Beiträge von Bubuka

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    Ich habe ihn schon auf Video aufgenommen um zu sehen oder er panisch ist, aber von wegen, er geht ganz gelassen durch die Wohnung, stellt sich an der Küchenzeile auf um das Schneidebrett genüsslich abzulecken etc.

    Wenn ich das richtig sehe, kann euer Hund alleine bleiben.
    Das Problem ist "nur", dass er Sachen zerlegt.

    Das hat einfach auch mit dem Alter zu tun. Junge Hunde langweilen sich schnell und dann werden halt Dinge ausprobiert bzw. zerkaut.

    Aus Erfahrung mit meinen eigenen Hunden und vielen Pflegehunden kann ich Dir nur sagen, dass man damit rechnen muss, bis die Hunde circa 1,5 Jahre alt sind.
    Viele junge Hunde zerstören nichts, aber verlassen kann man sich darauf nicht.

    Ich würde mir für ein halbes Jahr eine stundenweise Betreuung für den Hund suchen.
    Einen Hund über Stunden in eine Box zu sperren, halte ich für Quälerei.

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    Und ich wünsche diesem Forum, dass die Vorwürfe aufhören, wo man sowieso nichts mehr ändern kann. Eine Schlammschlacht hilft diesem Hund nicht weiter.

    Sjerri, mir geht es nicht darum, Vorwürfe zu machen.

    Mir ist es wichtig, dass man ehrlich mit sich selbst ist.
    Hier wird wieder ein Hund zum Problemhund abgestempelt, der mit 12 Wochen noch zu einem wunderbaren Begleiter hätte erzogen werden können.

    Es kann nicht sein, dass sich immer wieder Hundeanfänger masslos überschätzen, was die Erziehung eines Welpen angeht und hinterher behaupten, der Hund wäre das Problem!!!!

    Da schafft man sich einen Arbeitshund an, weil er schön aussieht und weiss im Grunde nichts über die Rasse.

    Der weisse Schäferhund wurde ursprünglich zum Schutz von Herden gezüchtet, er ist sehr wachsam, sensibel, sehr lernwillig, möchte eine Aufgabe haben, ist vorsichtig und zurückhaltend gegenüber allem Unbekannten. Weiterhin ist er sehr anhänglich, wird auch der "weiße Schatten" genannt.

    Wenn Du Dir mal die früheren Beiträge durchliest, werden diese Eigenschaften alle zum Problem gemacht, dabei sind sie typisch für diese Rasse.

    Ob ein Hund ein wunderbarer Begleiter wird oder ein Problemhund, liegt in der Hand des Menschen, der ihn aufzieht.

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    Der Hund ist am 12.04.2012 geboren. Also 16 Monate alt.

    Ja danke, nun habe ich richtig hingeguckt.
    Ich habe den Hund gedanklich mit einem anderen verwechselt.

    Mit 16 Monaten sollte sie solche Sachen natürlich lernen.

    Den Tipp mit der guten Bindung gebe ich trotzdem.
    Man sollte nicht so kopflastig mit vielen Methoden an die Erziehung herangehen.

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    Die Fütterung an sich dauerte 40 Minuten,mit Futter wieder wegstellen,nicht 40 Minuten vorm Napf sitzen.

    Ich möchte nicht,das sie in dieser Hektik anfängt mit Fressen und generell so hochdreht.
    Draußen kann sie von mir aus die Sau rauslassen wie sie will,aber drinnen ist Ruhe.

    Wenn hier Hund 2 und 3 einziehen,möchte ich das sitzend/liegend bis zur Freigabe gewartet wird.

    Stell Dir mal vor, Dein Partner kommt hungrig von der Arbeit nachhause und fragt, wann das Essen fertig ist, dann hebt er vielleicht noch den Deckel vom Kochtopf. Für jede seiner Fragen, lässt Du ihn 10 Minuten länger warten, bis er irgendwann ganz ruhig auf seinem Stuhl sitzt und so tut, als sei er nicht mehr hungrig. Erst dann stellst Du das Essen auf den Tisch. Merkst Du nicht, wie absurd das ganze ist???

    Ein Hund ist ein Hund. Hunde fressen hektisch, das hat mit "Hochdrehen" nichts zu tun.

    Ich habe hier zeitweise 8 Hunde gefüttert. Das lief immer geregelt ab, obwohl kein Hund auf eine "Freigabe" warten musste. Jeder Hund hat nur auf seinen Napf gewartet und die anderen nicht angerührt.

    Warum muss der Hund immer und in allem kontrolliert werden, selbst, wenn er nur Hunger hat?
    Hast Du Angst vor Kontrollverlust?? Dass Dein Hund Dir entgleitet?

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    Ich hab das Gefühl, dass es trotz der ganzen Arbeit bei unseren Baustellen einfach nicht besser wird. Jedes Mal, wenn ich denke "Hey, sie hat es verstanden" kommt ganz schnell wieder der Moment, wo ich merke, dass dem doch nicht so ist.

    Dein Hund ist gerade mal 4 Monate alt?????
    Da muss sie das alles noch nicht können.

    Viel wichtiger ist, dass sie ein Hundekind sein kann, mit Spiel, Spaß und die Welt entdecken.
    Mit 4 Monaten fängt man gerade an, den Kleinen etwas beizubringen. Da schreibst Du schon "trotz der ganzen Arbeit" und von Baustellen.

    Du solltest lieber alles für eine gute Bindung tun. Das ist in diesem Alter viel wichtiger und erleichtert die Erziehung ungemein.

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    und noch einige anmerkungen:
    1. mein hund war von anfang an ein angsthund, er hat sich als ich ihn bekam nicht mal auf die strasse getraut und vor alles und jedem angst gehabt. es ist also nicht so, dass mein hund nicht vorbelastet war. es ist also nicht so, dass ich einen völlig "normalen" hund komplett versaut habe

    Entschuldige mal, aber da machst Du Dir etwas vor. Ein Welpe von 12 Wochen ist praktisch noch wie ein unbeschriebenes Blatt. Selbst wenn er nicht so viel bei seinem Züchter kennengelernt hat, kann man ihn noch auf alles Mögliche prägen.
    Dein Welpe hat sich ganz welpentypisch verhalten, weil er die Welt erst kennenlernen muss.


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    mein größtes problem ist, dass er bei tadel anfängt zu beißen - also nicht im spiel. er schaut dann auch richtig böse und beißt feste zu - bin ja froh, dass er noch milchzähne hat, aber das ich das nicht durchgehen lassen kann ist klar.

    Eine völlige Fehleinschätzung von Dir, aufgrund Deiner Unerfahrenheit.

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    3. ich halte seinen kopf und drücke kurz die schnauze zu und sage nochmals nein - er beißt weiter
    4. ich wende den alphawurf an - er wimmert - ich höre auf und er hört auch erstmal auf zu beißen, um in der nächsten situation wieder genau das gleiche zu machen

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    das mein verhalten nicht das richtige zu sein scheint, merke ich daran, dass sich keine änderung des verhaltens einstellt. heute ging das bestimmt über den tag verteilt 10mal so und ich bin echt total ratlos.

    Wie kann man ein Hundekind 10 mal täglich so behandeln?

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    habe alternativ schon probiert ihn mit einer wassersprühflasche ins gesicht zu sprühen wenn er angefangen hat zu beißen - aber da hat er dann gleich das bellen angefangen, sobald er angesprüht wurde und wurde nur noch aggressiver.

    Genau so erzieht man sich einen Problemhund. Ich weiss, dass Du später eingesehen hast, dass diese Methode nicht so gut ist.

    Fakt ist, dass sich erst durch Deine ganzen Anfängerfehler, Dein Welpe zu einem Problemhund entwickelt hat.

    Wieder ein Hund mehr, der aufgrund massloser Selbstüberschätzung das Opfer ist.

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    noch dazu finde ich die aussage, mein hund soll endlich zu einem liebevollen, souveränen menschen, damit er glücklich leben kann ganz schön heftig. du erlaubst dir also das urteil ich sei kein liebevoller mensch und mein hund sei bei mir nicht glücklich.

    Ein so unsicherer Hund ist nicht glücklich. Ich habe aber nicht behauptet, dass Du nicht liebevoll bist.

    Vielmehr wollte ich damit betonen, dass Du nicht den "typischen" Schäferhundhalter für Deinen Hund suchen solltest, der den Hund nun mit strengen Massnahmen erzieht, sondern einen liebevollen Hundehalter, der den Hund versteht.

    Hallo Martin,

    da ich Dich nicht kenne, habe ich mir gerade mal Deine Geschichte durchgelesen.

    Was für ein trauriges Hundeschicksal.
    Du bist nicht der erste Hundeanfänger, der sich einen weißen Schäferhund anschafft.
    Sind ja auch bildschöne Tiere.

    Du hast den Hund, seit er 12 Wochen alt ist. Von Anfang an hast Du Probleme mit dem Hund gehabt. Nicht, weil der Hund schwierig ist, sondern weil Du von Hunden nichts wusstest.
    Über die Jahre haben sich die Probleme immer mehr verschärft, weil dem Hund einfach eine souveräne Erziehung gefehlt hat.

    Nun gibst Du den "versauten" Hund an Deine unerfahrenen Eltern und sagst ihnen, sie müssen sich einen Hundetrainer suchen.

    Das haben Dir damals auch viele hier geraten. Nur, Du hattest meistens kein Geld oder keine Zeit.

    Nimm es mir nicht übel, aber ich bin immer wieder entsetzt, wenn Hunde so, von Welpe an, in die falsche Richtung gebracht werden, dass sie irgendwann bei Maulkorb und Leinenpflicht enden oder sogar eingeschläfert werden, weil man sich als Hundeanfänger übernimmt.

    Bitte suche für den Hund nach wirklich liebevollen, souveränen Menschen, damit er endlich ein Leben als glücklicher Hund leben kann.

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    Danke Bubuka, für dein Antwort.

    Ok, dann sollten wir die Wahl des Futters nochmal überdenken.

    Ganz normales rohes Fleisch? Sollte man da auf irgendeine Sorte eher verzichten?
    Besorgt ihr das ganz normal beim Metzger?

    Man kann jede Fleischsorte füttern, außer Schwein.

    Das Fleisch kann man beim Metzger besorgen oder auch bei einem Händler für Hundefutter.
    Es gibt viele Barf-Lieferanten.
    Du solltest Dich ein wenig in das Thema einlesen, entweder mit einem Buch oder hier im Forum unter Ernährung.

    Hier ist auch eine gute Seite:
    http://www.barfers.de/barf_fuer_hunde.html

    Es gibt auch komplette Barf-Menüs, die man bestellen kann.