Beiträge von Bea11

    Dat Kenzkind... *hüstel*... 12+, schwächelt gerade ein bizzeli (das letzte Mäuschen war schlecht), aber wenn sie sich so wohlig rolzst, weiß ich, im Großen und Ganzen geht es ihr gut...

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    Allen Senioren weiterhin alles Gute!

    Mein gutes, altes Mädchen hat mich ja vor wenigen Wochen im Alter von 15+ hier auf Erden verlassen, und ich bin sehr froh, dass hier weitere Hunde mein Leben bereichern. Ich möchte, wenn's irgendwie geht, auch nicht mehr hundelos sein. Sheela war mein erster eigener Hund, ich wusste, sie wird hier sehr fehlen. Die Mädels haben mir aber sehr geholfen, den Alltag weiterhin gut zu meistern. Und ich liebe sie alle, jeden ein bisschen anders, aber einfach alle...

    Heute hat mich zum ersten Mal jemand auf dem Spaziergang angesprochen mit Blick auf Shira "Die ist aber schon alt, oder?". Hmpf...es kommt...immer mehr, immer häufiger, immer präsenter :/

    Als ich damals, als Sancho noch gar nicht bei mir war, das erste Bild rumgezeigt habe, sagte einer "Oh, der macht´s aber nicht mehr lange..." :skeptisch: Da war er grad mal 11 Monate alt. Ist jetzt 11 1/2 Jahre her.

    Seither hieß es immer wieder "Oh, der ist aber schon alt, gell?". In letzter Zeit wird´s aber häufiger und nein, das ist nicht schön. Es ist mitunter sogar sehr schmerzhaft und reißt einen aus der Verdrängung.

    Ist ja immer eine Frage von "wie gehe ich persönlich mit dem Älterwerden meines Hundes" um... ich bin auch immer mal wieder auf Sheelas sichtbare Zeichen des Älterwerdens angesprochen worden, ich habe mich immer gefreut, meinen Mitmenschen sagen zu können, ja, sie ist alt! Aber alt werden ist nun mal die einzigste Möglichkeit, nicht früh zu sterben und das haben wir eigentlich auch immer nach außen vermittelt. Ich würde mir so wünschen, dass wir Menschen/Hundehalter nicht so verdrängen, sondern den Alterungsprozess, der früher oder später einfach einsetzt, akzeptieren und umsetzen können... allen Senioren auf diesem Weg alles Gute!

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    Mein gutes, altes Mädchen, nun sind es schon fast zwei Monate her, dass du die Welten gewechselt hast. Zwei Monate… aber mir kommt es vor wie gestern…ich spüre immer noch dein so weiches Fell zwischen meinen Händen, das ich immer, wenn ich mich zum Gehen vorbereitet habe und auf den Hocker zum Schuhe anziehen gesetzt habe, gespürt habe. Immer, wirklich immer bist du gekommen, und hast deinen Kopf zwischen meine Beine gedrückt und ich habe deine, seit der späten Kastration auch immer sehr plüschige Mähne gekrault. Ich spüre aber auch noch ganz genau den Moment, in dem ich dich in deinen letzten Schlaf gekrault habe, so weich, so nah, so unwiederbringlich…

    Morgens, wenn ich runter komme, schaue ich unweigerlich als erstes auf dein Körbchen. Du hast es soooo geliebt. Du hattest viele Decken drin (und untendrunter eine Inkontinenzunterlage, weil ich nicht wusste, ob du eventuell „undicht“ wirst. Wurdest du aber tatsächlich nicht…), die du nur allzu gerne ordentlich zerwühlt hast (schon immer!). Ich sage dir auch immer noch morgens „guten Morgen“, aber deine Tabletten habe ich mittlerweile entsorgt. Ja, es gibt so manchen Morgen, da stehe ich schon mit dem Gedanken an dich auf, dann begleitest du mich irgendwie auch den ganzen Tag und ich habe das Gefühl, du bist auf unserem Morgenspaziergang dabei. Dann rede ich auf diesem mit dir und frage dich, wie es dir „da drüben“ geht.

    Zwei Monate schon, die Welt hat sich weiter gedreht, Corona hat uns nach wie vor, wenngleich nicht mehr ganz so fest, im Griff, der Sommer ist da, noch nicht so heiß, wie vor einem Jahr… die letzten zwei ach so wahnsinnig heißen und trockenen Sommer waren nichts für dich, wenn es heutzutage sehr heiß ist, denke ich oft daran, dass dir diese Tage wieder arg schwer gefallen wären…

    Mein gutes, altes Mädchen, ich denke so oft an dich, du hast mich so viele Dinge gelehrt…

    …ohne dich hätte ich mich wahrscheinlich nie so leidenschaftlich und intensiv mit der Kynologie beschäftigt, das fing ja schon an, als nur vage im Raum stand, dass ein Border Collie – Mischling hier einzieht. Was habe ich innerhalb aller kürzester Zeit Literatur verschlungen und (Internet-) Artikel in mich aufgesogen…

    … ohne dich hätte ich die Natur nie so sehen und erleben gelernt, wie ich es heute tue. Draußen sein, meine tägliche Runde mittenmang schönster (wenngleich leider schon arg gebeutelter) Natur, ich hätte es vielleicht nie zu schätzen gewusst…

    … ohne dich, die du ja auch die Basis für die Mehrhundehaltung gelegt hast, wäre ich vermutlich nie zur Fotografie gekommen. Als Kenzie einzog und ich etwas später ein Fotoshooting buchte, damit ich ein paar Fotos von euch in „jungen“ Jahren haben konnte, ahnte ich, dass die fotografische Begleitung eurer Entwicklung mit externen Spezialisten sehr schnell sehr teuer werden könnte – und entschied, das mache ich fortan selber! Was bin ich heute froh darüber…! Hier steht auf der Fensterbank ein digitaler Fotorahmen, der 76 (von ca. 1000 im Zeitraum 2010 bis 2020 von mir geschossenen) Fotos in Dauerschleife wiedergibt. Am Rahmen hängen übrigens dein „Ausgeh-Halsband“ und das „Immerdrauf“ (ohne Ringe etc.), welches du ununterbrochen aufgrund deiner Taubheit seit 2017 getragen hast, sozusagen, mein Schnellzugriff. Ich mochte aber die letzten Wochen nicht wirklich gerne fotografieren…

    Und nicht zuletzt, ohne dich hätte ich nie den ganzheitlichen Ansatz in der medizinischen Betrachtung von Problemen, Auffälligkeiten, Krankheiten und deren Therapien (sowie die dazugehörigen Therapeuten) kennen lernen dürfen. Das grundsätzliche Verständnis dieses Ansatzes hat mein Leben ein Stück weit revolutioniert!

    Aber du hast auch den anderen Mädels viel gelehrt. Souverän hast du ihnen die Welt erklärt, warst der ruhende Pol in unserem bunten Trubelrudel und manchmal, ganz manchmal, durfte sich auch mal jemand zu dir legen. Eigentlich warst du kein Kuschelhund, hast viel Wert auf Distanz gelegt, aber manchmal eben auch nicht. Im Nachhinein ist mir aufgefallen, dass Tüütchen in den letzten Wochen häufiger mal sehr nahe an deinem Körbchen gelegen hat, ich glaube, sie war dann einfach für dich da. Ja, das Tüütchen, ich glaube, sie hat sich noch mal viele „Informationen“ von dir geholt, wie das so ist mit „für die anderen da sein“. Sie ist jetzt hier die stille „Chefin“, die den anderen ein Vorbild ist. Sie macht das übrigens sehr gut…

    Mein gutes, altes Mädchen, es gibt aber so viele Plätze, die so leer geworden sind… ich erwische mich dabei, wenn ich eure Näpfe für die Zubereitung des Futters einsammle, zu deinem Futterplatz gehe, aber da steht kein Napf mehr. Und neulich habe ich mich dabei erwischt, wie ich „Eichen“, also für einen Salat in geschnittene Scheiben zerlegte Eier, für vier Hunde beiseitegelegt habe…

    Wenn ich ohne euch das Haus verlasse, gucke ich vom Parkplatz meines Autos immer noch mal ins Wohnzimmer. Da steht die Couch, von der aus du immer sehen konntest, ob ich jetzt wirklich, wirklich weg gehe. Du bist (bis zum letzten Tag) auf diese gekrabbelt, und hast geguckt, wo ich bin. Die Couch ist nun leer…

    Und ich erwische mich dabei, wenn ich meinen Tagesablauf zwischen Job und Hundeplatz plane, kurz darüber nachzudenken, ob du die darin vorgesehene Hunderunde in Anbetracht von Temperatur und sonstigen Umständen noch schaffst…

    Mein gutes, altes Mädchen, du bist hier immer noch sehr präsent, und das ist gut so! Ich bin sicher, es geht dir gut da, wo auch immer du bist, ich weiß, dass du ein tolles und langes Leben hier auf Erden hattest, und trotzdem, du fehlst...

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    Führt hier wer mehrere Hunde (also mehr als zwei) gleichzeitig an Schleppleinen / Flexis?

    Nein, wäre mein persönlicher Alptraum...

    Für mich (und das ist meine ganz persönliche Meinung...) und meine Einstellung zum Freilauf wäre das Horror hoch zehn! Meine Mädels lernen Freilauf von Anfang an, meine Jüngste startet zurzeit tatsächlich mal den einen oder anderen Jagdausflug, wirddann aber konsequent korrigiert bzw. an den vielbelebten Stellen