Beiträge von InaDobiFan

    Dann hieß es, beide Hunde saßen still vorm Helfer und haben gebannt, dass will man nicht mehr - die Hunde sollen bewachen wie Hund xy.. Aha.. und ja man kann deutlich beobachten, wie jetzt fast alle ihren Hunde entweder das Steh in der Bewachung oder das Bellen beibringen.. in meinen Augen ist das Unsinn - aber gut, ist halt so im IPO Zirkus..


    Meine große Hündin bewacht bellend.
    Ich habe die Erfahrung gemacht dass es auf der Terrasse dann oft heißt "wow, mega"
    Aber die, die mit uns auf dem Platz stehen und trainieren und zum Teil auch LR sind (swhv und dmc) sofort sehen, dass es bei ihr nur gut trainiert ist.
    Und genau aus diesem Grund würde sie von ihnen schlechter bewertet werden als ein Hund der sitzt und bannt, es aber todernst meint.

    Es kommt doch auf die gesamte Einstellung des Hundes während des gesamten SD an, da zu sagen: Hätte der Hund jetzt gestanden/gebellt hättest du ne bessere Bewertung bekommen, finde ich extrem seltsam und habe ich so auch noch nie gehört.

    Natürlich kann man sagen der Hund sollte so bewachen wie xyz aber damit meint man dann doch die ganze Einstellung des Hundes und nicht nur die Technik.

    Da ich auch Neugierig bin, mach ich da gerne mal mit. :smile:

    1. Wer baut Fährten über "Selbstentdecken" auf zB a la Hoyer mit Geruchsfeldern und Co und wer macht von Anfang an einen gewissen Zwang drauf (kurze Fährte, jeder Schritt muss gesucht werden) und wer macht es noch ganz anders (zB dieses freie in ein kleines, nicht ausgetretenes, sondern als Fährte getretenes Quadadrat , oder andere Ansätze)

    Ich habe Alana relativ frei Schnauze ausgebildet (weil ich es nicht besser wusste), Abgänge, Autubahn-Fährte, Schritte, Gegenstände.
    So ungefähr im Schnellverfahren.


    Bei Qessy hat das alles System, aber ich auch die richtigen Ansprechpartner und Trainingskollegen um mich rum.
    Das Ziel der Ausbildung ist ein selbstsicherer und selbstständig arbeitender Hund, der die
    Fährte ruhig, aber dennoch intensiv, freudig, mit angemessenem Tempo und exakt ausarbeiten will.
    Bereits mit Beginn der Ausbildung wird darauf geachtet dass der Hund ein gewisses Maß an Gehorsam und Selbstbeherrschung lernt (Bsp Warten am Abgang) und das wird auch von uns eingefordert.
    Wir suchen zuerst Abgänge ab (ca 30 x 30 cm), dann Dreiecke und dann folgen Fährten mit kontinuierlich größer werdendem Abstand der Schritte.
    Als Futter nehmen wir nur Trockenfutter welches kaum riecht und drücken es eher in den Boden als es nur auf die Fährte zu legen.
    Korrigiert wird an der Leine, wenn der Hund zu schnell oder oberflächlich wird.

    Zitat von Hummel

    2. Wie baut ihr das Fuß auf? Wie und wer und was hat euch evtl bei eurem ersten Plan das Fuß aufzubauen zu Beginn eurer Sportlerkarriere verändert und warum?

    Alana habe ich mit Futtertreiben und dann Beute aufgebaut, allerdings unkorrekt.
    Nach fast 2 Jahren Training läuft sie recht schön und korrekt.
    Ein wirkliches Vorbild gab es da für mich nicht.

    Qessy wird auch übers Futtertreiben aufgebaut und aus einer Mischung von Tipps von Trainingskollegen.
    Ich habe ein Bild im Kopf wie ich es gerne hätte, weiß allerdings nicht ob Qessy dafür der richtige Hund, und ich der richtige Hundeführer bin. Wir werden sehen.
    Momentan funktioniert es ganz gut.
    Bei dem Hund haben mich sehr viele Leute inspiriert, vor allem dadurch dass sich meine Trainingsmöglichkeiten enorm verbessert haben und ich dadurch dann mehr kompetente Ansprechpartner habe als früher.

    Zitat von Hummel

    3. Wer hier von den lieben IPO-DFlern macht diesen Sport prüfungsorientiert schon wie lange? Und wer macht es ohne echten Fokus auf eine Prüfung (ggf mal zum Spaß) und wer trainiert hier um wirklich mal mindestens auf Landesebene zu führen?


    Prüfungsorientiert bei beiden Hunden, andernfalls dürfte ich bei uns auf dem Platz auch nicht mehr trainieren.
    Seit 2013.
    Was die Zukunft bringt weiß man nie, aber ich versuche schon das Beste aus mir und meinen Hunden raus zu holen.

    Ich fange am Wochenende mit meinem Vorgarten Projekt an.
    Leider kommt zuerst die blöde Arbeit, umgraben :muede:
    Aber muss sein.

    Pflanzen möchte ich zur Straße hin Blumen und zum Haus hin Erdbeeren, Radieschen und Kräuter.
    Mal schauen wie es wird, Bilder folgen :ugly:

    Was ich mir bei deiner Beschreibung evtl vorstellen könnte wäre ein DSH, aber Hochzucht.

    Die, die ich persönlich kenne sind nett im Umgang, verzeihen Fehler in der Erziehung und haben einen Ausgeprägten Will to please.
    Sie wollen beschäftigt werden, aber brauchen dazu nicht unbedingt den Hundeplatz.


    Allerdings finde ich deine Idee Kind und Hund fast gleichzeitig zu bekommen, etwas schwierig...
    Ein Welpe braucht viel Aufmerksamkeit und läuft nicht so einfach nebenher, stelle mir das Ganze dann schier unmöglich vor.


    Dobermänner haben wir selber welche, ja es gibt welche die recht moderat im Umgang sind und in der Erziehung aber dann gibt es auch noch (zum Glück!) die, die so sind wie Dobermänner eigentlich zu sein haben.
    Und denen reicht dann nicht bisschen Sport und Schnüffelspiele.

    In sieben Wochen haben wir Vereinsprüfung
    Alana und ich versuchen uns an der IPO 2 (.... :flucht: .....), zumindest habe ich mir das fest vorgenommen.


    Gestern waren wir Fährten.
    Alana war gut, Qessy ganz ganz toll.
    Kurze Wiese, schwer, windig.
    Und die kleine Hibbelqueen hat ihre 2 Gehirnzellen sortiert und richtig toll, langsam und super genau gesucht.
    Chef-Fährten-Dompteurin war schwer beeindruckt und ich ehrlich gesagt auch. :applaus:
    Könnte sich die Große ne Scheibe von Abschneiden, aber Fairerweise muss ich auch zugeben dass sie es nie so gelernt bekommen hat wie Qessy.