die Infos :) Hatte etwas davon gelesen, dass Milben ins Blut gelangen können und das dann richtig schlimm ist deswegen bin ich ein wenig beunruhigt....

    Das habe ich noch nie gehört, dass Milben ins Blut gelangen können.

    Die Calendula Urtinktur solltest Du aber verdünnt anwenden.
    20 Tropfen auf einen halben Becher Wasser. Damit die Stellen 2 mal tägl. abwaschen.

    Das ist gut, dass Du mal nach einem hochwertigen Futter suchst. Das hätte ich auch vorgeschlagen.

    Außerdem wäre ich vorsichtig mit der ständigen Gabe von Frontline.
    Das ist ein Nervengift und kann auch zu Ausschlägen führen.

    Meine Hunde leben völlig ohne Spotons.

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    Antibiotikum war per Spritze, weil die TA Amber in den Popo gepackt hat und da ganz minimal Blut war. Sie sagte, sie gibt ihr das zur Sicherheit.
    Als Mensch würde ich sowas bei mit sofort ablehnen (also AB zur Sicherheit), bei Tieren kenn ich mich nicht so aus.

    Du solltest auch bei Deinem Hund immer nachfragen, ob es wirklich nötig ist.
    Er selbst kann doch nicht mit entscheiden.