Beiträge von Bubuka

    Hallo Biggi,

    das Problem habe ich schon häufiger erlebt, dass ein Rüde einen Welpen besteigen will, wenn er neu eingezogen ist. Warum Rüden das machen, kann ich Dir nicht sagen. Vielleicht haben Welpen einen speziellen Geruch.

    Das gibt sich aber nach einigen Tagen von alleine. Ich würde die beiden wieder öfter zusammen lassen, damit sie sich aneinander gewöhnen. Meistens dauert das Verhalten nur 2-3 Tage an.

    Ich glaube, ich würde mit dem Hund mal in eine Tierklinik gehen und ein Blutbild und eine Herzuntersuchung machen lassen. Die haben einfach mehr Erfahrung.

    Wenn man dort in die normale Sprechstunde geht, kostet das in vielen Tierkliniken auch nicht mehr, als bei einem Tierarzt.

    Hallo Allegro,

    wenn es mein Hund wäre, würde ich eine OP nur in Betracht ziehen, wenn der Hund gelähmt ist durch den Vorfall.
    Vielleicht hilft Dir dies:

    Bandscheibenvorfälle werden nur noch sehr selten operiert.
    Circa 90 Prozent aller Bandscheibenvorfälle heilen von alleine aus.
    Nach einem Eingriff kann sich Narbengewebe bilden, dass dann auch schmerzhaft sein kann.

    Hier ist ein hilfreicher Artikel von dem Facharzt Dr. Marianowicz.
    http://www.merkur-online.de/service/gesund…bst-921597.html

    Hier ist auch noch eine informative Seite:
    http://www.neuro-bodensee.de/bsb%FCchl7.html

    Ich glaube nicht, dass Deine Hündin das Deprivationssyndrom hat.

    Dein Hund war die ersten 4 Wochen bei dem Bauern im Haus und danach 4 Wochen im Stall mit den Geschwistern. Sie hat also Menschen kennengelernt und war auch manchmal draussen im Hof. Viele Hunde erleben in der ersten 8 Wochen nicht mehr und sind trotzdem nicht dauerhaft in der Entwicklung geschädigt.

    Die Entwicklung des Gehirns ist nicht nach 8 Wochen abgeschlossen. Es werden lebenslang neue Synapsen im Gehirn gebildet und unbenötigte Synapsen werden eliminiert.

    Zitat


    Elly entwickelte sich soweit gut, war (und ist ;) ) sehr lebendig, sicher auch rassetypisch.

    Ein Hund mit einem Deprivationsschaden ist nicht nur zu bestimmten Jahreszeiten ängstlich.

    Ich würde auch mal schauen, wie der zeitliche Zusammenhang zu Impfungen oder Spot-Ons gegen Zecken aussieht. Spot-On enthalten Nervengifte.

    Bestimmte Zusatzstoffe in Impfungen (Thiomersal) können psychische Störungen auslösen. Thiomersal ist eine Quecksilberverbindung.

    Quecksilber ist ein starkes Nervengift. Psychisch-mentale Symptome können auftreten:
    Angstzustände,
    Antriebslosigkeit,
    Autismus,
    Depression,
    Gedächtnisschwäche,
    Müdigkeit,
    Nervosität,
    Reizbarkeit,
    Schlaflosigkeit,
    Verlust des Selbstwertgefühls,
    Schwächegefühl,
    Schwindel,
    Stimmungsschwankungen,
    Zittern.

    Es gibt noch einige Menschen, die mit Hunden so umgehen, wie ich auch.
    Hier habe ich etwas gefunden, vielleicht ist das besser zu verstehen:

    Zitat

    Sie können einen Hund in einem gewissen Maße über Kommandos „kontrollieren“. Ihr Hund wird sich Ihnen aber, gerade in schwierigen Situationen, nur dann vertrauensvoll anschließen, wenn Sie mit sich selbst im Reinen sind; wissen, was Sie wollen und dieses souverän umsetzen.

    Zitat

    Über konditionierte Kommandos wird ihr Hund Ihnen im Idealfall folgen, wenn Sie es verlangen (und ein Außenreiz nicht größer ist und als Filter wirkt). Teamaufgaben mit Freude erledigen, sich an Sie wenden, wenn er mit einer Situation überfordert ist, wird Ihr Hund sich nur dann, wenn er Sie als authentisch und kompetent erlebt, und sich von Ihnen wertgeschätzt fühlt.

    Zitat

    Ehrliche Unterordnung hingegen sehe ich z.B., wenn ein Hund sich seinem Menschen anschließt, sich “hinten anordnet” (z.B. hinter ihm läuft), seinen Menschen “brenzlige Situationen” regeln lässt und auf die Präsenz seines Menschen reagiert. Die Bereitschaft ist nicht konditionierbar, sondern wird in einer gesunden Mensch-Hund-Beziehung dem Menschen entgegengebracht.

    http://www.miteinanderlernen.de/was-einen-guten-anfuhrer-ausmacht/

    Zitat

    @ Babuka

    Was würdest du denn zum Bindungsaufbau noch tun?

    Das ist schwer zu beantworten, weil es keine Methode gibt.
    Eine gute Bindung entsteht durch die innere Haltung gegenüber dem Hund.
    Das hat etwas mit Respekt vor dem Hund und Vertrauen zu tun.

    Wenn ich die Leute mit ihrem Leckerlibeutel und der Leberwursttube sehe, dann ist das für mich immer ein Ausdruck der Hilflosigkeit, weil der Hund ohne Belohnung macht, was er will.

    Ich kann es nicht wirklich erklären, aber die ganzen Methoden zur Erziehung stehen einer wirklichen Bindung m. E. im Wege.

    Bindung hat etwas mit gegenseitigem Vertrauen zu tun.

    Zitat

    Der Hund war leider aus einem Privatwurf und ich hatte nicht den Eindruck, dass die dort gut mit den Hunden umgegangen sind.


    Das ist leider eine Unsitte, immer alles auf den Züchter zu schieben.
    Am Anfang hast Du das Gegenteil behauptet:

    Zitat

    bevor ich mir den hund geholt habe, habe ich mehrere gespräche mit den "züchtern" geführt, um ein besseres bild von ihnen zu bekommen. laut deren angaben ist der hund gut sozialisiert worde, was ich denen auf jeden fall abgenommen habe. mit 12 wochen habe ich ihn dann nach hause geholt (vom land in die stadt)

    Zitat

    Bubuka: Ob nun ich als Halter schuld trage oder nicht, der Hund ist nunmal ein Problemhund. Und dass ich die Eigenschaften des Weißen Schäferhundes als Problem sehe ist jetzt schon ein bisschen übertrieben.

    Das ist die andere Unsitte, das eigene Fehlverhalten dem Hund in die Schuhe zu schieben.

    Ich erwarte gar nicht, dass Du hier eine großartige Schuldanerkenntnis ablegst.

    Aber bitte, gestehe wenigstens vor Dir selbst ein, dass man Hundeerfahrung braucht, um einen Welpen zu erziehen, besonders, wenn es ein Arbeitshund ist.

    Ein solches Eingeständnis könnte einen anderen Hund vor einem solchen Schicksal bewahren.

    Zitat

    Ja ein Fan von Boxen bin ich auch nicht, aber da der Gute nun innerhalb von nicht mal einer Woche einen Schaden von fast 1000€ angerichtet hat weiß ich echt nicht weiter..
    Eine Betreuung finde ich gut, da muss ich mich mal erkundigen in wie weit das hier in der Ecke möglich ist.
    Bubuka, verstehe ich es richtig, dass du der Ansicht bist, dass es sozusagen einfach irgendwann aufhört? :)

    Ja, das hört irgendwann auf, wenn das Kaubedürfnis nicht mehr so groß ist.
    Dein Hund kaut ja nicht aus Panik oder Frust. Nach Deiner Beschreibung scheint er ja entspannt zu sein, wenn er alleine ist.

    Für einen Hund spielt es keine Rolle, ob eine Couch 1000 Euro gekostet hat.
    Für ihn ist das irgend ein Gegenstand, wie draußen ein Stöckchen, welches er zerlegt.
    Der Mensch legt da zuviel Bedeutung rein. Ist natürlich ärgerlich um das Geld.

    Ich würde mal nach einer Huta schauen, das ist praktisch ein Kindergarten für Hunde.
    Die gibt es mittlerweile in fast jeder Stadt.